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Ü B E R S I C H T    
Tim-H Erstellt am: 30.12.2014 : 21:54:15 Uhr
Hallo Forum
Einige haben mir den Tipp gegben mir zum Anfang das Buch Himmelsfotografie mit der digitalen Spiegelreflexkamera zu kaufen und zulesen.... Jetzt ist die Frage was für ein Teleskop empfehlt ihr mirfür den Anfang..... vom Geld her ist das erst mal egal ich bräuchte nur eine Orientierung was für einen Anfänger möglich zuhändeln wäre um gute Qualität von Deep Sky Objekten zu erhalten.
Gruß Tim
D I E    15   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
bruciesheroes Erstellt am: 24.01.2015 : 09:47:10 Uhr
Hallo,

ich hab mir mein erstes Teleskop vor 4 Monaten gekauft. Bei der Auswahl der Brennweite (welche zusammen mit der Sensorgröße der Kamera das Sichtfeld bestimmt) habe ich den folgenden Simulator benutzt:
http://www.12dstring.me.uk/fov.htm
Dort stellst du ein Teleskop und eine Kamera ein und kannst dann sehen wie groß die Objekte aus den verschiednen Himmelskatalogen auf deinem Bild letztendlich sind.
FÜr dein genanntes Budget würde ich mich wahrscheinlich für eine gebrauchte HEQ5 und einen Skywatcher 130PDS oder 150PDS Newton entscheiden, wenn Nebelfotografie im Vordergrund steht.

mfg
Kreislauf Erstellt am: 21.01.2015 : 17:31:38 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Xsplendor

[quote]Original erstellt von: Silvia581



Da ich ziemlichen Respekt habe von der Anschaffung eines Teleskops und Nachführung wäre das evtl. eine gute alternative als next step für mich und meine star adventurer.

Edit: Uiuiui hab grade mal geschaut was 300mm Canon Objektive kosten
Da kommt man ja günstiger mit nem 8" Newton und ner EQ6...


Gibts manchmal für unter 50 EUR in der Elktrobucht:

TAIR-3S
Meyer-Optik Görlitz 4/300
Kreislauf Erstellt am: 21.01.2015 : 17:11:03 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Silvia581


Hab ich bei Ebay für 35 Euro abgegriffen, weil der Einsteller es in einer falschen Rubrik eingestellt hatte. Normalerweise gehen die für ca. 150-250 Euro weg.

CS
Silvia


Das eine sind die Ladenpreise der gewerblichen Händler. Das andere sind Auktionspreise bei Gebrauchtkäufen und die liegen oft erheblich niedriger. Zweifelsohne sind auch dann die 35 EUR ein Schnäppchen. Ansonsten lohnt sich noch ein Blick auf die mit Pentacon vergleichbaren Modelle von Meyer-Optik Görlitz. Pentacon war ja zu DDR-Zeiten das Stammwerk und heute sind die mit Meyer-Optik Görlitz gelabelten Modelle günstiger.
Kreislauf Erstellt am: 21.01.2015 : 16:46:52 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Silvia581

Hi Stefan,

Zitat:
dann kauf dir ein gebrauchtes altes Objektiv, wobei ich nicht genau weis wie einfach man die auf eine DSLR Adaptieren kann.


M42 odet T2 Objektive lassen sich mit den superflachen Adaptern (1 mm Optischer Weg) von TS an jede moderne Canon adaptieren.

CS
Silvia


Was hat das mit "TS" zu tun, ausser dass TS diese überteuert verkauft?
Die gibts mancherorts sogar für 5 EUR.
Kreislauf Erstellt am: 21.01.2015 : 16:38:32 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Sho

Bei alten, gebrauchten Objektiven einfach schauen dass mit der Optik alles in Ordnung ist.


