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Ü B E R S I C H T    
Grafzahl66 Erstellt am: 08.10.2018 : 19:48:22 Uhr
Schon länger beschäftigte mich die Anschaffung eines 16" Dobson und die Geräte vom polnischen Hersteller Taurus fielen mir dabei besonders ins Auge. Siehe auch meinen Thread hier dazu: http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=220409&whichpage=1

Quasi "blind" habe ich für den Erwerb diese Teleskops durchgerungen, angepriesene Spiegelqualität, passender Rolluntersatz und Streulichtsocke, die europäische Fertigung und Design des Taurus gaben letzendlich den Ausschlag. Nach längerem Warten ( letztendlich über 2 Monate) kam das Teleskop heute an. Besonders gespannt war ich zunächst auf die mechanischen Eigenschaften...

Optisch ein Traum und vom Gesamteindruck sehr wertig! Die Verarbeitung insgesamt wie erhofft auf wirklich hohem Niveau. Die Gängigkeit in beiden Richtungen ist ausgewogen, nicht zu schwer und nicht zu leicht.
Auch die Steifigkeit der Konstruktion scheint gegeben. Der Laserpunkt bewegt sich beim Heben und Senken des Hutes rein gar nicht.

Als erstes kleines Manko ist das abrutschen des Hutes bei Einsatz von Komakorrektor und ES 30mm Okular. Hier muß ich etwas mehr Hand anlegen, die Spiegelbox lässt sich aber noch in der Höhe korrigieren, dafür müssen aber einige Schrauben umgesteckt werden.

Jetzt bin ich auf heute Abend beim first light gespannt!

Gruß Horst
D I E    15   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
Starbiker Erstellt am: 18.03.2019 : 21:29:15 Uhr
Jetzt bieten sie den Taurus doch tatsächlich auch als 14" Teleskop an, zu annehmbaren Preisen!
Zu spät für mich, ich baue mir (aus trotz ;-) gerade einen 16"!
Bei dem schlechten Wetter/Himmel bringt es wahrscheinlich sowieso mehr Spaß zu bauen, als zu beobachten!
Das Projekt ist mittlerweile so weit, das ich den Spiegel bestellen könnte, ich traue mich nur noch nicht so recht.
Allerdings wird es für die anstehenden Arbeiten langsam Zeit, Spiergel, Fangspiegel und Okularauszug zu bestellen.
Bisher hat die Bastellei sehr viel spaß gemacht und man wächst bekanntlich mit seinen Aufgaben.
Gruß
Udo
Grafzahl66 Erstellt am: 27.01.2019 : 20:46:31 Uhr
Ich geh mal davon aus, daß das 1x1 des Newtonbaus hier berücksichtigt wurde. Der Einblick durchs Concenter zeigte eine optimale Ausrichtung. Auch mußte ich bis dato noch nie den Fangspiegel korrigieren...

Gruß Horst
Briensturm Erstellt am: 27.01.2019 : 12:05:07 Uhr
Ist das Newton Offset in Richtung OAZ bei den Taurus Fangspiegeln berücksichtigt? Auf den Bildern scheint der FS leicht versetzt auf der Spinne angebracht zu sein.

Gruß Bastian
Grafzahl66 Erstellt am: 06.12.2018 : 22:19:08 Uhr
Hallo Udo,

ja schon gesehen, vor ein paar Tagen auf der HP vom Hersteller, der die Preise jetzt in Euro auspreist und jetzt, wie zu erwarten beim Astroshop. Bei TS noch etwas günstiger als beim Hersteller, aber nur in der Lambda 1/4PV-Ausführung.
In meinen Augen wohl immer noch ihr Geld wert, aber nicht mehr wahre Schnäppchen...

Gruß Horst
Starbiker Erstellt am: 06.12.2018 : 17:21:06 Uhr
Hallo Horst,
schon gesehen? Der Taurus 16" ist fast 500 Euro teurer geworden.
Alles richtig gemacht!
Gruß Udo
Starbiker Erstellt am: 19.11.2018 : 22:21:48 Uhr
Meinem 10" wurde übrigens eine sehr gute Optik bescheinigt und das für 200 Euro (gebraucht, ebay mit selbst gebauter Rockerbox)! Der nächste Sprung würde um einiges teurer werden!
Ohne Mond beobachten wird bei nächster Gelegenheit sicher möglich sein, sowohl im 30" aös auch in meinem. Natürlich unter gleichen Bedingungen!
Ich bin ziemlich heiß auf diesen schönen 16" von Taurus, aber die Vernunft regiert immer noch mit!
NormanG Erstellt am: 19.11.2018 : 21:57:45 Uhr
Zitat:
Um einen 16" wirklich auszureizen könnte ich auch auf Gegenden (an der Nordsee) mit Bortle 2 ausweichen. Ich glaube, nur dann macht ein größeres Teleskop wirklich Sinn. Habe ich das jetzt einigermaßen verstanden Norman?


