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Ü B E R S I C H T    
Zacki Erstellt am: 02.05.2016 : 16:36:04 Uhr
Hallo,
ich bin neu hier im Forum und bin erstaunt über die vielfältigen interessanten Themen. Habe seit einiger Zeit schon viel geblättert.
Es ist mein erster Spiegel den ich schleife und es ist auch bis zum Parabolisieren alles einigermaßen gelaufen. Aber jetzt habe ich aber ein echtes Problem:
• Spiegel
o 258 mm/2523 mm ROC
• Schleifschale
o Etwa gleiche Größe wie der Spiegel
o Pechhaut vor Beginn warm und kalt gepresst

• Politur/Ausgangssituation Parabolisierung


Fotografiert mit EOS60D
Die vertikalen Strukturen des Foucault-Bildes sind auch bei 90° Drehung des Spiegels vorhanden.
• Verfahren
o Nach einer Beschreibung von Herrn Otterstedt http://www.otterstedt.de/atm/newton-10/parabolisieren.html
29.04.16
• 10 min MOT W-Striche mit ~70% seitlichen Überhang und etwa 1/3- Strich
• 2 min Chaos
• Ergebnis: Schrecklich!


• Was ist da schief gelaufen?
• Ist es vielleicht die Pechhaut obwohl sie beim Polieren ganz gut funktioniert hat.?
• Vielleicht könnte es auch meine ungeübte Schleiftechnik sein oder…oder…
D I E    15   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
Zacki Erstellt am: 13.06.2017 : 17:15:15 Uhr
Hallo,
ich werde leider im Moment nicht zu einer weiteren Bearbeitung meines Spiegels kommen, denn am Wochenende beginnt meine Sommerreise. Es geht nach Skandinavien bis in den hohen Norden. Ich werde erst Ende September wieder zurück sein und dann geht es frisch weiter. Ich danke für die erneute Hilfestellung und wünsche einen schönen Sommer.

Zacki
Stathis Erstellt am: 18.05.2017 : 20:25:14 Uhr
Hallo Zacki,

ich sehe es wie Alex. Diese Bilder sind unbrauchbar. Es ist kein Parabelschatten zu erkennen (höchstens auf den untersten Bildern ein leichter Hauch davon). Du musst die Messerschneide so weit einschwenken, bis deutliche hell/dunkel- Zonen sichtbar werden, so wie auf deinen eigenen Bildern (mit grüner Lichtquelle) auf Seite 3. Nur so kann FXL einen deutlich ausgeprägten Helligkeitsverlauf anzeigen. Nur so ergibt sich ein eindeutiger Schnittpunkt der Kurven. Dieser Schnittpunkt ist der Zonenradius, den du in FigureXP einträgst.

Hier der direkte Link zu meiner Kollage, die Alex erwähnt:
http://www.astrotreff.de/upload/Stathis/20170518/Foucault.jpg

Hier noch mal ein Link zur Vorgehensweise bei der Auswertung mit Horias FoucaultXL:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=175128
AlexK Erstellt am: 18.05.2017 : 15:11:30 Uhr
Hallo Zacki,

Ich weiß nicht, wie du mit diesen 10 Fotos eine Auswertung in FoucaultXL machst. Die Zonenradien ermittelst du in dem Fall ja dort und nicht mit FigureXP.
Wenn du mit der Klinge eine Schnittweitendifferenz von 4mm zurücklegst, müsste bei einer Sphäre deutlich zu erkennen sein, wiie der Schatten von einer auf die andere Seite springt, bzw bei parabelähnlichen Formen, wie sich ein Ring immer weiter von der Mitte ausdehnt (den kannst du dann bei FoucaultXL beim Grauverlauf an der Stelle ablesen, an der sich die beiden Kurven kreuzen) Guck mal bei Stathis' Beitrag zu Spiegelschleifen Fast and Furious Seite 2.
Da siehst du eine schöne Collage eines solchen Verlaufs. Die Bilder kannst du auch mal probehalber auswerten.
Wenn auch nicht so präzise sollte dir auch das Auswerten mit Coudermaske möglich sein, ich sehe keinen Grund warum dein Spiegel da eine Ausnahme darstellt.