D.h. die teuren dann nur im Geschäft kaufen, bzw. wenn Verkäufer Rücknahme vereinbart. Bei den billigen ist der finanzielle Verlust verschmerzbar, falls man nicht zufrieden ist.
Sho Erstellt am: 20.01.2015 : 12:33:53 Uhr
Bei alten, gebrauchten Objektiven einfach schauen dass mit der Optik alles in Ordnung ist.
Komet98 Erstellt am: 20.01.2015 : 12:31:03 Uhr
Hallo Silvia,
ein hoch auf die Spiegellosen, bei denen kann man eigentlich alles adaptieren .
Aber wenn es mit DSLRs auch geht würde ich auf jeden fall ein altes Objektiv nehmen, Autofocus und Bildstabilisator braucht man eh nicht.

Gruß
Stefan
Silvia581 Erstellt am: 20.01.2015 : 10:29:53 Uhr
Hi Stefan,

Zitat:
dann kauf dir ein gebrauchtes altes Objektiv, wobei ich nicht genau weis wie einfach man die auf eine DSLR Adaptieren kann.


M42 odet T2 Objektive lassen sich mit den superflachen Adaptern (1 mm Optischer Weg) von TS an jede moderne Canon adaptieren.

CS
Silvia
Silvia581 Erstellt am: 20.01.2015 : 10:27:22 Uhr
Hallo Simon,

Zitat:
Respekt sehr cool deine Bilder.


merci

Zitat:
Du hast mir da einen rechten denkanstoss gegeben dachte nicht dass man mit 300mm Objektiv doch so "viel" rausholen kann.


das ist nur ein sehr kleiner Teil der Objekte, die mit 300 mm Brennweite auf meiner Wunschliste stehen.

Zitat:
Da ich ziemlichen Respekt habe von der Anschaffung eines Teleskops und Nachführung wäre das evtl. eine gute alternative als next step für mich und meine star adventurer.


im Prinzip ja, aber: hast gelesen, welche Belichtungszeiten ich verwendet habe? Du bräuchtest vermutlich noch ne Guidingcam und einen Sucher als Leitrohr.

Zitat:
Edit: Uiuiui hab grade mal geschaut was 300mm Canon Objektive kosten
Da kommt man ja günstiger mit nem 8" Newton und ner EQ6...



Aber der 8" newton hat keine 300 mm Brennweite.

Mein 300 mm Tele ist ca. 20 oder 30 Jahre alt. Wiegt rund 3 kg. Dafür bräuchtest Du vermutlich eine Gegengewichtstange samt Gegengewicht. War ursprünglich für Vollformat gerechnet und hat einen M42 Anschluß. Hab ich bei Ebay für 35 Euro abgegriffen, weil der Einsteller es in einer falschen Rubrik eingestellt hatte. Normalerweise gehen die für ca. 150-250 Euro weg.

Bei mir saß es zuerst auf der NP, jetzt sitzt es auf einer EQ-3 mit Synscan. Einnorden dank Polsucherfernröhrle ein Kinderspiel, Goto ist was feines für Fotografen.

CS
Silvia
Komet98 Erstellt am: 19.01.2015 : 23:22:57 Uhr
Hallo Simon,
dann kauf dir ein gebrauchtes altes Objektiv, wobei ich nicht genau weis wie einfach man die auf eine DSLR Adaptieren kann.
Das ist ohne Nachführung auf einem Stativ gemacht worden

Das war mein erster Versuch mit meinem Star Adventure und 230mm Brennweite, wobei aber das Objektiv kaputt war, desswegen die extrem Verzogene Abbildung, da ist aber noch deutlich Luft nach oben:


Sooo viel Geld musst du am Anfang nicht reinstecken.

Gruß
Stefan
Xsplendor Erstellt am: 19.01.2015 : 22:41:00 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Silvia581

Hallo Tim,

die Motive, die Du bis jetzt genannt hast (Andromeda Galaxie, Orionnebel, Plejaden, andere Nebel) brauchen relativ wenig Brennweite.

