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 Erste Kellerbilder: Bresser Silver Line 80/1200

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Ü B E R S I C H T    
Wambo Erstellt am: 03.02.2018 : 17:35:18 Uhr
Hallo Klassik-Freunde !

Demnächst flattert bei mir ein hübscher Bresser Silver Line 80/1200 mm rein und ich werde das Gerät dann mal kurz hier vorstellen.
Bei diesem Gerät habe ich selber noch etwas dazu gelernt: bisher dachte ich nämlich immer, der Silverline 80er wäre ein umgelabelter Vixen 80L auf der NP.
"Meiner" ist aber vom OTA her ein klassischer Towa 339/Tasco 10k und die Montierung ist keine NP, sondern eine alte, größere DK Montierung !
Spannend ! Demnächst mehr mit Bildern

Liebe Grüße Michael
D I E    15   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
memento Erstellt am: 24.11.2020 : 21:57:53 Uhr
Hallo Konrad,

das Teleskop aus diesem Thread habe ich vor etwa zwei Jahren wieder verkauft, als dieser Vixen 90M bei mir eingezogen ist:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=228323

Der Bresser/Towa 80er ging damals in Richtung Süddeutschland; der Käufer hatte ihn persönlich bei mir abgeholt. Ein weiterer Beweggrund für den Verkauf für mich war, dass das Teleskop halt doch auch nicht mehr ganz original war, was Stativ und Lackierung anging, und um das letztere wiederherzustellen, wäre ja doch ein gewisser Aufwand entstanden.

Mittlerweile habe ich nach zwei schönen Jahren mit dem Vixen 90M allerdings gemerkt, dass die etwas kürzerbrennweite f/11 Auslegung doch nicht wirklich was für mich ist und das Teleskop an Mond und Planeten einfach bei mir nicht zum Einsatz kommt. Daher bin ich jetzt wieder an einem anderen 80/1200 dran; wenn das geklappt hat, werd ich das Gerät gern auch mal wieder hier im Forum zeigen.

LG
Thomas
fastride Erstellt am: 05.09.2020 : 10:02:09 Uhr
Der Thread ist schon etwas verstaubt. Ich bin aber ein neugieriger Mensch.
Ging die Geschichte irgend wie weiter?
Konnten die Probleme mit den Okularen gelöst werden?
Wurde daran noch weiter umgebaut?
memento Erstellt am: 03.07.2018 : 22:18:27 Uhr
Letztes Wochenende hat der 80er endlich mal wieder Landluft geschnuppert (im Westerwald). Leider war das Seeing wirklich zum Weglaufen, egal ob Venus, Jupiter, Mars, Saturn, der Mond ... kochende Luft die gesamte Nacht durch ?¿? Dagegen isses aus'm Fenster in Köln bisher echt jedes Mal besser gewesen! Aber, wie auch immer: Am Refraktor lag es jedenfalls nicht. Der ist ganz unschuldig und wartet hier auf seinen Einsatz:


Hätte nur nicht gedacht, daß Wiesen und Felder da draußen auf dem Lande so dermaßen viel Hitze speichern, daß einem das die ganze Nacht das Bild so kaputtmachen kann?

Hier halte ich gerade auf Jupiter, das war so gegen Mitternacht. Später kamen eben noch Mars, Saturn und der Mond an die Reihe ...


Okularmäßig nochmal ein Gruppenbild :)


Bei den alten 24.5mm machen eigentlich vor allem die aus der vordersten Reihe Spaß: Celestron K25mm, Vixen K20mm, Vixen Ortho 18mm, HM 12.5mm, HM 8mm und Ortho 4mm. Die sind alle echt gut, wobei ich irgendwann gern die HM durch Orthos ersetzen oder ergänzen möchte.

Mittlere Reihe: AH 40mm und das zum Bresser 80/1200 original gehörende Kellner 22mm. Beide mit ziemlichem "Tunnelblick", ansonsten gut. Aber das Celestron K25mm bringt halt einfach so viel mehr Feld ... was soll ich da das Kellner 22mm nehmen.

