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 10er Reisedobson

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Ü B E R S I C H T    
norbert_loechel Erstellt am: 04.03.2013 : 15:25:55 Uhr
So, lange genug geleimt, geschraubt und geschliffen - jetzt ist mein Reisedobson fertig:



Der Dob trägt ein 24er-Panoptic, ohne zu sinken und macht kein Stehaufmännchen, wenn man das Okular herausnimmt. Um auf die hierzu erforderliche Reibung zu kommen, habe ich die Höhenräder nicht mit Ebony belegt, sondern das Teflon läuft auf dem mit Parkettlack behandelten und sorgfältig verschliffenen Multiplex. Mit einem Rampentest habe ich einen Reibungsbeiwert vom 0.09 gemessen, im Vergleich zu 0.055 bei der Materialpaarung Teflon - Ebony.

Die Nachführung über beide Achsen ist ruckfrei und angenehm, auch das Ausschwingen geht sehr schnell.

Der Hauptspiegel hat 255 mm Durchmesser, ist aus 25 mm Borofloat und war schon im letzten Jahr fertig:



Bei der Auswertung sind bis auf Koma, Piston und Tilt alle Zernickes aktiviert. Es wurden 8 Interferogramme unter verschiedenen Einbaulagen des Spiegels aufgenommen, auf eine Lage zurückgedreht und dann gemittelt.

Als Öffnungsverhältnis habe ich 4.6 gewählt, so kann ich problemlos auf einem Hocker sitzend das Okular erreichen, wenn der Dob in den Zenit zeigt. Der Okularauszug liegt bei halb 11 Uhr, wenn man von vorn auf den Tubus schaut und sich ein Zifferblatt vorstellt - so komme ich auch bei horizontnahen Objekten sitzend gut ans Okular.

Der Fangspiegel ist aus einer der Planplatten trepaniert, die vom 18er Lowrider übrig geblieben sind.



Neben der Einblickhöhe war mir als Vorgabe wichtig, dass das Oberteil als Ganzes sicher verstaut werden kann - ich möchte nicht jedes mal zum Transport den Fangspiegel und den Okularauszug abbauen. Also musste das Oberteil komplett in die Spiegelkiste passen:



Das Bündel aus Spiegelbox, Rocker und Grundbrett wiegt mit 3 Okularen 7.9 Kilo. Bei Airlines mit 6 Kilo Handgepäcklimit kommen Rocker (1.15 Kilo), Grundbrett (0.15 Kilo) und Okulare mit ins eingecheckte Gepäck. Das zerlegbare Gestänge, die Höhenräder und der Streulichtschutz werden immer eingecheckt, die Teile ind robust.



Das Grundbrett kann zum Transport von oben in den Rocker gelegt werden, dann kommt ein Deckel drauf, die Spiegelkiste und noch ein Deckel. Das Ganze wird durch einen Spanngummi zusammengehalten, damit alles vor neugierigen Zöllnern schnell aufgemacht werden kann.

Damit dem Spiegel nichts passiert, hat die Spiegelkiste an 4 Seiten Anschlagpuffer. Auf den Deckel über dem Spiegel sind kurze "Viertelleisten" aufgeleimt, die auf die Fase drücken und den Spiegel axial fixieren (auf dem folgenden Bild zu sehen bei 1/2 5 und 1/2 8 Uhr). Dieser Deckel wird von 4 drehbaren Hebeln gehalten.



Die Spiegelzelle wurde mit PLOP-berechnet und ist als Ganzes mit zwei Rändelmuttern von oben justierbar, während man beobachtet - so kann man sich das Beugungsbild eines Sterns bei der Justage angucken. Seitlich ruht der Spiegel auf 2 Punkten (ballig gedrehten Nylonschrauben, die genau unter der Schwerelinie liegen), das scheint bei der Spiegelgröße und -dicke kein Probem zu sein. Ich habe beim Sterntest keinen Asti gesehen.

