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Ü B E R S I C H T    
fluthecrank Erstellt am: 10.12.2018 : 19:17:33 Uhr
Hallo allerseits,

ich habe beim Aufräumen mein altes Beobachtungsbuch gefunden. Die letzte Eintragung war vom Oktober 1994. Ich hatte damals einen Bresser Newton mit 100mm Öffnung auf der Wackelmontierung (diese wird heute noch angeboten :-) ). Mehr war nicht drin, meine drei Töchter haben die Prioritäten etwas verschoben.
Gerne würde ich wieder in die Astronomie einsteigen, mit Literatur habe ich mich schon versorgt, auch lese ich bei euch schon ein paar Tage mit und bin einerseits begeistert, was sich in den letzten Jahrzehnten getan hat, aber auch vom großen Angebot an Teleskopen schlicht überwältigt.
Ich hoffe auf ein paar Tipps zum Wiedereinstieg von euch. Beobachten möchte ich Mond, Planeten, Sternhaufen, Doppelsterne und im Sommer gerne die Sonne. Die habe ich früher mit dem Fernglas und der Projektionsmethode beobachtet, schon das war spannend. Von der Bauart tendiere ich im Moment eher in die Maksutov-Cassegrain Ecke. Ich war damals mit dem Newton schon ganz zufrieden (war halt günstig, hatte die kleinen Okulare........), Maksutov-Cassegrain ist kompakter und flexibler. Ich würde mit 120-150mm Öffnung starten wollen. Dazu eine GoTo Montierung. Rest wird sich dann ergeben.
Ach ja, ich sitze am Rand von Frankfurt und habe eben viel Lichtverschmutzung. Beobachten würde ich vom Dachboden aus, Blick in Richtung S/ SW ist einigermaßen frei. Alleine auf ein Feld setzen würde ich jetzt eher nicht machen. Gibts hier vielleicht eine Beobachtungsgruppe?

So das war's jetzt erstmal. Wenn jemand einen Tipp hat, her damit.
Als Startbudget würde ich mal so 1K€ vorsehen. Ich möchte erstmal einen zukunftsfähigen Einstieg, spätere Erweiterung ist dann immer noch drin!

So long Frank

D I E    15   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
fluthecrank Erstellt am: 02.07.2019 : 06:40:50 Uhr
Guten Morgen,

anbei mal ein kurzer Zwischenstand:
wie ihr in der Signatur seht, habe ich ein zweites Teleskop mit Montierung bei ebay für einen Spottpreis bekommen. Die Montierung (eine Celestron EQ5 habe ich mit einem GoTo SynScan aufgerüstet)funktioniert super, besser als meine "Neue". Diese habe ich zwischenzeitlich neu abgeschmiert, geht jetzt auch butterzart.

Was das Outdoor Thema angeht wurde ich von den Taunus-Astronomen herzlich aufgenommen und bin bei gutem Wetter in noch besserer Gesellschaft in Pfaffenwiesbach am Feldrand unterwegs. Mit ein paar Gleichgesinnten macht so ein Beobachtungsabend wirklich viel Spass.

Mit der Fotografie bin ich so weit, dass ich wenigstens dokumentieren kann, was in der Nacht zu sehen war, damit bin ich zur Zeit zufrieden und spiele mit den gewonnen Daten um im Bereich EBV langsam besser zu werden.

Soweit "läuft" es also sehr gut und vielen Dank für die Unterstützung am Anfang! Ich lese weiter mit und versuche von den Fotoprofis zu lernen.


(M22 von 30.06.2019)

CS

Frank
fluthecrank Erstellt am: 05.02.2019 : 20:13:08 Uhr
Hallo allerseits,

ich habe mir den passenden Crayford mit Untersetzung bestellt und heute montiert. Bei TS gab es den OAZ zu günstigem Preis.
Am Zwischenring musste die Farbe weggeschliffen werden dann passte der neue OAZ mit ein bißchen Drücken.
Tolles Teil. Der OAZ ist verdrehbar und geht butterweich.
Wenn sich jetzt mal das Wtter etwas aufklart gehts ran an die Sterne!