Jedenfalls hat sich jetzt dieses Vierergrüppchen etabliert, wenn ich "alt" gucken möchte. Denn Brennweiten von 25mm bis runter zu etwa 8mm machen bei f/15 ja am meisten Sinn:


Und die drei neuen als Alternative natürlich. Da ist das nochmal größere Bildfeld ein Vorteil, wenn es denn das Zenitprisma mitmacht.


LG
Thomas
memento Erstellt am: 22.06.2018 : 11:20:33 Uhr
Hallo Micha,

ich hab so das Gefühl, die 24.5mm Teile sind einfach nochmal viel seltener geworden als so vor 7-8 Jahren, wo ich meine ersten Okulare usw. zusammengesucht hab damals. Keine Ahnung, wo das Zeugs landet? Wird das tatsächlich einfach irgendwann von vielen weggeworfen? Ich mein, alte Teleskope und deren Zubehörteile nutzen sich ja nicht so ab wie z.B. alte Autos ... wieso wird das Zeugs dann trotzdem ständig seltener :)

Was ich immer noch nicht ganz kapiere, ist daß auch das neue 12.5mm Plössl an den Bildfeldrändern etwas zum Abschatten neigt, obwohl das vom Gesichtsfeld her auch bei den bestehenden kleinen Zenitprismen eigentlich locker reichen müßte. Die bauen ja länger, der Linsensatz liegt bei den neuen Okularen nicht direkt mitten in der Okularsteckhülse, sondern so 2-3 cm weiter dahinter ... vielleicht hat das auch was damit zu tun? Aber bei nur 12.5mm Brennweite hätte ich halt gedacht, daß das dann einfach keine Rolle mehr spielt.

Naja Hauptsache, es gibt immer was zu probieren :)

LG
Thomas
Wambo Erstellt am: 21.06.2018 : 20:43:02 Uhr
Lieber Thomas,

ein Unitron Z-Spiegel/Prisma muss nicht 50 Eumel kosten, schon gar nicht, wenn POLAREX draufsteht...das sind leider "gängig" gewordene Sammler-Kurse. Setz' mal ein entsprechendes Gesuch rein und ich denke, es gibt noch Sammlerkollegen, die fair und menschlich genug sind, Dir so was auch für 25-30 anzubieten. Gott sei Dank besteht die Welt nicht nur aus Raffzähnen. Jahrelang hatte ich hier eines liegen, dann mal getauscht. Hätte ich's geahnt, hättest es von mir für 10€ Porto gekriegt. Unter uns Kollegen muss man keinen Mundraub betreiben...ist doch schäbig.
Wart mal ab, ich bin sicher, da würde Dir noch der eine oder andere nette Sammler/User was anbieten !
Ich hör mich auch mal um....

Micha

Edit: bzgl. Cloudy Nights bitte bedenken, dass bei den US-Bürgern der Jubelfaktor deutlich höher ist als bei uns Deutschen.

Wobei der Deutsche natürlich immer gern das Haar in der Suppe sucht, bevor er mal jubelt
memento Erstellt am: 21.06.2018 : 20:29:01 Uhr
Haha naja was heißt jünger ... der Bresser hier im Thread ist immer noch sicher mindestens 5, 6, 7 Jahre jünger als ich :)

Zwei neue Erkenntnisse:
Selbst das 12.5mm Plössl hat irgendwie noch am Rand vignettiert hinter meinen alten Zenitprismen. So richtig kapieren tu ich das nicht; da ist doch der Feldblendendurchmesser viel geringer als daß das Prisma das "beschneiden" sollte?!

Die Klassiker-Fans bei Cloudynights haben mir empfohlen, mal auf die Suche nach einem Unitron Zenitprisma zu gehen ... da bekommt man den vollen Durchlass, der bei 24.5mm Steckdurchmesser halt möglich ist. Vielleicht gibt's auch noch Prismen von Zeiss Jena oder Takahashi oder sowas, nur ... da zahlste Dich ja dämlich. :) Aber Unitron scheint wohl so um 50 Euro machbar zu sein, das ist ja vernünftig. So ein Ding kauft man ja auch nur einmal ... wenn's was taugt. (Hat wer eins über?)