Das kriegen wir schon noch hin!

Grüße
Alex
Zacki Erstellt am: 18.05.2017 : 11:01:08 Uhr
Hallo MartinB & AlexK,
danke für Eure schnelle Antwort. Bei meinem Alter dauert alles immer etwas länger.
Ich beschreibe hier mal mein Messverfahren:
Aufnahme von 10 Bildern Größe 3456 x 3456 pixel. Hier die Größe reduziert auf 250 x 250 pixel











Bild 1 bei ~ROC-4mm Schnittweiten 0,4mm Bild 10 bei ~ROC

Auswertung der Bilder mit FoucaultXL (Auswertungsstreifen 40 pixel).
Weitere Auswertung zur Ermittlung der Zonenradien mit FigureXP.
Abspeicherung des Oberflächenfehlers.
Die Verteilung der Messpunkte auf dem Spiegel ist besser bei Messung 1

~ROC-5mm Schnittweiten 1,0mm bis ~ROC+3mm

Ich kann mit meiner Messeinrichtung leider nicht mit der Coudermaske arbeiten (Siehe obige Antwort). Auch die Messung 1 ist nach dem hier beschriebenen Verfahren durchgeführt worden.

Grüße
Zacki
AlexK Erstellt am: 16.05.2017 : 15:04:10 Uhr
Hallo Zacki,

Bist du noch am Start?

Vielleicht schilderst du mal zusätzlich zu Martins Vorschlag dein Messverfahren so ausführlich wie es geht, damit man eventuelle Fehler identifizieren kann.

Grüße Alex
MartinB Erstellt am: 06.05.2017 : 22:33:41 Uhr
Hallo Zacki,

Hast Du Messung 1 mit Coudermaske gemacht?

Du hast mit den Schnittweitendifferenz-Messungen bei Messung 2 weit vor dem Rand aufgehört, daher bin ich nicht sicher, ob das Diagramm den echten Zustand deines Spiegels zeigt.

Nach diesen Messungen ist dein Spiegel noch sehr deutlich überkorrigiert, mit konischer Konstante um -2 statt -1, also hyperbolisch statt parabolisch.

Kannst Du mal eine Fotomontage deiner 10 Auswertebilder für die "Messung 2" hier reinstellen? 200 Pixel Spiegeldurchmesser sollten genügen.

Gruß,
Martin

Zacki Erstellt am: 06.05.2017 : 19:34:13 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Zacki

Hallo,
ich habe inzwischen (sehr) langsam in kleinen Schritten weiter poliert und häufig gemessen. Mein Stand ist jetzt folgender:



Messung 1



Messung 2

Die beiden Messungen mit gleichem Spiegelzustand zeigen unterschiedliche Ergebnisse. Ich möchte gerne weitere Überprüfungen machen, um festzustellen ob ich in der Zielrichtung bin. Kann da jemand mal ein Auge drauf werfen und mir ein paar weitere Überprüfungsmöglichkeiten nennen, die ich noch durchführen könnte.


Zacki Erstellt am: 06.05.2017 : 15:33:18 Uhr
Hallo K ruprecht,

danke für den Hinweis. Ja, es hat Fehler bei meiner Auswertung gegeben.Ich werde die Auswertungen überprüfen und die Bilder in meinem obigen Beitrag erneuern.

Gruß
Zacki
k_ruprecht Erstellt am: 06.05.2017 : 08:59:14 Uhr
Hallo Zacki,

bei dem Foucault-Test weiter oben ist 'light source moving', und hier weiter unten dann 'light source fixed', ist das richtig so ?

