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Ü B E R S I C H T    
30sec Erstellt am: 24.02.2019 : 22:22:15 Uhr
Hallo Planetenfreund,

erst einmal musste ich ihn finden. Dumm, wenn dann aber der HS beschlagen ist und man das gar nicht sieht, weil sowieso alles hell und weißblau ist. Dann knallte auch noch die Sonne seitlich auf den schwarzen Tubus. Kein Wunder also, dass es so stark waberte, dass ich nicht einmal die Feinfokussierung benutzen musste. Auf einem Meter Fokusweg schien alles gleich unscharf und zappelig. Am Ende kam dann aber doch noch etwas Ansehbares heraus finde ich.



Luft nach oben ist noch genügend da und was von diesen Strukturen echt ist, das kann ich auch nicht sagen.
Ab heute aber steht ein möglicher Planet mehr auf meiner Liste.
Viele Grüße,
ralf
D I E    15   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
Rieger Erstellt am: 07.03.2019 : 18:39:51 Uhr
Hallo ihr Lieben,

sehr schöne Merküre mit Details drauf zeigt ihr uns da. Als rein Visueller hatte ich am Merkur noch keine rechte Fortune, nicht was die Phase, aber die Oberflächendetails anbetrifft. Was die inneren Planeten angeft hatte ich bisher nur einmal an Venus eine Struktur wahrgenommen, die den typischen "Dreieckswolken" zu entsprechen vermochte. Leider kann man solche Wetterstrukturen nicht nachträglich verifizieren, wenn nicht zufällig am gleichen Tag zur gleichen Stunde jemand ein Foto macht und ins Netz stellt. Bei Merkur gibts immerhin Oberflächenkarten.

Schön Ralph, dass du auf die ADC´s hinweist. Es gibt ja auch jede Menge wenig sinnvollen Schnickschnack auf dem Markt, aber diese Dinger sind für mich gerade auch visuell unverzichtbar geworden, denn da kann man nicht am Rechner die Farben übereinander legen, und die bringen´s da selbst bei Objekten mit bis zu 60° überm Horizont hinauf. Für die ersten Teile empfahlen die Hersteller noch Öffnungsverhältnisse zwischen f:20 bis f:30 (also ggf. Barlows rein, bis es passen sollte.) Es gibt sie ja mittlerweile schon für Scopes ab f:10.

Macht bei nächster Merkursaison weiter so! (Ach so, ja: ...oder am Tage!)

CS.

Hubertus


30sec Erstellt am: 07.03.2019 : 17:53:36 Uhr
Hallo Piotr,
in der Tat ein sehr feiner Merkur. Vielleicht haben die Strukturen sogar wirklich ihren Ursprung in der Oberflächenalbedo des Planeten. So oder so, wir sollten da auf jeden Fall weiter machen.
Viele Grüße,
ralf
HNSolid Erstellt am: 07.03.2019 : 17:17:01 Uhr
Hallo Ralf,

Gratulation zu dem schönen Merkur Bild! Man kann schön die Phase und die Strukturen erkennen.
Ich hab mich vor zwei Jahren selber dran versucht und weiß wie schwieg das Unterfangen sein kann.
Das seeing ist meistens bei der Horizontnähe extrem schlecht und Merkur ist ja auch nicht gerade der größte..

Hier mal mein Versuch mit dem 6“ Newton und einer 5x Barlow aus März 2017. Als ich mir das avi angeguckt haben, wollte ich es zunächst löschen, weil Merkur so dermaßen hin und her Tanzte und ich meinte den Fokus nicht getroffen zu haben. Ich hab’s dennoch gestackt und war dann doch etwas positiv überrascht.