Schau mal, diese Bilder habe ich mit 300 mm Brennweite (Teleobjektiv) und einer DSLR gemacht:

http://www.sternwarte-zollern-alb.de/mitarbeiterseiten/kowollik/nebulae/orestegor/plejaden.htm
http://www.sternwarte-zollern-alb.de/mitarbeiterseiten/kowollik/nebulae/orestegor/nordamerika.htm
http://www.sternwarte-zollern-alb.de/mitarbeiterseiten/kowollik/nebulae/orestegor/pferdekopf-flamme.htm
http://www.sternwarte-zollern-alb.de/mitarbeiterseiten/kowollik/galaxies/M31.htm
http://www.sternwarte-zollern-alb.de/mitarbeiterseiten/kowollik/nebulae/orestegor/omega.htm

Wie groß solche Objekte auf dem Chip Deiner Kamera abgebildet werden, hängt von ihrer Ausdehnung am Himmel und der verwendeten Brennweite ab.

Das kannst Du Dir mit Hilfe von Stellarium oder Guide9 simulieren. Gib Deine Kamera ein und schaue, wie viel vom gewünschten Motiv dann je nach Brennweite Deiner Fotoobjektive auf das Foto kommt. Abhängig von der Ausdehnung des Objektes mußt Du die Brennweite wählen.

Gleich durch ein größeres Teleskop (150/750er Newton oder noch mehr) zu fotografieren, wird entweder sehr schnell sehr teuer (massive Montierung samt Steuerung mit Autoguidinganschluß, Komakorrektor, Off-Axis-Guider, Guidingcam = minimum 2500 Euro), oder ist extrem Frustbehaftet, weil zu viele Fehlerquellen quasi gleichzeitig abgestellt werden müssen. Ich hab das hinter mir und nach über nem Jahr Frust umgesattelt auf kurze Brennweiten. Da ist es wesentlich einfacher "schnell" zu Ergebnissen zu kommen. Weil so die Anforderungen ans Guiding kleiner sind. Und mit den so gewonnenen Rohbildern habe ich die Bildbearbeitung geübt.

Mit dieser Erfahrung hab ich dann wieder das größere Teleskop hergenommen. Und jetzt klappt es auch mit dem Newton so einigermaßen.

Leider habe ich diese Bilder noch nicht fertig belichten können, dieses Jahr war das Wetter einfach nicht gut für Fotografen.

Mehr als ein 150/750er Newton würde ich fotografisch keinesfalls auf eine GPD2 setzen. Das ist schon eine Hammerbrennweite, die erstmal beherrscht sein will! Mit Teleobjektiven, einem kurzen Refraktor oder dem 6" Newton stehen Dir hunderte von Motiven zur Verfügung.

CS
Silvia





Respekt sehr cool deine Bilder.

Du hast mir da einen rechten denkanstoss gegeben dachte nicht dass man mit 300mm Objektiv doch so "viel" rausholen kann.
Obwohl ich letztens auch gestaunt hab dass mit 50mm schon "viele" Details im Orion Nebel sichtbar wurden.
http://www.xsplendor.ch/astrofotografie.php?Page=Sternbilder&Constellation=Orion

Da ich ziemlichen Respekt habe von der Anschaffung eines Teleskops und Nachführung wäre das evtl. eine gute alternative als next step für mich und meine star adventurer.

Edit: Uiuiui hab grade mal geschaut was 300mm Canon Objektive kosten
Da kommt man ja günstiger mit nem 8" Newton und ner EQ6...
Tim-H Erstellt am: 31.12.2014 : 11:28:40 Uhr
Hallo Leute
Danke das ihr mich von diesem Sattel runtergeholt habt ich werde das jetzt erst einmal wie ihr mir vorgeschlagen habt ausprobieren. Ich hoffe mal das die Erfahrung nach und nach kommt. Ich danke euch
Gruß Tim
Niklo Erstellt am: 31.12.2014 : 11:20:11 Uhr
Hallo Tim,
ich bin da leider auch Laie aber von den Bildern, die ich gesehen hab wäre auch ein normales Objektiv von 50 bis 300 mm für die Anfänge was. Für später wär ein Fernrohr z.B. ein 5" f/5 Newton oder ein kleiner APO oder ED bis ca. 80 mm Öffnung etwas.
Damit hab ich schon viele gute Bilder gesehen.
Viele Grüße,
Roland
Kreislauf Erstellt am: 31.12.2014 : 10:39:32 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: AstroAnfänger

Ich hatte an die Andromeda Galaxie oder den Orionnebel gedacht vllt auch andere Nebel oder Sternhaufen wie die Plejaden..Es soll halt wirklich in Richtung Deep Sky gehen.. ...