Grüsse,

Wolfram
Zacki Erstellt am: 05.05.2017 : 20:18:11 Uhr
Hallo,
ich habe inzwischen (sehr) langsam in kleinen Schritten weiter poliert und häufig gemessen. Mein Stand ist jetzt folgender:


Messung 1

Die beiden Messungen mit gleichem Spiegelzustand zeigen unterschiedliche Ergebnisse. Ich möchte gerne weitere Überprüfungen machen, um festzustellen ob ich in der Zielrichtung bin. Kann da jemand mal ein Auge drauf werfen und mir ein paar weitere Überprüfungsmöglichkeiten nennen, die ich noch durchführen könnte.
Stathis Erstellt am: 17.01.2017 : 00:39:08 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Zacki

Ich habe inzwischen gem. meinem letzten Beitrag 2 x 5min mit Stern weiterpoliert und ~250nm abgetragen

Diese Annahme muss nicht stimmen. Bei der vorigen Messung hast du weiter innen angefangen, daher sind die Messwerte nicht vergleichbar.

Du scheinst noch einen richtigen Knoten im Verständnis der Zonenradien und Schnittweiten zu haben. Du musst doch nur die Schnittweite der Mitte und die des Randes bestimmen.

Alternativ kannst du bei deiner Methode bleiben, du musst nur weiter innen anfangen und die Schnittweiterdifferenz erhöhen. Warum beharrst du auf deine 0,4 mm Differenz von Zone zu Zone. Erhöhe sie doch auf z.B. 1 mm und schon reichen dir weniger Messungen.

Aber wie oben bereits gesagt, würde ich jetzt erst einmal gut eine Stunde polieren. mit 2x 5 Minuten kommst du nicht vom Fleck.
rainer-l Erstellt am: 16.01.2017 : 23:43:39 Uhr
hallo Zacki

Foucault und nicht rotationsymetrische Fehler :

Geht man im Radius r einmal kreisförmig auf der Spiegeloberfläche herum , muß man bei Asti. zweimal einen Berg hoch und zweimal in ein Tal runter . Mitten auf dem Berg oder mitten im Tal steht man aber genauso eben wie ohne Asti. Die größte Steigung(oder Gefälle) befindet sich in der Mitte zwischen Berg und Tal , liegt also nur 45°davon entfernt .
Liegt bei senkrechter Messerschneide der Anstieg senkrecht , so trifft das reflektierte Licht die Schneide höher oder tiefer , die Helligkeit bleibt gleich , der Asti. ist unsichtbar .
Liegt der Anstieg (oder Gefälle) waagerecht (also senkrecht zur Schneide) so wird mehr oder weniger Licht von der Messerschneide abgeschnitten . Dadurch wird beim Parabolouid die hell/dunkel Grenze gegenüber der senkrechten Mittellinie verschoben .
Die Skizze zeigt was dabei jeweils passiert .
Die beste Empfindlichkeit ist gegeben , wenn Berg/Tal 45° zur senkrechten Mittellinie liegen .
Um die Achsen zu ermitteln sucht man die Stellung wo der Asti. unsichtbar wird . Dazu würde ich den Spiegel um ca. 20° drehen . Weniger Ast. : nochmal 20° versuchen , mehr Asti. : 20° in die andere Richtung usw.
Danach Berg oder Tal Entscheidung nach Skizze .