Zweite Erkenntnis:
Gestern hielt ich abends so 20 Minuten vor dem Schlafengehen auf den Jupiter, dabei habe ich mal das Antares Plössl 12.5mm und das alte HM 12.5mm (original von meinem Dai-Ichi 60/910) verglichen. Tjaa was soll ich sagen. Augenabstand beim HM 12.5mm geringer, aber irgendwie für mich trotzdem noch ok (keine Brille getragen). Scheinbares Feld ist beim HM etwas kleiner, halt so wie bei einem Ortho. Also schätzungsweise ca. 40° statt 50°. Spielt für Planeten nicht wirklich eine Rolle. Ansonsten kam mir das HM 12.5mm von den Details her mindestens gleichscharf vor, subjektiv vielleicht sogar nen Tick kontrastreicher.

Also selbst wenn man als großer Beobachtungs-Experte das alle noch viel detaillierter beurteilen kann als ich jetzt, bin ja mehr der Gelegenheits-Gucker, fand ich das gute Abschneiden des HM 12.5mm schon erstaunlich. Das olle Ding macht irgendwie wirklich Laune.

Micha; Dein Ortho 4mm hab ich noch nicht "ernsthaft" probiert, Jupiter stand dafür gestern zu tief / Luft zu unruhig ...

Grüße in die Runde,
Thomas
Wambo Erstellt am: 21.06.2018 : 19:12:41 Uhr
Gut, dass mit Dir Thomas, auch mal wieder jüngerer Nachwuchs in die Klassiker-Szene gekommen ist ! Mach weiter so !

Michi
memento Erstellt am: 17.06.2018 : 15:59:30 Uhr
Hallo zusammen,

soo es gibt Nachschub an der Okular-Front. Michael, habe Deine Sendung erhalten ... vielen Dank! Das 4mm Ortho hab ich aber mangels Gelegenheit noch nicht am Stern ausprobieren können ... ist ja ansich wie geschaffen um sich mal die Beugungsringe anzuschauen, die der 80er produziert :)

Auch die drei Antares Plössl sind jetzt da. Sind wie zu erwarten "normale" China-Plössl, aber auf den ersten Blick machen sie einen guten Eindruck. Sind aber eine Qualitätsklasse unterhalb der Baader Classic Orthos anzusiedeln – dafür hab ich jetzt weitere drei Brennweiten, die es bei den Classic Orthos eh nicht gibt.



Witzigerweise steht auf der Schachtel des 25mm "Made in Canada", bei dem 12.5mm und 7.5mm wie zu erwarten "Made in China".



Leider vignettiert das 25mm, bzw. gibt es am Gesichtsfeldrand einige kleine schwarze Abschattungen. Erst dachte ich, das ist der Okularauszug des 80ers schuld – ist er aber nicht, es liegt am Zenitprisma! Alle mein drei "japanischen" Zenitprismen haben, wie ich also jetzt rausgefunden habe, viel weniger freien Durchlaß als eigentlich bei 24.5mm Steckdurchmesser möglich wäre ... da wurde wohl damals schon mehr in der Produktion gespart als man denkt ...

Schade, denn ansich wäre das 25er ideal, es ermöglicht halt den maximalen Bildwinkel beim 24.5mm Steckdurchmesser und das Teleskop (abgesehen von dem zu engen Zenitprisma) gibt das problemlos her. Sogar mein 32mm Plössl mit 1 1/4" Zenitspiegel habe ich mal testweise hinter das Auszugsrohr gehalten – auch das geht noch ohne störende Abschattung, hätte ich nicht gedacht.