So long Frank
Avier50 Erstellt am: 17.01.2019 : 08:47:28 Uhr
Hallo Frank und Marcus,
das Suchen nach Farbfehlern ist das eine, praktische Beobachtung das andere. Meinen 120/600 habe ich mit Erfolg eingesetzt für:
- Sternbedeckungen durch den Mond
- streifende ". ". ". (Expeditionsinstrument!
- Jupitermondverfinsterungen, auch gegenseitige
- Sonnenbeobachtung mit Herschelkeil und Solar Continuum Filter
- Mond Beobachtung mit und ohne Fringe Killer Filter
- Mondberghoehenmessungen (Schattenlaengen mit Fadenkreuz Okular)
- Helligkeitsschaetzungen an Veränderlichen
In der Landschaft ist er an geeigneten Orten auch ein schönes Aussichts fernrohr.
Dass er am Mond bei 120x den Zeiss AS 80/1200 schlägt, hatte ich schon geschrieben.
Nicht so gut ist er eben an Planeten und Doppelsternen.
Eines meiner meistgenutzten Fernrohre!
Viele Gruesse
Andreas

Zeiss E und C 50/540, AS und C 63/840, AS 80/1200, Newton 150/750, 250/1250
Mettling Erstellt am: 17.01.2019 : 08:25:54 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: konfokal

Ich wüsste keinen Spiegel, der visuell ähnliches bietet.



Hallo Matthias

Der Skywatcher 130/650 PDS. Die zugegeben recht hohe Obstruktion macht er durch die etwas größere Öffnung wieder wett, die Brennweite ist minimal größer. Dafür ist er farbrein und ermöglicht auch an Planeten hohe Vergrößerungen bis rund 200x ohne die ausgeprägte Kontrastminderung durch den Farbfehler. Immerhin hat der FH einen RC-Wert von über 12. Ich habe eine Zeitlang beide Teleskope besessen und erlaube mir das 100% subjektive Urteil, dass für mich der kleine Newton dem FH optisch deutlich überlegen ist. Auf der Haben-Seite bleibt dem Fraunhofer für mich eigentlich nur die Justagestabilität (beim Newton muss ich vor dem Einsatz die Justage am Stern optimieren, dauert etwa 30 Sekunden) und der Einblick am hinteren Ende. Aber sonst?

Mein FH ist weiter gewandert und versieht mittlerweile bei einem Sternfreund seinen Dienst als Sonnenteleskop mit Herschelkeil und einem Solar Continuum Filter. Da spielt der Farbfehler keine Rolle mehr. Dafür ist er also auch gut geeignet. Aber außer Deepsky Weitfeld würde ich damit nichts mehr machen wollen. Und das geht genauso gut auch mit dem 130 PDS. Ohne schon bei 23x deutlich sichtbarem Farbfehler an hellen Feldsternen. Mit dem 26er Nagler brachten aber beide richtig viel Spaß. Mittlerweile ist der Newton aber auch weitergewandert und ein 6“ Gitterrohrdobson hat seinen Platz eingenommen.

Reflektierende Grüße:
Marcus
fluthecrank Erstellt am: 16.01.2019 : 20:05:43 Uhr
ist bestellt!
Danke Mathias

P.S.: OAZ ist auch eingestellt.

konfokal Erstellt am: 16.01.2019 : 18:19:20 Uhr
Hallo Frank,

ich habe die preiswerte, aber wie ich finde ausgezeichnete Baader Q-Turret Barlow, deren P/L-Verhältnis kaum zu übertreffen sein dürfte: https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p5503_Baader-1-25--Q-Turret-Barlow-und-Foto-Konverter---2-25x-und-1-3x.html Gebraucht kommt man sogar noch günstiger ran...

Das Schöne an dem leichten 120er Skywatcher Weitfeldgerät ist auch, dass man es später selbst dann noch gut gebrauchen kann, wenn man weitere Teleskope anschaffen sollte. Denn diese Kombination von transportabler obstruktionsfreier Öffnung bei vergleichsweise kleiner Brennweite unter 700mm, die man für große Sehfelder braucht, ist eine Art Alleinstellungsmerkmal. Ich wüsste keinen Spiegel, der visuell ähnliches bietet, und auch keinen ED oder Voll-Apo: letztere haben bei 120mm Öffnung eher um die 900-1000mm Brennweite, sind also deutlich "enger". Einzige (?) Ausnahme wäre m. W. der Televue NP 127i, der mit 670mm Brennweite in die Nähe kommt - allerdings wiegt der fast 7kg und kostet ca. 8000 Euro, und kann zudem wegen der f/5,2 auch nicht mehr ganz farbrein sein.