Hallo Udo - jein.

Spiel das ganze nochmal ohne Mond durch. Das wird Dir viele Fragen von selbst beantworten.

Schöne Grüße!
Norman
Starbiker Erstellt am: 19.11.2018 : 21:28:19 Uhr
Sooo....ich habe jetzt mal den Blick durch ein größeres Teleskop gehabt. Allerdings bei Halbmond, aber unter gutem Himmel! Milchstraße war tadelos zu sehen.
1 1/2 Stunden lang haben wir erst mal durch dieses große Teleskop geschaut und ich war überrascht, wie schnell mit einem Telrad (und kundigem Beobachter) Objekte gefunden werden können. Erst mal die Klassiker M13, M92, und noch ein paar Kugelsternhaufen. Alles mit Ethos Okularen! Ringnebel in der Leier, Hantelnebel...dann die Galaxien M81/82 und natürlich M31 und die Nachbarn. M33 habe ich (trotz 30" Teleskop) nur erahnen können. Ging den anderen Beiden aber auch nicht anders, was mich beruhigt hat! Mit meinen Augen ist es also nicht so schlecht wie befürchtet. Meinen 10 Zöller hatte ich auch mitgebracht, mochte ihn aber gar nicht anrühren ob der Größe dieses Teleskopes. Umso überraschter war ich, als wir dann mal durch mein Gerät geschaut haben. Wir haben aber nicht alle Objekte im Vergleich betrachtet!
Angefangen mit den Plejarden, die bei mir komplett ins (Omegon 32mm) Okular passten und sehr schön aussahen. M81/82 waren natürlich nicht ganz so gut aufgelöst wie in dem Großen, aber die Lücke bei (M82?) war erahnbar im Gegensatz zu dem Großen, sichtbar. Dann die offenen Haufen h und chi, die ich in meinem System beide im Okular hatte. Dabei habe ich dann mal mein 32er Omegon gegen das Ethos getestet. Keine Frage, das war besser! Allerdings auch nicht so viel besser das ich für mich den Preisunterschied von einigen hundert Euro für gerechtfertigt halte. Alles unter dem Gesichtspunkt des Halbmondes!
Fazit....mit dem 10" geht schon eine Menge, hätte ich nicht gedacht! Ich verstehe jetzt eure Einwände was die Größe von Teleskopen betrifft!
Aber... gerechterweise muß man natürlich berücksichtigen, das wir das große Teleskop ohne Socke bei Halbmond betrieben haben und somit die Öffnung nicht wirklich ausreizen konnten. Ich habe gerade bei ebay einen Telrad gekauft und werde erst mal mit meinem 10er weitere Erfahrungen sammeln. Den Himmel unter dem wir beobachtet haben schätze ich mal auf Bortle 3-4, bei mir Zuhause habe ich (wenn mich keiner stört) ähnliche Sicht! Um einen 16" wirklich auszureizen könnte ich auch auf Gegenden (an der Nordsee) mit Bortle 2 ausweichen. Ich glaube, nur dann macht ein größeres Teleskop wirklich Sinn. Habe ich das jetzt einigermaßen verstanden Norman?
Gruß
Udo
Gliese 581 Erstellt am: 31.10.2018 : 20:39:30 Uhr
Wie jedes größere Teleskop wird auch so ein 10 Zöller seine Leistung erst unter einem einigermaßen guten Himmel richtig entfalten können. Mit einigermaßen guten Himmel meine ich, das man wenigstens ansatzweise das Milchstraßenband erkennen kann und die Andromedagalaxie ohne optische Hilfsmittel mit bloßem Auge als kleines Nebelfleckchen erkennen kann. Dann geht auch mit 10 Zoll richtig was....
NormanG Erstellt am: 31.10.2018 : 18:21:30 Uhr
Hallo Udo,

Zitat:
Was ich nicht ganz verstehe, ist eure Meinung zu meinem 10 Zöller.
Wenn dem wirklich so ist, warum kauft ihr euch dann tausende Euro teure Geräte?


Deine Frage ist zumindest für mich hier reichlich unklar, wie die zu verstehen ist.
Zunächst: Hier hat keiner eine Meinung zu Deinem 10"er geäußert... sondern zu Deinen bisherigen Ergebnissen damit.

Und die sind weit unterdurchschnittlich. Du musst nun prüfen, woran das liegt. Teleskop - Standort - Dir selbst?

Und erst dann, macht die Überlegung in Richtung eines größeren Teleskops Sinn. Weil, wie Du ggf. herauslesen konntest, jeder für sich selbst den nächstsinnvolleren Öffnungsschritt etwas anders setzt. Und solche Überlegungen setzen voraus, dass man etwas Erfahrung hat oder wenigstens durch diverse Geräte intensiv geschaut hat.

Also bitte nicht weiter Sekundärthemen aufmachen, jetzt noch weiter zu Öffnungsverhältnissen und Korrektoren etc... ERST MAL durch größere Geräte schauen. Bitte!