Ich seh mich den Refraktor irgendwann doch noch auf 31.8mm umbauen, angeblich geht das ja mit einem handelsüblichen Chrom-Abwasserrohr ganz einfach. Hier ein Bild:

https://www.cloudynights.com/topic/482086-towa-965-focuser-extension-tube-modification/page-6#entry6330582



LG
Thomas
memento Erstellt am: 14.06.2018 : 21:21:59 Uhr
Ich mußte das Stativ ja erstmal finden und kaufen :) ... also im Prinzip hat es ne ganz normale (ältere) Vixenaufnahme, 65mm Durchmesser. Und da muß halt die Adapterscheibe rein passen. Der Flansch von der Dai-Ichi-Montierung hat ja einen viel schmaleren Durchmesser als das.

Also so richtig wichtig ist das ja glaub ich eh nicht, hält ja auch so? Wobei eben der Montierungskopf im Stativ jetzt nicht wirklich "fest" plaziert wird, sondern nur durch die lange Schraube gehalten. Ich weiß nicht, ob das auf Dauer ungünstige Auswirkungen haben kann. Wenn Du da was machen kannst? ... gerne Details per Mail, natürlich gegen Obulus, logisch. Hat ja wie gesagt eh keine große Eile ...

Packstation: Vorfreude!

Heute hab ich tatsächlich bei ebay ein Celestron Kellner 12mm mit 24.5mm Steckdurchmesser verpaßt, komisch daß mir das die ganzen Tage nie aufgefallen war. Naja. 12mm Okulare hab ich eh genug, im Endeffekt. Bin immer noch ganz hin und weg, wie gut das HM 12.5mm ist :)

LG
Thomas
Wambo Erstellt am: 14.06.2018 : 18:54:22 Uhr
Hallo Thomas, hättest Du mal vorher was gesagt wegen deines Montierung/Stativ-Adapters ( Scheibe ), da hätte ich dir was machen können. Man kann so was mit etwas bastlerischem Geschick auch leicht aus Hartholz fertigen. BTW: guck die Tage mal in deine Pack-Station
MfG Michael
memento Erstellt am: 14.06.2018 : 14:46:31 Uhr
Hallo Roland,

vermutlich bleib ich einfach jetzt mal bei dem 80er. Der macht einfach Laune! Und ich hab mich ja nunmal auf das Experiment eingelassen, auch mit den 24.5mm Okularen. Mein kleiner 60er langweilt sich schon. :/

1.500 Euro ist ansich für ein "endgültiges" Teleskop ja noch vertretbar, jedoch sind es halt trotzdem 1.500 Euro. Die Tage habe ich ein komplettes oranges C8 mit Gabel für 450 entdeckt, naja ... da können die Neupreise nunmal einfach nicht mithalten. Das wär natürlich "die" Ergänzung für mich, "vintage", Legende, und generell die mobilste Möglichkeit, 8" zu haben. Aber da ich mein geliebtes C5 nicht arbeitslos machen möchte ... laß ich erstmal von dem C8 auch die Finger. :)

Am Wochenende hoffe ich die ersten Beobachtungserfahrungen mit den Antares Plössl beisteuern zu können. Ein bißchen Sorge habe ich, daß das maximale Feld (für 24.5mm) beim 25mm Plössl noch durch den engen Auszug des 80ers durchgeht.

Nicht daß die damals mit Absicht als weitestes Okular nur ein Kellner mit 22mm (statt 25 ...) und dann nur ca. 30° scheinbarem Feld (statt wie beim Plössl 50° ...) beigelegt hatten ... weil sonst halt der Auszug "dichtmacht".

Aber in ein paar Tagen werd ich da mehr wissen.