Damit das Handbepäck beim Transport besser geschützt ist und mehr wie ein Koffer aussieht, wird es mit Gurten und einer Isomatte verpackt:



Hier noch ein paar Angaben zum verwendeten Material:
Spiegelkiste, Vorder- und Rückseite der Rockerbox: Multiplex 9 mm
Boden und Seiten der Rockerbox: Multiplex 12 mm
Höhenräder: Multiplex 15 mm
Grundbrett: Multiplex 6.5 mm
alle Deckel: Pappelsperrholz 3mm
Stangen: Alu 12 mm Außendurchmesser, 1 mm Wandstärke (teilbar)
Monoring: 15 mm x 15 mm, 1 mm Wandstärke
Spiegelzelle: 20 mm x 10 mm / 10 mm x 10 mm

Die Multiplexplatten sind mit Lamello-Dübeln und waserfestem PUR-Leim verbunden, die Oberflächen sind je 3 mal verschliffen und mit Parkettlack behandelt.

Sicher kann man das alles noch leichter bauen - mein Ziel war jedoch kein Gewichtsrekord, sondern ich wollte ein Fernrohr, das mit oder ohne Okular stehen bleibt und sich nicht beim ersten Windstoß dreht.

Bedanken möchte ich mich bei allen, die Ideen von sich in diesem Fernrohr wiederfinden sowie bei Stathis für's Material.

So, Namibia kann kommen! Fährt da demnächst jemand von Euch hin, dem man sich anschließen kann?

Viele Grüße
Norbert
D I E    15   L E T Z T E N    A N T W O R T E N    (Neue zuerst)
Theo60N11E Erstellt am: 07.05.2013 : 06:37:52 Uhr


Hallo Norbert,

Zitat:
ich habe meine Höhenräder auch mit einer guten, geliehenen Oberfräse hergestellt und kann das nur empfehlen. Die Oberfräse sorgt konstruktionsbedingt dafür, dass die Laufflächen der Höhenräder senkrecht zur Plattenoberfläche verlaufen. Bei der im Clip dargestellten Methode bin ich mir da nicht so sicher. Wenn man die Bohrmaschine leicht schräg hält, dann dürfte auch die Achse des herausgeschnittenen Zylinders schräg sein...

Stimme Deiner Aussage über die Lochsäge völlig zu. Mit der kleineren Variante (bis ca. 150 mm Durchmesser) kann ich die Scheibe noch mit Hilfe eines Bohrerstatives mit präziser 90-gradiger Ausrichtung exakt herausbohren, ohne dass schiefe/unregelmässige Scheiben entstehen.Oft funktioniert es auch nicht beim ersten mal.

Zitat:
Das ist kein Zufall. Wenn ein so leichtes Gerät sich beim Rausnehmen des Okulars nicht aufrichten soll, dann brauchst Du ein entsprechendes Reibungsmoment. Das ergibt sich aus dem Radius des Höhenrades, dem Reibungsbeiwert und der bewegten Masse. Da die bei Reisedobsons klein ist, hast Du als Freiheitsgrade nur die Reibung und den Radius. Weiter oben im Thread habe ich einen Artikel mit Reibungsmessungen unterschiedlicher Materialkombinationen verlinkt. Darin wird gut beschrieben, wie man die Lagerung dimensionieren kann.



Danke für den Hinweis! Da werde ich mich noch mit den Grössen der Räder und den Materialien genauer auseinandersetzen.

Schöne Grüsse
Theo

norbert_loechel Erstellt am: 06.05.2013 : 21:01:13 Uhr
=> all
danke für Eure positiven Rückmeldungen!

Hallo Theo,

Zitat:
Original erstellt von: Theo60N11E

Danke für den Tipp mit der Oberfräse.Werde den Billigsdorfern im grossen Bogen ausweichen.


ich habe meine Höhenräder auch mit einer guten, geliehenen Oberfräse hergestellt und kann das nur empfehlen. Die Oberfräse sorgt konstruktionsbedingt dafür, dass die Laufflächen der Höhenräder senkrecht zur Plattenoberfläche verlaufen. Bei der im Clip dargestellten Methode bin ich mir da nicht so sicher. Wenn man die Bohrmaschine leicht schräg hält, dann dürfte auch die Achse des herausgeschnittenen Zylinders schräg sein...

Zitat:
Jedesmal, wenn ich grössere (Reise)dobsons sehe, fallen mir die Höhenräder mit relativ grossen Durchmesser auf.


