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StarAdventurer vs. iOptron Skytracker im Vergleich

Gedruckt von: Astrotreff - Astronomie Treffpunkt
URL des Themas: http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=160147
Gedruckt am: 30.11.2020

Thema:


Autor des Themas: kopfgeist
Betreff: StarAdventurer vs. iOptron Skytracker im Vergleich
Gesendet am: 23.12.2013 20:59:28 Uhr
Nachricht:

EDIT:
nach Anschaffung eines Skywatcher Star Adventurers und den bisher mit der iOptron gewonnenen Erfahrungen vergleiche ich beide Geräte ab Seite 3 miteinander (subjektiv und rein meine Erfahrungen und Einschätzungen!):
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=160147&whichpage=3


-----------------------

Hallo zusammen,

die Wolken sind weg, aber es pfeift wie Sau... Eben hab ich mich in ein windgeschütztes Eck gestellt, die 70D auf die iOpton Skytracker geschnallt und mit wenig Brennweite etwas herumexperimentiert. Hier mal ein Einzelschuss in Richtung Zenit...:


EOS 70D (unmodifiziert, geht aber zum Umbau für den kommenden Namibiaurlaub) mit EF 24 1.4L
f= 24 mm, f/4, t= 10 min, 400 ISO.

Sicher keine Kunst, bei nur 24 mm Brennweite gut nachzuführen. Ich spielte mit maximal 100 mm Brennweite herum, damit gehen auch noch 5 Minuten, eine ordentliche Einnordung vorausgesetzt.

Ich lass den Apo heute eingepackt und spiele lieber mit dieser super kleinen Taschenmontierung herum...

Grüße,

Jens


EDIT:
ich würde gerne den Thread immer wieder für neue Ergebnisse nutzen. Natürlich könnt ihr euch sehr gerne beteiligen und ggf. eigene Bilder einstellen. Vielleicht gibt es auch ein paar Vergleiche zur Polarie von Vixen. Ggf. kann der Thread auch ins Montierungsboard verschoben werden.

Antworten:


Antwort von: Astrofan
Gesendet am: 23.12.2013 23:31:19 Uhr
Beitrag:

Hallo Jens,

tolles weites Feld hast du da eingefangen. Ja mit den kleinen Startrackern ist das eine feine Sache. Die kann man überall mit hinnehmen. Ich hatte meine Polarie dieses Jahr ja auch mit in Namibia und nächstes Jahr geht sie wieder mit auf Reisen dorthin.

Bei entsprechender Polausrichtung sind bei f=200mm Belichtungszeiten bis 10min drin. Längere Zeiten hab ich noch nicht probiert.
Allerdings ist die Polausrichtung auf der Südhalbkugel doch ein etwas langwierigerer Prozess. Ich hatte da zum Anfang in Namibia so meine Problemchen.

Was mich noch interessieren würde: wie stark ist bei deiner Startracker-Version die Verkippung des Polsuchers? Ich hatte schon mal so ein Teil zum Test und konnte mich damit nicht anfreunden. Die Polausrichtung war eher Glückssache, da der Polsucher doch immer etwas verkippte in seiner Aufnahme. Bei der Polarie hab ich dieses Problem bisher nicht feststellen können.


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 24.12.2013 17:48:07 Uhr
Beitrag:

Hallo Frank,

danke für deine Antwort. Die Skytracker wird natürlich in den Urlaub mitgehen und auch für zwischendrin ist sie hier eine dankbare Zwischenbeschäftigung. Es spricht ja nichts dagegen, eine CCD mit Objektiv aufzusatteln und ordentlich h-Alpha zu belichten. Das habe ich bei einer der nächsten klaren Himmelsgelegenheiten vor.

Die Handhabung der iOptron finde ich eigentlich ganz gelungen. Der Polsucher verkippt in meinem Fall nicht wirklich. Zusammen mit der iPhone App und der daraus abzulesenden Polaris-Position klappte das bisher ratzfatz und zuverlässig. Mehr als 100 mm Brennweite verwendete ich wie erwähnt daran noch nicht.

Hier mal das Ergebnis am Orion, gestern Abend noch gewonnen:


70D mit EF 50 1.2L
f= 50 mm, f/2.8, t= 4 min, 400 ISO

Es war wie eingansg erwähnt stürmisch und leider nicht mehr so klar wie beim ersten Bild. Es zogen auch immer wieder WOlkenfetzen durchs Bild... Die Sterne sind aber noch absolut punktförmig, also gehe ich davon aus, dass auch hier noch massig Reserven nach oben vorhanden sind, sowohl in der Brennweite als auch in der Belichtungszeit.