"untenrum" hab ich dann noch ein 12.5mm und ein 7.5mm Plössl, das 12.5mm kann ich dann mal direkt mit dem überraschend guten alten 12.5mm HM vergleichen und mit dem 7.5mm bei 160x Vergrößerung dann dem Jupiter so richtig "auf die Pelle" rücken. :)

LG
Thomas
Niklo Erstellt am: 13.06.2018 : 01:06:22 Uhr
Hallo Thomas,
ich weiß den aktuellen Stand nicht, auf dem die Istarobjektive sind. Der Andreas IV hat sich so ein 4" f/12 gekauft und es mit seinem Tal 100 verglichen. Ja, es war merrklich farbreiner, aber auch weniger scharf. Zuerst waren die Linsen dezentriert aber auch danach war er nicht überzeugt. Sein alter Tal 100 (100 mm f/10) hat einfach besser abgebildet. Istar war danach aber offenbar bemüht die Objektive zu verbessern. Ob das gelungen ist, weiß ich nicht. Optisch schauen die Objektive ja gut aus. Der TS 102/1100 ist für einen 4" f/11 FH gut, kommt aber auch aus China (Kunming), ist aber gut verarbeitet....
Ein 4" oder 5" ED APO aus China sollte heute schon gut sein. Hier ein Bericht vom 5" f/7,8 APO:
https://www.nightsky.at/Art/TS%20125-975%20APO/
Mit 5" kommst Du in den Bereich wo Du auch bei guten Bedingungen im 6" f/8 Newton keinen Zugewinn mehr sehen wirst. Wenn die Abbildung (Farbkorrektur und sphärische Korrektur, Zentrierung) wie in meinem 4" f/9 Fluorite ist, dann ist das schon ein feiner Augenschmaus und von der Bildästhetik schöner wie im 6" f/8 Newton.
Der Preis ist natürlich mit 1500 Euro deutlich teurer.
Zurück zum 80/1200. Ich kann nur von meinem Vixen 80L sprechen und der ist echt gut und es macht Spaß mit dem klassischen und guten 80 f/15 FH zu beobachten. Da geht gerade am Planeten auch schon einiges, so dass man nicht unbedingt einen großen Refraktor braucht.
In M13 konnte ich über den gesammten Bereich feine Sterne und ein paar Sternketten sehen. Die Vergrößerung war im Bereich 100x-120x. Mit dem 32 Plössl kann man die Einzelsterne nicht so klar auflösen aber man sieht einen klitzernden Nebel wo es eben gerade beginnt Einzelsterne klitzern zu sehen. Musst ausprobieren . Der Ringnebel ist auch bei 80x oder 100x als kleiner aber klarer Raucherkringel zu sehen...
Das hab ich aus einem Vorort von München beobachtet. M13 war im Zenit gestanden und man hat die Milchstraße gesehen. Umso besser der Himmel umso mehr geht, wenn die Augen an die Dunkelheit angepasst sind selbst mit nur 8 cm Öffnung.
Servus,
Roland
memento Erstellt am: 12.06.2018 : 23:33:43 Uhr
Hallo Roland,

Ja der FrT aus Belgien nutzt Istar Objektive. Ich hatte schon etwas gegoogelt und rausgefunden, daß die wohl irgendwie etwas "umstritten" sind? Naja ... schade. Ich bleib also mal bei meiner Regel, entweder ein echter "Klassiker" oder – wenn es doch mal was Neues wird – dann wohl ein chinesischer APO oder ED.

Ein 6" f/8 Newton oder sogar ein 8" f/6 Newton ist sicher, wenn alle Rahmenbedingungen perfekt sind, das beste für Planeten in Punkte Preis und Leistung / Abbildungsqualität. Aber bei meinen Beobachtungsgewohnheiten ist "das beste" wohl nur selten gegeben. Insofern versuche ich mich ja grad auf die Refraktoren zu konzentrieren, da die einfach unkompliziert sind.

Im Endeffekt seh' ich von Planeten eh nur einen lächerlichen Bruchteil dessen, was man heute alles per Raumsonde und Google serviert bekommt. Da gilt für mich eher das Motto "Dabeisein ist alles" ... und im Moment habe ich mit den alten Teleskopen da am meisten Spaß, so ganz subjektiv gesehen ... also nutze ich das auch so aus ... ist halt vielleicht ein bißchen wie wenn ein Freund von mir ne Ausfahrt mit seinem alten VW Käfer macht und sich tierisch freut, daß der Wagen ganz ohne Fehlzündungen fehlerfrei von A nach B gekommen ist :) nach dem gleichen Motto sehen andere mit ihrem Eqipment vielleicht viel mehr als ich, aber: Was soll's!