Viel Spass damit,
Mathias

fluthecrank Erstellt am: 16.01.2019 : 06:27:30 Uhr
Danke Mathias,

der Tip mit der OAZ Einstellung ist prima, das mache ich gleich heute abend.
Eine Barlow steht auf meiner EK-Liste welche genau hast Du ?
Diese?
https://www.astroshop.de/barlowlinsen/televue-2x-barlowlinse-1-25-/p,16902

Und die Fotos sind wirklich klasse. Danke für den link.

Ich finde das Gerät für den Preis absolut i.O.. Wenn ich den OAZ eingestellt habe, umso mehr. Und wie gesagt, weiter geht es sicher aber ich verliere ja nichts.

beste Grüße Frank
konfokal Erstellt am: 15.01.2019 : 23:41:07 Uhr
Hallo Frank,

ich habe diesen Weitfeld Skywatcher 120 auch, er macht mir einen Heidenspaß und ich finde das Preis-Leistungsverhältnis exzellent. Oft scheint der OAZ bei der Auslieferung zu locker, das ist aber Einstellungssache. Gegen das Gewackel sollte es helfen, die innere obere Andruckplatte mit beiden Madenschrauben oben auf dem OAZ etwas fester einzustellen (mit einem 1,5mm-Inbus, die Schräubchen sitzen in den beiden Löchern zwischen denen die Feststell-Rändelschraube sitzt). Das muß man sorgfältig und vorne und hinten in immer kleineren Schritten gleichmäßig machen. Der OAZ darf danach durchaus etwas stramm gehen, das Teflon wird sich mit der Zeit dann einschleifen. Beim Einstellen solange geduldig probieren und sich an den besten Punkt herantasten, bis das Kippeln und das Shifting beim Fokussieren beim raus und rein bewegen gerade weg ist. Im Kritischen Bereich können dann 1/8 Umdrehung oder sogar noch kleiner schon zuviel oder zuwenig sein. Bei richtiger Einstellung lässt sich der OAZ dann auch mit einer Kamera ohne durchzurutschen und ohne zu sehr zu shiften brauchbar gut fokussieren.

Als kleinen Ansporn was man mit dem Teleskop fotografisch erreichen kann, wenn man auch die Bildbearbeitung gut einsetzt, hier ein paar für mich eindrucksvolle Beispiele, die der User "Predel" mal auf a.de gezeigt hat. Im Alpental zum Schluß erkennt man sogar schon ansatzweise die Rille auf dem Talgrund:
https://forum.astronomie.de/threads/iss-mond-jupiter-saturn-mars-startravel-120-600.231659/#post-1220777

Viele Grüße,
Mathias
fluthecrank Erstellt am: 15.01.2019 : 18:12:49 Uhr
Hallo Andreas,

erstmal Danke für Deine Erfahrungen. Keine Angst, ich lasse mir das Teleskop nicht schlecht machen. Mein Ziel war nach 25 Jahren den Wiedereinstieg ins aktive Hobby zu machen und vor allem zu schauen, ob ich die Motivation, die Zeit und die Energie aufbringe das Gerödel oft auf- und abzubauen, ins Auto zu laden, Beobachtungsplätze zu suchen und letztendlich zu prüfen, ob die Faszination so wie früher brennt.
Eines vorweg, trotz der wenigen Möglichkeiten wegen des Wetters komme ich "ganz gut rein". Wichtig war mir Equipment zu kaufen welches ich auch später für andere Geräte nutzen kann. Die NEQ-5 überzeugt mich bis jetzt, kein Vergleich zu meiner alten Bressermontierung. Der Refraktor war mit 300€ jetzt auch keine große Investition und ist bei geringer bis mittlerer Vergrößerung absolut in Ordnung. Der Farbfehler ist natürlich sichtbar, aber das war mir bewusst! Was mich wirklich stört, ist der wackelnde OAZ, aber bei dem Preis war auch das zu erwarten. Ich kann das Teleskop aber immer als Übersichtsgerät, als Leitrohr und zur Sonnenbeobachtug nutzen und wenn ich wirklich dran bleibe kommt eben noch ein langbrennweitiges Gerät dazu. Am liebsten ein Doublet APO, vielleicht ein Newton oder SC? Da kann ich mich noch nicht entscheiden, aber drängen kann nur ich mich selbst. Kontakt zu den Tausnus Astronomen ist hergestellt, wenn da mal eine gemeinsame Beobachtungssesion klappt schaue ich erstmal bei den Kollegen durch................Du siehst alles gut und auf gutem Weg.