Grüße,

Jens


Antwort von: astro_moers
Gesendet am: 25.12.2013 19:49:59 Uhr
Beitrag:

Hallo Jens,

ich spiele auch mit dem Gedanken, mir den SkyTracker zu kaufen. Deine Aufnahmen haben mich nun auch überzeugt und ich werde hier wohl auch zuschlagen! Wirklich schöne Aufnahmen!

Grüße
Michael


Antwort von: Astrofan
Gesendet am: 26.12.2013 22:11:09 Uhr
Beitrag:

Hallo jens,

also die zweite Aufnahme finde ich jetzt noch um einiges besser als die Erste. Das liegt wahrscheinlich auch an dem natürlichen Weichzeichner, das hat was. Jedenfalls führt dein Startracker sehr gut nach. Da scheint die Poljustierung doch sehr gut möglich zu sein.

Zitat:
Es spricht ja nichts dagegen, eine CCD mit Objektiv aufzusatteln und ordentlich h-Alpha zu belichten.

Das hab ich mit meiner Polarie noch nicht probiert. Wäre sicherlich auch mal einen Versuch wert. Bisher habe ich meist die 1000Da bzw. Sony Nex5(fullspectrum) drauf geschnallt.


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 29.12.2013 17:48:02 Uhr
Beitrag:

Hallo Frank,

ja, öfter mal was Neues
Am Freitagabend schnallte ich die ASI 120 auf den Skytracker und wollte mit einem h-Alphafilter die Wintersternbilder aufnehmen. Aber da kam irgendwie kein Signal durch das beigefügte 2.1-mm-Objektiv. Oder ich habe einfach nicht lang genug belichtet...

Bislang ergab sich aber noch nicht die Möglichkeit, das mal genauer auszuprobieren... es fehlt einfach an einer durchweg klar angesagten Winternacht...

Michael: ich denke es wird kein Fehlkauf sein. Man muss sich halt im Klaren sein, dass man keinen Refraktor draufschnallen kann

Grüße,

Jens


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 06.01.2014 17:07:25 Uhr
Beitrag:

Hallo zusammen,

um nicht einen neuen Thread aufzumachen, hole ich den Schnellschussthread mal nach oben

Hier eine Aufnahme von der Region um Orion herum, entstanden mit der unmodifizierten 70D:


t= 10 x 120 sec, 800 ISO

Ich gehe davon aus, dass das Rot nach der Modifikation wesentlich leichter rauszubearbeiten ist

Grüße,

Jens


Antwort von: MarkusBr
Gesendet am: 06.01.2014 17:11:09 Uhr
Beitrag:

Hi Jens,

das haut mich jetzt allerdings um. Dachte nicht, dass man mit einer unmodifizierten DSLR bei 20 Min Belichtungszeit so viel rot rausholen kann. Dein Standort scheint sehr dunkel zu sein oder?

Viele Grüße
Markus


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 06.01.2014 17:30:11 Uhr
Beitrag:

Hallo Markus,

danke fürs Schreiben.
Es ist zwar nicht so, dass die Rotanteile schon in den Rohbildern vor sich hinstrotzen, aber sie sind da, auch wenn die Kurven etwas bearbeitet werden mussten.

Dunkel war der Himmel grundsätzlich schon, in etwa 1 km Entfernung führt eine außerörtliche Straße mit nicht wenig Verkehr und etwas Beleuchtung vorbei. Ich würde im Orionbereich auf etwa 6mag tippen.

Wie gesagt... ich erhoffe mir sehr viel nach dem Umbau und dem Einsatz mit Clipfiltern... denn für Reisen stelle ich mir die Kombination aus iOptron und dSLR mit Objektiven sehr effektiv vor.

Grüße,

Jens


Antwort von: Jonas242
Gesendet am: 06.01.2014 19:24:09 Uhr
Beitrag:

Beeindruckend! ... Was du aus deiner Cam so rausholst ...


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 18.01.2014 02:43:22 Uhr
Beitrag:

Danke Jonas... Und wenn dann noch ein IDAS Filter davor ist...


Einzelbild (!)
70D mit 50 1.2L
f= 50 mm, f/4.5, t= 4 min, 800 ISO
IDAS LPS D1 Clipfilter

Die EOS ist noch nicht umgebaut... da dürfte dann nochmal mehr gehen... Hier eine Aufzählung der Aufnahmebedingungen...

a) nautische Dämmerung (Sonne ca. -16 Grad)
b) aufgehender fast voller Mond erhellte schon den Himmel
c) Schwan nur 35 Grad über den Stadtlichtern Weikersheims
d) EOS 70D mit EF 50 1.2
e) f= 50 mm, f/4.5, t= 4 min, 800 ISO
f) unmodifizierte Kamera
g) IDAS LPS D1 Clipfilter im Bajonett...