Gruß Tim




Diese Deep-sky-Objekte gehen mit Tele-Objektiv auf kleiner Reisemontierung. Oder hol dir für den Beginn ne gebrauchte EQ-3 mit Motorset und los geht die Gaudi. Die GOTO-Version gibts ja auch schon mit PEC Steuerung (mehrere Minuten mit Teleobjektiv belichten) und auch Autogiuder-Anschluß (beliebig lange belichten). Auf die kannst du dann später einen kleinen 3" Refraktor oder sogar einen kurzen 5" Newton stellen.

Kannst ja mal dort in die Suchmaske "EQ-3" eingeben:
http://www.astrobin.com/search/

Viel Spaß!

Hier ein Beispiel aus meiner Produktion mit einem alten russischen 300 mm Teleobjektiv auf kleiner Motornachführung ohne Guiding:
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/rosettennebel172jmpg9b3z.jpg


Gruß,
Jo
Silvia581 Erstellt am: 31.12.2014 : 05:47:55 Uhr
Hallo Tim,

die Motive, die Du bis jetzt genannt hast (Andromeda Galaxie, Orionnebel, Plejaden, andere Nebel) brauchen relativ wenig Brennweite.

Schau mal, diese Bilder habe ich mit 300 mm Brennweite (Teleobjektiv) und einer DSLR gemacht:

http://www.sternwarte-zollern-alb.de/mitarbeiterseiten/kowollik/nebulae/orestegor/plejaden.htm
http://www.sternwarte-zollern-alb.de/mitarbeiterseiten/kowollik/nebulae/orestegor/nordamerika.htm
http://www.sternwarte-zollern-alb.de/mitarbeiterseiten/kowollik/nebulae/orestegor/pferdekopf-flamme.htm
http://www.sternwarte-zollern-alb.de/mitarbeiterseiten/kowollik/galaxies/M31.htm
http://www.sternwarte-zollern-alb.de/mitarbeiterseiten/kowollik/nebulae/orestegor/omega.htm

Wie groß solche Objekte auf dem Chip Deiner Kamera abgebildet werden, hängt von ihrer Ausdehnung am Himmel und der verwendeten Brennweite ab.

Das kannst Du Dir mit Hilfe von Stellarium oder Guide9 simulieren. Gib Deine Kamera ein und schaue, wie viel vom gewünschten Motiv dann je nach Brennweite Deiner Fotoobjektive auf das Foto kommt. Abhängig von der Ausdehnung des Objektes mußt Du die Brennweite wählen.

Gleich durch ein größeres Teleskop (150/750er Newton oder noch mehr) zu fotografieren, wird entweder sehr schnell sehr teuer (massive Montierung samt Steuerung mit Autoguidinganschluß, Komakorrektor, Off-Axis-Guider, Guidingcam = minimum 2500 Euro), oder ist extrem Frustbehaftet, weil zu viele Fehlerquellen quasi gleichzeitig abgestellt werden müssen. Ich hab das hinter mir und nach über nem Jahr Frust umgesattelt auf kurze Brennweiten. Da ist es wesentlich einfacher "schnell" zu Ergebnissen zu kommen. Weil so die Anforderungen ans Guiding kleiner sind. Und mit den so gewonnenen Rohbildern habe ich die Bildbearbeitung geübt.

Mit dieser Erfahrung hab ich dann wieder das größere Teleskop hergenommen. Und jetzt klappt es auch mit dem Newton so einigermaßen.

Leider habe ich diese Bilder noch nicht fertig belichten können, dieses Jahr war das Wetter einfach nicht gut für Fotografen.

Mehr als ein 150/750er Newton würde ich fotografisch keinesfalls auf eine GPD2 setzen. Das ist schon eine Hammerbrennweite, die erstmal beherrscht sein will! Mit Teleobjektiven, einem kurzen Refraktor oder dem 6" Newton stehen Dir hunderte von Motiven zur Verfügung.

CS
Silvia




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