Beste Grüße
Norman
Starbiker Erstellt am: 31.10.2018 : 17:34:26 Uhr
Moin,
Horst, ich hoffe du hast nicht das Gefühl, das ich dein Thema (die Vorstellung deines Taurus) geentert habe. Wenn ja, endschuldige ich mich dafür!
inflationäre Zustände was die Öffnung betrifft, ist bei jedem Hobby das Gleiche!
Beim Motorradfahren hatte ich erst eine 50 PS Maschiene, wollte ein bißchen mehr und habe mir dann eine mit 67 PS gekauft. Merkte dann aber schnell, das es nicht so der große Wurf war. Jetzt habe ich 120 PS und bin glücklich.
Insofern habt ihr wohl recht! Soll natürlich auch alles nebenbei finanziert werden und außerdem hat es auch Folgekosten. Was nützt mir ein tolles großes
Teleskop, wenn es durch relativ billige Okulare ausgebremst wird. Gedanklich rutsche ich aber immer mehr Richtung 16" und dann würde es wohl das von Taurus werden.
Da hardere ich aber noch mit dem Öffnungsverhältnis. f 4,4 würde dann bedeuten, das ich mir auch einen Komakorrektor besorgen muß, oder?
Man liest da sehr unterschiedliches. Und wenn ja, welcher? 650 Euro Parakor (oder so ähnlich) ist finanziell schon ne harte Nummer.
Was ich nicht ganz verstehe, ist eure Meinung zu meinem 10 Zöller.
Wenn dem wirklich so ist, warum kauft ihr euch dann tausende Euro teure Geräte?
Gruß
Udo
stefan-h Erstellt am: 30.10.2018 : 14:34:47 Uhr
Hi,

schön ist es halt, wenn man bei dem 20"er bequem daneben sitzen kann- siehe Bild von dem hübschen Teil (leider hochkannt) oder für den 14,5" einen Tisch zum Draufstellen braucht

Gruß
Stefan

Gliese 581 Erstellt am: 30.10.2018 : 14:09:53 Uhr
Jedem das Seine..

Ne Leiter ginge bei mir überhaupt nicht. Da hätte ich jederzeit Angst herunter zu fallen...
Der feste Stand mit beiden Beinen auf dem Boden ist ein absolutes muss!
Keiler979 Erstellt am: 30.10.2018 : 14:03:21 Uhr
Hallo

Ich beobachte inzwischen mit 20"f5 und empfinde die Leiter nicht als Nachteil. Von der ersten Beobachtungsnacht an bin ich damit sehr gut zurecht gekommen.

Ansonsten schließe ich mich Norman an. Der Sprung von 12" auf 20" ist sinnvoll, aus eigener Erfahrung kann ich behaupten das mir weniger nicht gereicht hätte.
Ich bin auch der Meinung das Udo noch nicht im Ansatz gesehen haben kann was ein 10"er wirklich leistet. Ein größeres und teueres Teleskop halte ich für weniger sinnvoll als die Fahrt unter wirklich dunklen Himmel.

Grüße,

Björn
Gliese 581 Erstellt am: 30.10.2018 : 13:29:29 Uhr
Bei mir kommt es wenn ich mir ein neues Teleskop kaufe nicht nur auf die Spiegelgröße also auf die maximale optische Leistungsfähigkeit des neuen Teleskopes allein an sondern das Gesamtpacket muss passen. Zum einen soll das neue Teleskop möglichst leicht zu transportieren sein. Desweiteren möchte ich einen möglichst dünnen Spiegel haben der möglichst schnell seine optimale Arbeitstemperatur erreicht damit ich möglichst schnell beobachten kann. Für mich wäre das nix viel länger als ne Stunde oder gar 2 Std warten zu müssen bis ich mit meinen Beobachtungen anfangen kann. Desweiteren soll das neue Teleskop möglichst leicht sein, eine gute Verarbeitungsqualität haben und es soll mich auch optisch ansprechen. Also wie man sieht ist die Spiegelgröße bei mir nicht Ansatzweise das wichtigste Kriterium bei der Teleskopwahl. 16" stellt für mich von der Größe und vom Gewicht und auch vom Finanziellen das Maximum dar, welches ich mir noch zumuten möchte. Klar, es gibt auch 20" Dobson wo man ohne Leiter noch ins Okular hinein schauen kann nur da ist dann der Spiegel so extrem Kurzbrennweitig das man nur noch das beste vom besten an Okularen dafür verwenden kann und das geht dann bekanntlich richtig ins Geld. Ein 20" Spiegel selbst wenn der relativ dünn ist wiegt ne ganze Menge und dürfte samt Spiegelbox richtig was wiegen. Definitiv zu viel für mich. Für mich ist daher der Aufstieg von 12" auf 16" das Optimale und gleichzeitig auch das Maximum.

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