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 Verblüfft durch Fireball-Orbits

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Ü B E R S I C H T    
silver Erstellt am: 29.12.2018 : 11:36:41 Uhr
Hi Folks,

http://spaceweather.com/images2018/28dec18/orbits.gif?PHPSESSID=2mnlmmim58hqc6tjefscuafv47
Bildunterschrift: "In this diagram of the inner solar system, all of the fireball orbits intersect at a single point--Earth. The orbits are color-coded by velocity, from slow (red) to fast (blue)."

von dieser Seite, Stand heute: http://spaceweather.com

Das grüne Orbit zog mich als erstes an, weil es mich an Oumuramu erinnert, der ja "von oben" in unser Sonnensystem eintrat und nicht aus der planen Scheibe, die unsere Sonne um sich geschart hat.
Aber auch wenn das grüne Orbit in der planen Fläche liegt, ist es für mich seltsam. Wie kann ein Objekt denn dieserart nicht um die Sonne kreisen, sondern einen ganz anderen Mittelpunkt seines Orbits besitzen als unsere Sonne?

Und als mir diese Frage kam, sah ich, dass das auch die anderen beiden Orbits betrifft: die haben auch nicht die Sonne als Mittelpunkt ihrer Umlaufbahn, sondern ganz offenbar irgendwo anders.

Wie geht denn das?
Mir wird das heute zum ersten mal bewusst und es verblüfft mich - auch, dass diese Frage sich hinsichtlich Kometen stellt. Hier ist Wirtanens Orbit:
http://wirtanen.astro.umd.edu/46P/Orbits/Wirtanen_orbit_full.png
von dieser Seite: http://wirtanen.astro.umd.edu/46P/46P_orbit.shtml



Thaia, dieser vermutete Riesenplanet irgendwo links hinter Pluto, kann doch nicht die Erklärung dafür sein?

Verblüffte Grüße
Silver

Eingebundene Bilder durch Links ersetzt von Caro. Immer dran denken: Einbettung von Fremdbildern nur bei vorab eingeholter Genehmigung des Rechteinhabers!
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stefan-h Erstellt am: 29.12.2018 : 16:55:15 Uhr
Hallo Marcus,
Zitat:
Original erstellt von: Mettling

Hallo Heiko,

Aaah, Fireballs = Feuerkugeln. Logisch. Das erklärt alles. Jetzt ist der Groschen gefallen.
Wieder einmal zeigt sich: der Verzicht auf Anglizismen fördert die Verständlichkeit.

Bis dann:
Marcus

Tja, das kommt auch davon, das halt nur ein Bild gepostet wird. Der Link zur Seite mit einem Hinweis auf die zutreffende Stelle "All Sky Fireball Network" wäre hier völlig ausreichend gewesen - http://spaceweather.com/
Zitat:
Every night, a network of NASA all-sky cameras scans the skies above the United States for meteoritic fireballs.
Der einleitende Satz zu dem Bild hätte das Grübeln erspart und damit auch jede Antwort, die sich auf die Oortsche Wolke oder was auch immer ergeben hat. Aber statt dessen liest man was von Oumuramu und Thaia...

Gruß Stefan
Mettling Erstellt am: 29.12.2018 : 14:45:47 Uhr
Hallo Heiko,

Aaah, Fireballs = Feuerkugeln. Logisch. Das erklärt alles. Jetzt ist der Groschen gefallen.
Wieder einmal zeigt sich: der Verzicht auf Anglizismen fördert die Verständlichkeit.

Bis dann:
Marcus
Doc HighCo Erstellt am: 29.12.2018 : 14:20:04 Uhr
Hallo,

ich habe jetzt mal auf Spaceweather geschaut. Die "Fireballs" im Diagramm sind da nichts anderes als helle Meteore an einem bestimmten Datum. Und wenn man deren Bahnen im Sonnensystem zurückrechnet müßen die sich logischerweise bei der Erde schneiden - sonst hätten sie nicht als "Fireballs" (Sternschnuppen) am selben Datum fallen können.

Heiko
Mettling Erstellt am: 29.12.2018 : 14:09:41 Uhr
Hallo Anette,

Zurück zum Thema. Magst Du noch mal kurz erläutern, was mit "Fireball-Orbits" gemeint ist?