100% Ansicht


200% vergrößert

Gruß Piotr

30sec Erstellt am: 27.02.2019 : 20:20:31 Uhr
Markus, ich habe auch mit den Ausrichtungspunkten experimentiert und habe zum Schluss nur einen einzigen genommen. Trotzdem bleibt die Qualitätssortierung schwierig, da hast du Recht. Gute Besserung von hier aus wünsche ich.
Manfred, ich habe laut schmunzeln müssen. Ein Fest für die Sinne und deine Beschreibungen ebenso. Als Jugendlicher ist mir das selbe bei Venus passiert. Bis ich fachlichen Rat bekam musste ich bis Freitags warten, da trafen wir uns im Verein. Die Antwort war: "du hast zu billige Objektive". Wie schön ist doch dann so ein Forum hier.
Für solche Fälle gibt es übrigens den sogenannten ADC, 2 Keile erzeugen ein Prisma, das das der Refraktion ausgleicht.
Die "Billigvariante" ist es, die Farbkanäle wieder zur Deckung zu bringen. Habe ich gemacht und siehe da, es kommt ein rundes Fleckchen zum Vorschein, das deutlich einen Terminator zeigt.
Viele Grüße,
ralf
mmpgb Erstellt am: 27.02.2019 : 18:01:02 Uhr

Einen recht farbenfrohen Beitrag hätte ich noch, und ich habe längere Zeit überlegt, ob es irgendeinen Sinn macht, ihn hier einzustellen, aber weshalb soll man nicht auch zeigen, was üüüüberhaupt nicht geht.

Diesmal wollte ich versuchen, den Merkur per Okularprojektion abzulichten, auch um herauszufinden, ob das mit meiner Ausrüstung überhaupt geht. Dabei waren ein TS-Photoline 115/800mm Triplet Apo auf einer GP-Montierung und Berlebach-Stativ, ein Vixen Projektionsadapter mit einem 600d-Gehäuse hinten dran und und Vixen LV-Okuklaren davor.

Beim Aufbau und Justieren des Sucherfernrohrs beschlich mich ein ungutes Gefühl eher dahingehend, dass das Bild im Kamerasucher bei Berührung des Rohres doch merklich zitterte, die Schwingungen aber auch gut gedämpft waren. Soviel zur Vorbereitung.

Der Frust – nein, eher das Erstaunen setze ein, als ich versuchte, Merkur per liveview zu fokussieren. Da tanzte ein diffuses Spektrum im Display herum, es gab keine Bereiche mit deutlichem Kontrast, an denen ich mich orientieren konnte. Visuell ohne Adapter war es später nicht anders.

Trotz alledem habe ich den Auslöser einige Male betätigt, zwei Folgen davon sind hier beigefügt:









Irgendwie war ich doch erschrocken, dass es irgendein ernstes Problem mit der Optik gäbe, aber da waren ja noch andere Objekte, an denen ich es visuell ohne Projektionsadapter überprüfen konnte. Mars zum Beispiel, da sollte doch etwas zu sehen sein. Und es war eine deutliche Kugel, mit leichter Phase, aber ohne irgendeinen Farbsaum. Die Pleiaden. nadelscharf, nur meine inzwischen leicht vertränten Augen produzierten Spikes in diverse Richtungen. Also prinzipiell alles in Ordnung. Entspannung.

Fotos davon mit Adapter wollte ich mir nicht mehr zumuten – bei der recht steilen Ausrichtung des Aufbaus hätte die Kamera etwa einen halben Meter Abstand zum Erdboden gehabt, und auf die gymnastischen Übungen wollte ich dann doch verzichten.

Dann musste also die Atmosphäre bei wenigen Grad über dem Horizont dafür verantwortlich sein, und ich habe offensichtlich zwei ansehnliche Beispiele für atmosphärische Refraktion eingefangen. Zu ergänzen wäre, dass die Fotos bei Okularprojektion auf dem Kopf stehen, also ist der blaue Anteil des Spektrums in Wirklichkeit oben; kurzwellige Strahlung wird ja auch stärker gebrochen.

Und was sagt mir das alles? Ich habe mich gefreut, den Adapter überhaupt an diesem Rohr „ordnungsgemäß“ befestigen zu können, er war eigentlich für den Vixen M 102/1000mm Refraktor gedacht . Aber prinzipiell scheint der Aufbau zu funktionieren und wird auch weiter ausprobiert werden.

Und mein Respekt vor den Ergebnissen, die hier auch schon eingestellt sind, ist noch eine weitere Stufe nach oben gegangen. Klasse, dass man hier im Forum dabei sein kann.