Das ist kein Zufall. Wenn ein so leichtes Gerät sich beim Rausnehmen des Okulars nicht aufrichten soll, dann brauchst Du ein entsprechendes Reibungsmoment. Das ergibt sich aus dem Radius des Höhenrades, dem Reibungsbeiwert und der bewegten Masse. Da die bei Reisedobsons klein ist, hast Du als Freiheitsgrade nur die Reibung und den Radius. Weiter oben im Thread habe ich einen Artikel mit Reibungsmessungen unterschiedlicher Materialkombinationen verlinkt. Darin wird gut beschrieben, wie man die Lagerung dimensionieren kann.

Viele Grüße
Norbert
Theo60N11E Erstellt am: 05.05.2013 : 09:11:41 Uhr
Hallo Alex!
Danke für den Tipp mit der Oberfräse.Werde den Billigsdorfern im grossen Bogen ausweichen.

Habe mir auch den Youtube-clip angesehen. Da habe ich eben nur den kleinen Bruder für Scheiben bis ca. 140mm Durchmesser. Mit der gezeigten Variante wäre das meiste gelöst.

Die echten Handwerker wie u.a. Tischler sind bei mir hier in Norwegen schon (fast)ausgestorben (,aber oft gesucht).Der Zuzug von deutschen Handwerkern ist dementsprechend hoch.
Stiko Erstellt am: 05.05.2013 : 07:05:20 Uhr
Das ist echt ein tolles Gerät.
Man sieht förmlich die Arbeit,
die dort drin steckt.

Da wünsch ich dir viel Spaß und
viele klare Nächte.
Golfi1812 Erstellt am: 05.05.2013 : 00:29:28 Uhr
Auch von mir, der ebenfalls einen reisetauglichen 10 Zöller vor kurzem (1/2 Jahr) gebaut hat, größte Anerkennung und ein Lob für diese saubere Arbeit!

(==>)Theo:
Wenn du wirklich runde Kreise aus Holz o.Ä. fertigen möchtest, was grade für die Montierung (Höhenräder) beim Dobson ziemlich wichtig ist, ist die Oberfräse einfach optimal.
Mit der Stichsäge kann man natürlich auch schöne Kreise schneiden, das habe ich immer mit selbst gebauten Lehren bzw. Säge-Zirklen gemacht, jedoch verläuft das Sägeblatt IMMER und schneidet nicht mehr im rechten Winkel zum Werkstück. Das ist der Tod für eine schöne ,gleichmäßige Führung des Tubus über die Höhenräder.
Wenn du nicht die Notwendigkeit siehst zur Anschaffung einer Oberfärse, möchtest aber schöne Kreisausschnitte haben, dann geh einfach zum Tischler in deiner Nähe, klopp denen n paar € in die Kaffeelkasse und dann läuft das :D
Solltest du dir doch ne Oberfräse Anschaffen, dann tu mir und dir den Gefallen und kauf dir kein LIFL/ALDI Ding, das ist am Ende gefährlicher als alles andere....

Eine Alternative wäre übrigens noch folgende, wenn du das nicht bereits besitzt:
http://www.youtube.com/watch?v=akFhd2fdS04


mfg, Alex
Alfredo Segovia Erstellt am: 04.05.2013 : 20:46:31 Uhr
Hi Norbert,

auch von mir Anerkennung. Gefällt mir sehr gut!

cs,

Alfredo
Theo60N11E Erstellt am: 04.05.2013 : 11:59:58 Uhr
Hallo Norbert!

Gratuliere auch zu deinem Reisedobson!

Super handwerkliche Leistung.Hut ab!

Bin auch auf deinen 18Zöller bei Stathis Internettseite gestossen, und auch auf Reiners Internetseite.So etwas in der Richtung würde ich auch ganz gerne schon bald in Angriff nehmen.

Finde deinen Beitrag zum untenstehenden Zitat sehr interessant und werde das beim einem Zwergen6Zoller mal ausprobieren!


Zitat:
[i]Mittlerweile habe ich auf die Höhenräder 15mm breites PVC-Isolierband gekelebt. Die Haftreibung auf Teflon ist etwas höher als bei lackiertem Holz - das ist ja bei einem so leichten Gerät sehr angenehm für die Balance mit und ohne Okular. Das Beste an der Paarung PVC-Teflon ist aber, dass Gleit- und Haftreibung so gut wie identisch sind.