Und die gemessenen Bahndaten von Oumuamua haben ergeben, dass er keine Kepler-Ellipse im Sonnensystem durchfliegt, sondern eine Hyperbel mit der Sonne im Brennpunkt. Das ist aber keine geschlossene elliptische Bahn auf der er zurück kehrt, sondern der (hypothetische) Ausgangspunkt liegt außerhalb des Sonnensystems und der Fluchtpunkt (wo er hin fliegt) ebenfalls. Das ergibt sich aus der gemessenen Bahngeschwindigkeit und -richtung. Der Rest ist dann klassische Bahnrechnung, die wie gesagt schon vor Jahrhunderten von Johannes Kepler begründet wurde.

Bis dann:
Marcus
Doc HighCo Erstellt am: 29.12.2018 : 13:57:22 Uhr
Hallo Silverette ;-),

ob es die oortsche Wolke so als Kugel wirklich gibt und warum, kann ich Dir nicht sagen. Man sieht halt anscheinend nur, daß viele langperiodische Kometen aus allen Himmelsrichtungen kommen. Da liegt ein kugelförmiges "Kometenreservoir" um die Sonne nahe.
Und ja, man weiß, daß Oumuamua nicht aus der Ortschen Wolke stammt, da er mit mehr als Fluchtgeschwindigkeit unterwegs ist uns man sich auch kein Szenario vorstellen kann, wie er diese Geschwindigkeit durch Ablenkung innerhalb der Wolke hätte bekommen können.
Wissenschaft ist so, man weiß meist mit größerer Sicherheit was nicht sein kann, als das was ist. Aber das grenzt die Möglichkeiten immerhin schon ungemein ein.

Gruß

Heiko
Mettling Erstellt am: 29.12.2018 : 13:41:47 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: silver

Wer mir so arrogant unfreundlich kommt wie Stefan hier und Du schon mal in einem anderen Thread, wird darauf hingewiesen, dass das überhaupt nicht okeh ist. Vielleicht habt Ihr in Eurer Vorstellung ein Gewohnheitsrecht, Euch so im Vorbeigehen immer mal im Ton zu vergreifen. Bei mir aber nicht.



Hallo Annette,

Genau das meinte ich mit meinem PS. Wenn Stefans Posting für Dich nicht hilfreich war, kannst Du ihn natürlich darauf hinweisen. Aber Arroganz Dir gegenüber konnte ich bislang noch in keinem der Threads feststellen, die ich gelesen habe (was natürlich nicht alle sind).
Du hast völlig recht damit, dass es so aus dem Walde zurück schallt, wie man hinein ruft. Aber das gilt für alle, also auch für Dich. Und es hat den Anschein, dass Du Dich manchmal persönlich angegriffen fühlst, wo ein solcher Angriff gar nicht stattgefunden hat. Und dann entsprechend verbal reagierst.

Wie gesagt, Kritik ist kein Angriff, solange sie nicht persönlich wird. Und das ist weder hier der Fall, noch in dem Thread neulich, auf den Du anspielst. Und nicht hilfreiche Anmerkungen sind ebenfalls keine Angriffe, sondern einfach nur nicht hilfreich. Und wenn ich eine ironische Anspielung auf Deine Neigung zu Anglizismen mache, ist das ebenfalls kein Angriff, sondern eher positive Kritik. Denn Ironie muss man sich erst mal verdienen.

Also entspanne Dich ein bisschen. Ich antworte Dir in höflichem Tonfall und übe Kritik. Das ist mein gutes Recht. Du kannst diese Kritik aufnehmen, beantworten oder ignorieren, was auch immer. Das ist Dein gutes Recht. Aber wenn Du in jeder Form von Kritik oder Ironie einen persönlichen Angriff witterst, sagt das mehr über Dich aus als über den Kritik Übenden.

Bis dann:
Marcus
silver Erstellt am: 29.12.2018 : 13:39:07 Uhr
Ja, Doc, kann auch sein, "Tyche". Jedenfalls meine Verwechslung.

"hat gar nix mit der Oortwolke zu tun, da er von außerhalb aus Richtung Sonnenapex kam"
Weiss man das denn? Obwohl man noch nicht mal weiss, ob es die Oort'sche Wolke und dazu noch als kugelförmig gibt? Deren Entfernung soll ja relativ "ausserhalb" sein, mit 100.000 AU. Stell Dir mal die Entfernung vor...
und dann als Überrest davon, was unser Stern, als er noch jung war, zu seiner Akkretionsscheibe machte... Wie der Artikel voon Caro vor 2 Wochen? Mit den Scheiben um diese ganz jungen Sterne? Scheiben hatten die schon.... keine Kugeln mehr...