Grüße
Manfred
pescadorTT Erstellt am: 27.02.2019 : 08:33:35 Uhr
Hallo Ralf, guten Morgen zusammen!

Also erneut auf Merkur Ralf - der lässt Dich nun wohl erstmal nicht mehr los . Respekt vor Deiner Aufnahme Ralf.
Ich hatte gestern noch ein Astronomiebuch aus den 90ern in der Hand und musste schon fast schmunzeln, als ich daran dachte, was heute mit der Technik im Vergleich zu früher alles möglich ist. Du beweist das hier mit mal wieder eindrucksvoll. Was wird wohl erst in 20 Jahren alles möglich sein?!

Beste Grüße,
Sven
markusbruhn Erstellt am: 27.02.2019 : 08:03:35 Uhr
Hallo Ralf ,

sauber

Obwohl ich für mich sagen muß - die mit ir742 pass waren die besten am C8 - ist das nicht aussagekräftig .

Am schwierigsten erschien mir jedesmal das Gewabbel mit AS!2 zu einer
Scheibe mit Rändern zu formen. Wo und wie sitzen Ausrichtungspunkte als Vorgabe für das Programm? Das hat bei mir echte Nerven gekostet.
Leider bin ich gesundheitlich auf die Bretter und kann nur zuschauen.
Also- freue mich auf mehr von Euch hier !

Grüße und cs
Markus
mmpgb Erstellt am: 26.02.2019 : 12:32:59 Uhr
Hallo allerseits,

da möchte ich noch einmal in der Kategorie „Übersicht am Dämmerungshimmel“ beitragen,
einmal mit einem Foto von gestern Abend, aufgenommen um 18:51 Uhr MEZ mit 125mm Brennweite, das einen Merkur in (fast) 100% natürlicher Umgebung zeigt:







und das selbe Foto noch einmal mit dem Merkur von vorgestern, aufgenommen zum selben Zeitpunkt, sodass die Positionsveränderung innerhalb von zwei Tagen deutlich wird:







Mir hilft es, dass ich mir die Abbildung im Kosmos Himmelsjahr auf Seite 54, die die Positionen des Merkur über dem Westhorizont an verschiedenen Tagen zeigen, noch besser in meiner Umgebung vorstellen kann.

Vielleicht hilft es auch Anderen.

Viele Grüße
Manfred
stardust3 Erstellt am: 26.02.2019 : 12:30:52 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: mikel_at_night

Hallo Zusammen,

Aber dies Jahr bekommen wir eine neue Chance, nämlich am 11. November 2019. Danach müssen wir wieder 13 Jahre warten.

VG, Micha



Oh! Cool! Mach ich gleich mal ein Kreuzchen im Kalender. Danke !

CS,
Walter

PS: Super Bilder hier.
30sec Erstellt am: 26.02.2019 : 10:54:20 Uhr
Hallo zusammen,

so, da ist der Neue.



Nachdem ich einige Verbesserungen vorgenommen hatte und das Seeing wohl auch besser war, war ich zunächst vom Ergebnis sehr enttäuscht. Das Problem war, mit IR742 Filter ( gestern Rot)gab es fiese Überschwinger, diese dunklen Bögen im Bild und ich erinnere mich jetzt, warum ich vom IR weg bin und eigentlich alles in Grün machen wollte, da sind diese Artefakte nämlich am geringsten. Ich vermute es liegt an der Schmidtplatte, die für IR sicher nicht sonderlich gut gerechnet ist. Hatte da auch mal eine Grafik gesehen.
Egal, wegwerfen gilt nicht, also habe ich retuschiert. Da die Bögen ja gleichmäßig strukturiert sind konnte ich diese aufhellen ohne die darunter liegenden Informationen zu zerstören. Na ja, einigermaßen und elegant ist das natürlich nicht.
Aber, danach konnte ich ein wenig weiter Schärfen und es kamen Details heraus. Das Bild oben ist nur q&d gestackt und bearbeitet, an das Materials gehe ich sicher noch mal ran. Mindestens 2 Regionen konnte ich tatsächlich als Oberflächendetails identifizieren.
Dazu eine Frage. Ich sehe öfter Bilder im Vergleich und da steht dann WinJupos-Simulation. Wie generiert man diese?
Ich habe das jetzt mit Stellarium gemacht, ging auch.