Noch eine(n)Frage/Kommentar zu den Höhenrädern:
Jedesmal, wenn ich grössere (Reise)dobsons sehe, fallen mir die Höhenräder mit relativ grossen Durchmesser auf.

Da ich nur ein relativ mittelmässig ausgestatteter Hobby-Heimwerker bin, kann ich mit Lochsägen Scheiben bis zu etwa 15 cm Durchmesser wirklich rund aus Holz (oder ähnlich hartem Material)herausbohren. Versuche, grössere Scheiben mit Kreisen auf Holz zu zeichnen und diese dann nach der Kreisline nachzielend herauszuschneiden, waren erbärmlich. Ähnliches kam heraus bei einer Art selbstgebastelter Nachführung.

Gibt's da einen speziellen Trick?

Was meinst du dazu?


Timm Erstellt am: 26.04.2013 : 08:53:22 Uhr
Hallo Norbert,

auch von mir herzlichen Glückwunsch zum leichten Reisedobson.
Er sieht sehr solide und handwerklich so gut verarbeitet aus, so dass ich mir ihn als Vorbild für meine nächsten Projekte nehme.
Viel Spass damit bei deiner nächsten Flugreise nach Namibia, oder so wie ich zum Julineumond nach Südafrika zum Hottie.
Diesmal mit meinem Reisedobson, der doppelt so schwer, aber doppelt so groß ist.
cs
Timm
MartinB Erstellt am: 25.04.2013 : 21:36:42 Uhr
Hallo Leute,
Auf diesen Thread bin ich erst am Dienstag abend aufmerksam gemacht worden, nachdem ich dieses Meisterstück live erleben (und begrapschen) durfte.

Ich kann nur sagen: Die handwerkliche Verarbeitung ist allererste Sahne! Da findet man auch aus der Nähe keine Schwachstellen. Bei meinen Teleskopen sollte man besser >1m Abstand halten...

Jedes Detail an diesem Gerät ist sorgfältig durchdacht und präzise ausgeführt. Gäbe es einen Handwerksberuf Teleskopbauer, wäre dieses Gerät sicher gut genug als Meisterstück.

Die Bewegung in beiden Achsen erschien mir optimal und sehr gut aufeinander abgestimmt.

Den 1,25" Okularauszug finde ich völlig ausreichend.
Man erreicht hier knapp über 5mm Austrittspupille mit einem 24mm Okular. Eine größere AP habe ich unter europäischen Verhältnissen mit einem Teleskop noch niemals benötigt, um irgendein Objekt besser erkennen zu können. Das Optimum lag in der Praxis immer eher zwischen 4mm und 5mm.
In Namibia mag das anders sein. Und es kann natürlich auch von den eigenen Augen abhängen.

Stahl-Inserts und M6 Gewindestangen in den teilbaren Gitterrohren sind natürlich viel zu schwer, das geht gar nicht

Ich hoffe, das Gerät mal nachts am Sternhimmel testen zu können.

Gruß,
Martin
norbert_loechel Erstellt am: 25.04.2013 : 21:00:23 Uhr
Hallo Horia,

Zitat:
Original erstellt von: Horia

Die Holz-auf-Teflon Lösung für die Höhenräder habe ich mal live erlebt und war positiv überrascht, wie gut das funktioniert. Auch die etwas größere Reibung ist sehr praktisch für leichte Strukturen.



Mittlerweile habe ich auf die Höhenräder 15mm breites PVC-Isolierband gekelebt. Die Haftreibung auf Teflon ist etwas höher als bei lackiertem Holz - das ist ja bei einem so leichten Gerät sehr angenehm für die Balance mit und ohne Okular. Das Beste an der Paarung PVC-Teflon ist aber, dass Gleit- und Haftreibung so gut wie identisch sind.

Grafik aus Copyrightgründen entfernt. Einzelheiten zu Haft- und Gleitreibung bitte aus dem Originaldokument entnehmen, es ist unten verlinkt

Die Tabelle mit den Ergebnissen von Berrys Messungen von 1980 steht im folgendem Dokument auf S. 11:

http://bossanova9.org/astro/ATM/2-DesignBasics.pdf

Es muss nicht immer Ebonystar sein, vor allem, wenn man für kleine Dobsons etwas mehr Reibung wünscht. Mancher baut sich ja eine Bremse an seine Höhenräder, aber ein Versuch mit Isolierband geht schnell und kostet fast nichts. Wer nicht zufrieden ist, kann das Band leicht wieder abziehen...