Ich werde euch weiter mit Mondbildern nerven, denn da sehe ich noch etwas Potenzial und der Spass ist riesig :-)

So long Frank
Avier50 Erstellt am: 15.01.2019 : 08:46:49 Uhr
Hallo Frank,
meinen 120/600 habe ich nun schon fast 9 Jahre und ich habe viel mit ihm beobachtet, nicht nur DS.
Für die Sonnenbeobachtung nutzte ich einen regelbaren Herschelkeil und ein Baader Solar Continuum Filter. Durch diese monochromatische Filterung wird der FH zum APO und zeigt das, was 120mm Öffnung zeigen können! Sehr beeindruckend.
Mit einem Frings Killer Filter kann man mit Gewinn bis etwas über 120x vergrößern. Aber auch "pur" zeigt er am Mond mehr Detail als mein Zeiss AS 80/1200! Bei Planeten und Doppelsternen sieht es natürlich etwas anders aus.
Also lass dir das Teleskop nicht schlecht reden.
Ich hatte mit meinem vielleicht auch Glück. Das Objektiv war fast mittig zentriert und erforderte keine Extra- Kollimation. Wie das bei anderen Exemplaren ist, weiss ich nicht. Wenn jemand schlechte Erfahrungen hat, liegt es vielleicht nur schief eingebauten Objektiv!?
Viele Gruesse
Andreas
fluthecrank Erstellt am: 15.01.2019 : 06:36:34 Uhr
schon ein bisschen besser.......



Mond. 14.01.2019, 20:30 Uhr MEZ, 120/600, PENTAX K 70, 1/100s, ISO 800

Grüße Frank
niki Erstellt am: 10.01.2019 : 23:34:51 Uhr
Hallo Frank, wenn Du eine 2" Barlow hast, könntest Du mit der DSLR mehr Details vom Mond einfangen... ;)
Bei 600mm Brennweite ist er relativ klein am Sensor...

lg
Niki
fluthecrank Erstellt am: 10.01.2019 : 21:41:39 Uhr
Hallo Freunde,

da habe ich doch wirklich eine Wolkenlücke nutzen können und mal auf den Mond gehalten!
Wie schon bei unserem Hausstern komme ich nicht an euer Niveau heran, freue mich aber trotzdem über mein Ergebnis:



noch nicht die maximale Schärfe aber aus dem Fenster raus ist wohl nicht mehr drin.
Skywatcher 120/600, Pentax K50, fokal mit T2 Adapter, 1/15", ISO 1600.......

So Long Frank
fluthecrank Erstellt am: 03.01.2019 : 15:21:23 Uhr
By the way,

gestern war es ja klar und ich habe einen Beobachtungsplatz getestet, wer hier aus der Nähe kommt kennt das vielleicht?:


Ich habe also eure Ratschläge aufgenommen, und ja, es ist super wenn der Himmel dunkler ist. Allerdings brauche ich noch einen Stuhl/Hocker.

Ich habe gestaunt wie viel "Verkehr" auf dem Parkplatz war, das war mir etwas zu unruhig. Habt ihr noch Vorschläge, wo ich mich rund um Vilbel zum Beobachten platzieren könnte?

Und wie ist das mit dem Parkplatz Sandplacken. Wann trefft ihr euch da?
Ist es da erfahrungsgemäß ruhiger?

Grüße Frank
fluthecrank Erstellt am: 03.01.2019 : 14:58:09 Uhr
Danke fürs Mutmachen Holger,

was ihr hier in Sachen Astrofotografie zeigt ist schon großes Kino. Ich lese mich gerade langsam ein und staune über den Aufwand der zu treiben ist.

Deshalb, so ein einfacher Schuss, na ja, ich fange klein an.

Frank

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