Grüße,

Jens

EDIT: URL geändert.


Antwort von: MarkusBr
Gesendet am: 18.01.2014 12:49:24 Uhr
Beitrag:

Hi Jens,

und wenn die EOS dann modifiziert ist, ist das Bild komplett rot oder

...Spaß bei Seite. Wenn man den tiefen Stand des Schwans bedenkt, ist das Ergebnis doch mehr als beeindruckend. Vor allem, da es sich um ein Einzelbild handelt.

Klasse Arbeit!

Viele Grüße
Markus


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 19.01.2014 22:30:10 Uhr
Beitrag:

Hallo Markus,

ja, ich erwarte nach Modifikation nochmal eine kleine Steigerung .

Hier etwas von eben, der Südteil des Orion:


Drei gestackte Bilder, der aufgehende Mond und vorbeifahrende Autos mit Fernlicht ließen nicht mehr zu.
70D (==>) 50 1.2L.
f= 50 mm, f/3.2, t= 3 x 3 min, 800 ISO

Grüße,

Jens


Antwort von: Jonas242
Gesendet am: 19.01.2014 23:26:02 Uhr
Beitrag:

Was hast du denn für nen Klasse Himmel. 9 Minuten Photonen sammeln und dann so nen Ergebnis. Der Hammer. Bin neidisch.. Schon wieder


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 22.01.2014 17:28:57 Uhr
Beitrag:

Nun ja... zum einen Teil ists vielleicht der Himmel, den ich hier aber schon wesentlich besser gesehen habe. Ich schiebs zum großen Teil auf den IDAS Filter. Aufgrund der Nichtmodifikation muss ich aber schon noch arg an den Kurven regeln. Aber dazugefaked ist nichts!

Grüße,

J.


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 22.02.2014 16:01:52 Uhr
Beitrag:

Hallo zusammen,

eben bekam ich per eMail die Anfrage, wie das mit dem Einnorden des mitgelieferten Polsuchers ist. Ich dachte mir, ich antworte hier, dass alle etwas davon haben.

Wie das mit dem Polsucher ist? Kurzum: einfach und schnell

Man befestigt den Polsucher an der Skytracker in einer dafür vorgesehenen Aussparung. Der Polsucher sitzt auch nur in der korrekten Position richtig fest. Eine rote LED beleuchtet diesen auch noch, so dass man einwandfrei auf das "Ziffernblatt" im Dunkeln blicken kann.

Das Ziffernblatt besteht aus zwei konzentrischen Einteilungen: der größere, äußere Kreis ist für den Nordhimmel und Polaris gedacht, der kleinere, innere Kreis für den Südhimmel und Sigma Octans. Beide Einteilungen jeweils Ziffern wie auf einer Ananloguhr.

Nun muss nur der Polarstern auf die entsprechende Position gebracht werden, dass der tatsächliche Himmelspol mittig im Polsucher ist. Hierzu kann mann sich entweder die App "Polar Scope" aufs iPhone ziehen, oder die "Kochab Uhr" anwenden. Das bedeutet, man stellt sich den Kastenstern des Kleinen Wagens Kochab als kleiner Zeiger der Uhr vor. Steht dieser z. B. auf 7 Uhr, so muss Polaris auch auf 7 Uhr im Ziffernblatt des Polsuchers eingestellt werden.

Das wars dann auch schon. Nun muss man halt aufpassen, dass man durch Veränderungen der Einstellungen an Kamera etc. nichts mehr großartig verwackelt. Wenn doch, ist der Himmelspol wieder sehr schnell gefunden.

Zeitaufwand: keine zwei Minuten.

Grüße,

Jens


Antwort von: freaky86
Gesendet am: 22.02.2014 20:00:23 Uhr
Beitrag:

Hallo Jens,

Danke für die Antwort.
Ich dachte bevor ich deinen Thread mit meinen Fragen zumülle, schreib ich dich direkt an.
Die Ergebnisse sprechen ja für sich, wenn das Teil doch nur etwas günstiger wäre...

MFG
Simon


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 25.02.2014 22:06:58 Uhr
Beitrag:

Blöde Fragen gibts nicht
War ja auch berechtigt. Die Händler können schließlich viel auf ihren Homepages schreiben.

Und weils grade passt, hier noch ein Bild von vorgestern, Jupiter im Sternbild Zwillinge...:


Canon EOS 5D Mark III mit EF 50 1.2L
f= 50 mm, f/2.8
t= 30 sec bei 1.600 ISO.