Viele Grüße
Norbert

norbert_loechel Erstellt am: 25.04.2013 : 20:31:48 Uhr
Hallo Berndi,

Zitat:
Original erstellt von: Berndi


Was mir bei deinem Teil aber nicht klar ist, wo machst du die leckere Flasche Andechser rein? Zwischen Zelle und Sichelräder?


Na zwischen die Kiemen natürlich. So ein dunkler Doppelbock ist ideal zur forcierten Dunkeladaption - wenn man Nachmittags damit anfängt, sieht man schon zu Beginn der Dämmerung Sterne.

Eigentlich war die Flasche eine Belohnung für die Fertigstellung des Dobsons, die ich dann beim Fotografieren zum Größenvergleich daneben gestellt habe...


Viele Grüße
Norbert
reiner Erstellt am: 25.04.2013 : 17:12:07 Uhr
Zitat:
Original erstellt von: Stathis

Bemerkenswert finde ich die Beschränkung auf 1,25" Okulare. Das 24 mm Panoptic wiegt 235 g und macht über 1,3° Gesichtsfeld bei gut 5 mm Austrittspupille. Praktisch alle guten 2 Zoll Übersichtsokulare, die ich kenne, sind hingegen 3x so schwer; hinzu kommt noch der schwerere 2" Okularauszug, der auch noch entsprechend stabiler gestützt sein will. Trotzdem seht man bei den meisten Reisedobsons 2" Anschlüsse, auch wenn sie klein und leicht sind und das große Okulargewicht da oben offensichtliche Balanceprobleme macht. Wie ist eure Meinung dazu? Sind euch 1,3 Grad Feld nicht genug?


Hallo Stathis,

1.3° Feld sind sicher genug, damit wäre ich zufrieden. Für mich persönlich, und das hängt sehr mit den eigenen Beobachtungspräferenzen zusammen, würde ich die Möglichkeit maximaler AP wünschen. Und zwar gerade bei einem Reisedobson, der die Möglichkeit bietet unter perfektem Himmel zu beobachten. Aber wie gesagt, das hängt sehr mit den eigenen Vorlieben zusammen. Das geht bei dem Öffnungsverhältnis und ohne Tunnelblick halt nur mit 2".

Viele Grüße
Reiner
mintaka Erstellt am: 25.04.2013 : 12:14:05 Uhr
Hallo Norbert,

da hast du dir ja ein feines Teil gebastelt. Schön finde ich die Lösung für die teilbaren Stangen.
Zitat:
Original erstellt von: Stathis
Das 24 mm Panoptic wiegt 235 g und macht über 1,3° Gesichtsfeld bei gut 5 mm Austrittspupille. Praktisch alle guten 2 Zoll Übersichtsokulare, die ich kenne, sind hingegen 3x so schwer
Hallo Stathis, hast du mal die Baader Hyperion Asph. ausprobiert? Das sind sicher keine Spitzenokulare, aber bei f/5 ist die Randabblidung m.E. deutlich besser als bei den üblichen Erfles, zumindest bei meinem 31'er (das 36'er kenne ich nicht). Die Teile sind mit 104x60 mm und 356 g für das 31'er bzw. 112x60 mm und 373 g für das 36'er angenehm klein für ein 2"-Okular. Der Feldblendendurchmesser beträgt 38 bzw. 45 mm.
Die Teile sind tatsächlich kleiner und leichter als die 1,25"-Hyprions, mit Ausnahme des 24'er.

Gruss Heinz
Horia Erstellt am: 25.04.2013 : 11:37:35 Uhr
Hallo Bernd,

Ich war's nicht! Aber der Norbert ...

Viele Grüße,
Horia
Berndi Erstellt am: 25.04.2013 : 11:27:41 Uhr
Hallo Horia,

ein sehr schönes Stück hast du da hergestellt. Sieht aus wie aus einem Katalog :-)

So ein 10" mit F6,4 ist bei mir auch schon in Teilen vorhanden, aber da ist noch vieeeel zu tun :-)

Was mir bei deinem Teil aber nicht klar ist, wo machst du die leckere Flasche Andechser rein?
Zwischen Zelle und Sichelräder?

viele Grüße
Bernd

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