LG von Silverette :D
silver Erstellt am: 29.12.2018 : 13:28:57 Uhr
yup, Armin, das hab ich verwechselt. Genau. ThEia - stiess vielleicht auf Gaia und seitdem gibt's Erde und Mond.
Der vermutete große Planet "links hinter Pluto", der mir glaubich beim Lesen zur Entdeckung von Farout vor 2 Wochen erstmals unterkam?, wird Planet X genannt. Planet X wird/wurde als eine Erklärungs-Hypothese benutzt für Neptuns und Uranus' komisches Orbit.
Doc HighCo Erstellt am: 29.12.2018 : 13:22:29 Uhr
Hallo Silver/Annette (Silverette?),

meintest Du statt Theia Tyche? Das war auch mal ein hypothetischer großer Planet in der Oort-Wolke um einige Kometenbahnen zu erklären.
Oumuamua's Orbit hat gar nix mit der Oortwolke zu tun, da er von außerhalb aus Richtung Sonnenapex kam, also der Richtung in die sich das Sonnensystem um die Milchstrasse bewegt. Und der liegt "oben". Das Sonnensystem hat ihn quasi überfahren.

Gruß

Heiko

stefan-h Erstellt am: 29.12.2018 : 13:13:34 Uhr
(==>)silver,
Zitat:
Eine arrogantere nicht-Hilfe als diesen Satz muss man erst mal schaffen. Lehrreiches Beispiel dafür, wie Selbstdarstellung wichtiger als Hilfestellung wird und dafür, wie das eigene Ego aufgewertet wird durch demonstratives Herabsehen auf einen Mitmenschen.

Tja, genau so eine Antwort bzw. Reaktion von dir habe ich erwartet. Du trittst hier und nebenan auf ade schon mit den ersten Beiträgen als Beispiel für Höflichkeit und Verteterin für Selbstdarstellung in Bezug auf netten und freundlichen Umgang miteinander auf.

Anstatt auch nur ansatzweise über den Hinweis Streiche Mittelpunkt... nachzudenken kommt von dir sofort ein unsachlicherer Angriff.

Gut, falls du vielleicht doch noch nachdenken willst- setze statt Mittelpunkt einfach mal Schwerkraftzentrum ein und such mal nach dem Begriff "elliptische Umlaufbahn". Das Denken musst du dazu aber schon selbst übernehmen- und genau dafür war meine erste Antwort gedacht.
silver Erstellt am: 29.12.2018 : 12:48:10 Uhr
Hi Gerd,

Zitat:
Nur schnell eine kurze Antwort, da ich gleich ins Training möchte.

Die Bahnen der Kometen unterliegen vielfältigen Störungen durch die
großen Planeten. Auch die Herkunft der Kometen ist entscheidend für
die Bahn.
Zu beachten sind hier Objekte die aus dem Kuipergürtel oder aus der
Oortschen Wolke kommen.
Während der Kuipergürtel nahezu auf der Ekliptik liegt, ist die
Oortsche Kugelförmig um unser Sonnensystem angeordnet.
Langperiodische Kometen können daher durchaus eine hohe Bahn über
der Ekliptik haben, auch die Exzentrizität der Bahn kann dadurch groß
sein.

Viele Kometen, die ich bisher beobachtet habe halten sich hoch über
der Ekliptik irgendwo am Himmel auf, das ist nicht ungewöhnlich.


seehr cool. Vielen Dank!

"ist die Oortsche Kugelförmig" .. Holla! Echt, das ist noch eine Kugel?!
Wenn das noch eine Kugelform hat, ist ja auch Oumuramu's Orbit, von "oben" hereinkommend, gar nicht so erstaunlich.
Grade Wiki nachgeguckt, die Kugelform und wohl auch ihr Vorhandensein, ist offiziell noch im Stadium der Annahme und noch nicht nachgewiesen. Dabei war Oort'sche Wolke in meinem Kopf schon eine Tatsache wie 2+2=4. Mal irgendwo im Spiegel oder ZEIT was zu gelesen und gleich als "gewusst" abgespeichert... alles sehr, sehr spannend.