LG
Thomas
Niklo Erstellt am: 12.06.2018 : 17:47:37 Uhr
Hallo Thomas,
beim 100 f/12 muss man schauen wie gut das Objektiv ist. Vermutlich ist es ein Istarobjektiv. Bei den Istarobjektiven gab es leider früher, also vor ca. 2 Jahren noch Qualitätsprobleme. Da ist der 102/11000 vermutlich die bessere Alternative auch wenn er geringfügig mehr Farbfehler hat.
Ich würde die ED APOs 4" f/7 (idealerweise mit Fpl53 und Lanthan) und 4" f/9 (Fpl53) in Betracht ziehen, alternativ den 125mm f/7.8 mit Fpl53 und Lanthan als großen Refraktor.

Ich bin einen anderen Weg gegangen. Ich hab neben dem 4" f/9 Fluorite APO einen 6" f/8 Newton. Meine Erfahrungs ist, dass im Idealfall (gutes Seeing + gutes lokales- + Tubusseeing) der 6" f/8 mit ein bisserl feinerer Auflösung und hellerem Bild punkten kann. Von den Planetendetails war aber alles was im 6" zu sehen war auch im 4" f/9 zu sehen. Der 4" f/9 ist im Einsatz gutmütiger was lokales Seeing, Auskühlung und Justage betrifft. Mit dem sehr leichten 4" f/9 (ca 4kg) geh ich einfach hinaus und kann nach sehr kurzer Auskühlzeit Jupiter mit 180x oder auch 200x beobachten und hab bei diesen Vergrößerungen noch ein kontrastreiches, scharfes (je nach Seeing) und visuell farbreines Bild. Ich bring einfach als erstes den 4" hinaus und dann die Okulare, Akku für de Nachführung. Bis alles am Platz ist, ist der APO voll einsetzbar. Ähnlich ist es auch mit dem 80/1200.
Das ist beim 6" f/8 Newton nicht der Fall. Der braucht a bisserl mehrer strecheln ;)
Servus,
Roland
memento Erstellt am: 12.06.2018 : 17:17:01 Uhr
Das sind tolle Bilder. Echt beeindruckend!

Aber nachdem ich jetzt noch mal hin und her überlegt hab ... glaub ich daß ich visuell bei dem langen 80er bleiben werde. Finde diesen "farbreinen" Anblick im Okular einfach toll. Bei Fotos kann man das ja leicht rausnehmen, beim Durchgucken eher weniger :)

Soo ... zurück zu dem 80er ... eeeeendlich isser fertig, so wie ich mir das die ganze Zeit vorgestellt hatte. Hab heute das neue Landegestell bekommen. Ich glaube es stammt von einer Celestron CG5 Montierung. Wichtig war mir jedenfalls, daß oben der "Azimut-Pin" abschraubbare ist und nicht fest eingegossen wie bei den Vixen-Stativen ... die originale zentrale Schraube paßt perfekt. Ich weiß immer noch nicht so ganz genau, ob das nun 3/8" oder M10 ist, womöglich sind diese beiden Größen zufällig aber auch einfach identisch ...



Das einzige, was jetzt noch theoretisch fehlt: Das Stativ hat oben eine ca. 65mm große Aussparung, eben Vixen GP-kompatibel. Bei der Dai-Ichi Kogaku-Montierung wäre aber nur eine ca. 24mm oder so große Aussparung notwendig. Eigentlich gehört da, um es wirklich "perfekt" zu machen, doch noch ein Adapterchen rein. Da ich nicht drehen kann, habe ich das mal im Dienstleistungs-Forum gepostet:

http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=226232

Aber auch ohne diese Platte macht das Stativ jetzt mit der Montierung schon einen ziemlich "bombenfesten" Eindruck. Ich finde, das Ganze sieht jetzt auch einfach schick aus! :)



LG
Thomas

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