Micha, ich hatte hier nur mit 2 Arten von Bildern gerechnet, eben mit Phase ggf. Details und als Übersicht am Dämmerungshimmel. Du hast noch eine ganz neue Kategorie angefangen, super. Und Danke für den Hinweis bzgl. November.
Was ich ja jetzt so richtig cool finde ist der Größenvergleich. Da sieht man mal an welcher Stelle und mit welchen Dimensionen wir uns herum schlagen. Vor der/den? Mariner Sonde/n waren keine Oberflächendetails bekannt, und jetzt nur ein paar Jahrzehnte später können wir als Amateure da etwas sehen.
Das ist doch cooool.
Viele Grüße,
ralf
markusbruhn Erstellt am: 26.02.2019 : 07:26:41 Uhr
Moin Ralf ,
wie spannend das ist auf die Pirsch zu gehen und Glück zu haben -
kann ich nur bestätigen. Wie schwierig dieses Unterfangen auch manchmal ist- es macht süchtig !
Oberflächendetails lassen sich im nachhinein auf Karten im Netz
nachvollziehen
Schönes Ding Ralf !

Viele Grüße
Markus
pescadorTT Erstellt am: 25.02.2019 : 22:40:40 Uhr
Abend Ralf, hallo zusammen!

Danke Dir Ralf und mal schauen ob es klappt mit den Grüßen
Schön, dass der Thread hier genutzt wird, mehr Merkur zu veröffentlichen.

In diesem Sinne; weniger ist mehr und mehr ist Trumpf

Viele Grüße,
Sven
mikel_at_night Erstellt am: 25.02.2019 : 21:22:48 Uhr
Hallo Zusammen,

dann folge ich mal dem Aufruf von Ralf, hier einen unscharfen Merkur zu zeigen, der nichts für verwöhnte Astrofotographen ist. Die Bilder vom letzten Merkurtransit vom 9. Mai 2016 habe ich tatsächlich nie ausgewertet, weil die Bedingungen nicht besonders waren und ich für die Sonnenfotografie nur einen einfachen selbstgebauten Filter mit Baader-Solarfolie habe.

Aber immerhin habe ich den Merkur schon mal erwischt

Aber dies Jahr bekommen wir eine neue Chance, nämlich am 11. November 2019. Danach müssen wir wieder 13 Jahre warten.

Nur: wo ist er?



und hier noch ein Bild ergänzt. In Original Rosa und einer Sonne mit Hut :)



VG, Micha
30sec Erstellt am: 25.02.2019 : 18:08:54 Uhr
Hallo Manfred,
dein Hinweis war insofern interessant, weil er in die gleiche Kerbe schlug, in die ich ohnehin schon dachte. Meine Montierung ist aber im Garten fest montiert, von da her ging das mit dem Hausschatten nicht. Aber: Man kann sich den Schatten ja auch selber machen. Ich hatte heute also eine Styropor-Platte genutzt um den Tubus abzuschatten. Zudem hatte ich Rettungsfolie um Tubus und Taukappe gewickelt. Das Problem ist ja zusätzlich, dass ich von der Sonne aus "zurückrechnen" muss um Merkur zu finden. Heute ging das aber deutlich schneller. Interessanterweise stimmten die Positionsdaten von Merkur in meiner Steuerung nicht mit denen überein, die ich bei CalSky aufgeschrieben hatte.
Auf jeden Fall laden gerade 50 GB Daten auf die Verarbeitungsfestplatte und mein subjektiver Eindruck ist der, dass es heute besser war. Mit anderen Worten, bald kommt ein neues Bild.
viele Grüße,
ralf
mmpgb Erstellt am: 25.02.2019 : 17:45:14 Uhr
Ralf,

da kann ich Dir in allem zustimmen, nur kann ich mein Sprachgefühl manchmal nicht ganz abschalten.
Was mich aber doch interessiert - war der Hinweis in irgendeiner Weise hilfreich?
Und dass mein Foto bei Dir etwas Positives bewirkt hat, freut mich.

Viele Grüße
Manfred

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