Merci vielmals,
Silver
AS-Fan Erstellt am: 29.12.2018 : 12:41:05 Uhr
Hallo Annette,
eine Korrektur hab ich auch noch. ThAia hab ich noch nie gelesen, dafür aber ThEia.
Und Theia ist der Name für den hypothetischen, marsgroß geschätzten Körper, welcher in der Frühphase der Erdgeschichte auf selbiger einschlug und für die Bildung unseres Mondes verantwortlich gemacht wird.
Theia existiert also nicht mehr.

Gruß Armin
silver Erstellt am: 29.12.2018 : 12:36:58 Uhr
Danke Mettling,

"Was er meint ist, dass Du die Mittelpunkte durch die Brennpunkte der Elipsen ersetzen sollst. "
Schön, dass Du verstehst, was er meint.
Noch schöner ist, weil hilfreich, dass Du mir eine Info gibst, mit der ich was anfangen kann.
Dass Du mir also den Begriff nennst, mit dem ich "Mittelpunkt" ersetzen soll.
Für just diese echte Hilfestellung war bei Stefan-hs Beitrag offenbar kein Platz: Stefan-h hat nicht geholfen, sondern arrogant "ab-gewatscht".
Und das hab ich ihm berechtigterweise aufs Brot geschmiert.

Es ist unverständlich, warum Du Stefans Selbstdarstellung in Form von nicht-Antwort in Schutz nehmen, und mir einen Strick aus meiner Antwort auf ihn drehen kannst.

Seid freundlich, dann wird Euch freundlich begegnet. Wer mir so arrogant unfreundlich kommt wie Stefan hier und Du schon mal in einem anderen Thread, wird darauf hingewiesen, dass das überhaupt nicht okeh ist. Vielleicht habt Ihr in Eurer Vorstellung ein Gewohnheitsrecht, Euch so im Vorbeigehen immer mal im Ton zu vergreifen. Bei mir aber nicht.
Mettling Erstellt am: 29.12.2018 : 12:24:05 Uhr
Hallo Annette,

Zum einen: Stefan gibt Dir einen Anstoß Dich selbst schlau zu machen, da Dir offensichtlich ein paar Grundkenntnisse in Sachen Himmelsmechanik fehlen.
Was er meint ist, dass Du die Mittelpunkte durch die Brennpunkte der Elipsen ersetzen sollst. Der umkreiste Himmelskörper (Sonne) steht nämlich nicht im Mittelpunkt einer Kepler-Ellipse. Liest Dich am besten mal zum Thema Keplersche Gesetze schlau. Leider wird das heutzutage nicht mehr überall im Physikunterricht in der Schule behandelt.

Zum anderen: was soll ein Fireball-Orbit sein? Wenn Du zu einem Thema eine Frage stellt, wäre es hilfreich wenn Du dazu kurz erklärst, worum es geht.

Und zum letzten: Selbst wenn es hinter Pluto noch einen massereichen Planeten geben sollte, wird er keine unmitelbaren Auswirkungen auf die Bahnen von Objekten im inneren Sonnensystem haben. Sonst hätte man ihn schon längst rechnerisch nachgewiesen und gefunden.

Bis dann:
Marcus

PS: Kritik und Anregungen zu Eigenrecherche sind keine Unhöflichkeit und auch keine persönlichen Angriffe.
CorCaroli Erstellt am: 29.12.2018 : 12:19:40 Uhr
Servus Silver,

Nur schnell eine kurze Antwort, da ich gleich ins Training möchte.

Die Bahnen der Kometen unterliegen vielfältigen Störungen durch die
großen Planeten. Auch die Herkunft der Kometen ist entscheidend für
die Bahn.
Zu beachten sind hier Objekte die aus dem Kuipergürtel oder aus der
Oortschen Wolke kommen.
Während der Kuipergürtel nahezu auf der Ekliptik liegt, ist die
Oortsche Kugelförmig um unser Sonnensystem angeordnet.
Langperiodische Kometen können daher durchaus eine hohe Bahn über
der Ekliptik haben, auch die Exzentrizität der Bahn kann dadurch groß
sein.

Viele Kometen, die ich bisher beobachtet habe halten sich hoch über
der Ekliptik irgendwo am Himmel auf, das ist nicht ungewöhnlich.

Viele Grüße
Gerd

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