rechts neben dem Spiegel befindet sich die Draufsicht

Noch kann ich da keinen Masochismus höherer Ordnung erkennen , aber nehmen wir mal deine 4 Beispielbilder :
Zum ermitteln der Hauptachsen von Asti. ist das drehen um 90° viel zu grob .
Allerdings bei 90° Drehung und Asti. wird aus Berg Tal (und umgekehrt) aus Anstieg wird Gefälle . Wenn bei Bild 0° die hell/dunkel Grenze oben nach rechts verschoben ist , muß diese bei Bild 90° nach links verschoben sein , ist sie aber nicht .
Bei 180° muß sich alles wiederholen , also Bild 1 = Bild 3 , Bild 2 = Bild 4 . Das trifft nun auch nicht so genau zu .
Außer Asti. wird es daher noch andere nicht rotationsymetrische Fehler geben . Damit wird es kompliziert .
Was kannst Du machen ?
Wenn Du hauptsächlich einen brauchbaren Spiegel polieren willst , würde ich so weitermachen wie Stathis empfohlen hat . Dafür spricht , das die Rotationsunsymetrien bis jetzt gering sind .
Wenn Du einen sehr guten Spiegel polieren willst kannst Du ein PDI bauen . Das ist billig und nicht sehr aufwändig . Das teuerste die Kamera hast Du schon , die notwendigen Informationen und Unterstützung bekommst Du im Forum .
Wenn Du gern experimentierst kannst Du mit feineren Schritten versuchen ob Du eine Stellung findest wo die Fehler minimiert sind .
Gelingt das hast Du so etwas wie die Hauptachsen des Asti. Anteils und kannst den Asti. beim weiteren Polieren kontrolieren oder systematisch bearbeiten .

Viele Grüße Rainer

Kurt Erstellt am: 16.01.2017 : 21:38:06 Uhr
Hallo Zacki,

Zitat:
Interferometrie mit PDI wäre sicher was feines, aber der Bau, die Anwendung und Auswerung ist bestimmt nicht ganz einfach. Gibt es da vielleicht Baupläne?


da ja bereits mit Foucault gut umgehen kannst dürfte dir es für dich kein Problem sein deinen Set auf PDI zu erweitern. Dazu brachst du keinen Bauplan. Schau mal:

http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=143437

Diese Anordnung benutze ich ziemlich häufig und bis heute unverändert.

Gruß Kurt

Zacki Erstellt am: 16.01.2017 : 14:35:59 Uhr
Hallo Stathis,

unsere Mails haben sich ein wenig überschnitten. Ich habe inzwischen gem. meinem letzten Beitrag 2 x 5min mit Stern weiterpoliert und ~250nm abgetragen (siehe die letzten beiden FXP-Ergebnisse. Kann ich mit dem Polieren erst mal so weitermachen?
Ja, natürlich wäre es gut mit weniger Messpunkten auszukommen. Ich schaffe es aber noch nicht gezielt eine Einstellung mit weniger Messpunkten zu finden, die aber auch an der richtigen Stelle sitzen. Hilfe wäre nötig um das Verfahren zu lernen.

Hallo Kurt,

Interferometrie mit PDI wäre sicher was feines, aber der Bau, die Anwendung und Auswerung ist bestimmt nicht ganz einfach. Gibt es da vielleicht Baupläne?

mfg
Zacki
Kurt Erstellt am: 16.01.2017 : 12:24:11 Uhr
Hallo Zacki,

Zitat:
...Ich habe zur Feststellung und Bearbeitung des Astigmatismus leider nur die Foucault-Methode. Läßt sich da vielleicht auch noch was mit Ronchi machen?]

Asti mittels Foucault und/oder Ronchi sauber ausbügeln zu wollen ist gelebter Masochismus höherer Ordnung. Warum zum Teufel schafft du dir kein PDI an?

Früher (das war das war ungefähr die Zeit bevor Stathis die dünnen Borofloat- Rohlinge angeboten hatte) wurden 10" Spiegel aus ca. 40 bis 45 mm dicken Pyrex- oder Duran-Rohlingen gefertigt. Da war Asti praktisch kein Problem und Interferometrie entbehrlich. Ich habe insgesamt sechs 8" bis 10" dicke Spiegel geschliffen. Vier davon konnte ich später interferometrisch testen bzw. testen lassen. Danach waren sie alle sehr gut und ohne eine Spur von Asti. Mein erster Versuch 12" in dünn ging dagegen wg. Asti undu nicht-Interferometrie ziemlich daneben.

Ich hab absolut nichts gegen relativ dünne Spiegel und deshalb auch schon mehrere erfolgreich fabriziert. Aber wenn die richtig gut werden sollen weiß ich nicht wie man das ohne Interferometer anstellen soll.

Gruß Kurt

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