Grüße,

Jens


Antwort von: HaHo
Gesendet am: 25.02.2014 22:31:02 Uhr
Beitrag:

Hallo,

310 x 30sec bei 135mm Brennweite, nachgeführt mit dem Skytracker.


Antwort von: Gottfried
Gesendet am: 25.02.2014 23:00:47 Uhr
Beitrag:

Beeindruckend!


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 26.02.2014 17:46:20 Uhr
Beitrag:

Hallo,

Hans, schönes Ergebnis.
Ich warte (wie wahrscheinlich alle) auf klaren Himmel, um die 70Da mal auszuprobieren... kann sich nur um Monate handeln

Grüße,

Jens


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 04.03.2014 21:18:50 Uhr
Beitrag:

Hallo,

das Ergebnis von Orion nach 10 x 3 min bei 800 ISO mit 50 mm Brennweite:



Orion stand zum Zeitpunkt der Aufnahme schon ziemlich tief im Dunst. Beim nächsten Mal evtl. ohne Gradienten

Grüße,

Jens


Antwort von: Jonas242
Gesendet am: 05.03.2014 09:37:50 Uhr
Beitrag:

bissl pinkig :) .. aber man erkennt sogar ic 2118, und das nach so kurzer belichtungszeit ..


Antwort von: freaky86
Gesendet am: 05.03.2014 10:25:19 Uhr
Beitrag:

Hallo,

sehr schöne Bilder, mal wieder.
Mich würde es mal interessieren, was mit Brennweiten im Bereich von 200mm möglich ist.

MFG
Simon


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 05.03.2014 12:57:10 Uhr
Beitrag:

Ich denke mal, mit einem (doch merklich schwereren) 200 mm Teleobjektiv wird die kleine Montierung schnell an ihre Grenzen stoßen bzw. die maximal mögliche Belichtungszeit reduzieren auf (ich schätze mal) ein bis zwei Minuten. Steht und fällt natürlich auch mit der Einnordung und den äußeren Umständen (Windsituation, Qualität des Stativs bzw. des Kugelkopfes etc...). Ich kann es aber abschließend nicht sagen, da ich es schlichtweg noch nicht ausprobiert habe. Daher wären Erfahrungen jener sinnvoll, die es schon getestet haben

Grüße,

Jens


Antwort von: schlauchboot
Gesendet am: 11.03.2014 09:57:57 Uhr
Beitrag:

Hallo Jens,

ich kann Deine Begeisterung für das System nachvollziehen. Ende Februar habe ich im Urlaub das erste Mal die iOptron Skytracker im Einsatz gehabt. Aufbau inkl. Einnorden in weniger als fünf Minuten auf der Hotelterrasse. Dann 15 x 3 Minuten mit der Canon 1000D, ISO 800 und 80mm Objektiv, f/5,6 belichtet:



Grüße, Kai


Antwort von: schlauchboot
Gesendet am: 11.03.2014 10:05:53 Uhr
Beitrag:

Nochmals zum Thema 200mm und iOptron: Ich habe es mit der Canon 1000D und einem – zugegeben sehr schwerem – 200mm Mamiya-Objektiv versucht. Die Sterne waren leider leicht verzogen. Da ist das System an seine Grenzen gestossen.

Grüße, Kai


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 19.03.2014 22:32:23 Uhr
Beitrag:

Hallo Kai,

beachtliches Ergebnis. Ich denke aber auch, dass 200 mm für das System zu viel sind, wenn man noch sinnvoll längere Belichtungszeiten haben möchte. Sicher, 30 Sekunden oder auch mehr mögen gehen, aber ich bin kein Freund davon, Hunderte Einzelbilder davon zu stacken, außer es geht nicht anders

Hier was von heute unter leider recht schlechtem Himmel:


70Da mit 100 2.8 Makro L
f= 100 mm, f/3.5, t= 14 x 2 min, 1.600 ISO.

Grüße,

Jens


Antwort von: schlauchboot
Gesendet am: 19.03.2014 23:58:05 Uhr
Beitrag:

Jens, eine tolle Aufnahme für 28 Minuten Belichtungszeit.

Ist das nicht verrückt: Da hat man im Garten eine Sternwarte mit Equipment für zigtausend Euro stehen und kann mit einem Gesamtsystem für unter 1000 Euro in schneller Zeit mit kürzester Vorbereitung wunderbare Bilder aufnehmen. Und das schöne ist, dass es für diese Brennweiten auch mengenweise lohnende Motive gibt.

Ich freue mich auf mehr Bilder!

Grüße, Kai


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 20.03.2014 07:03:26 Uhr
Beitrag:

Hallo Kai,

so ist es. Ich überlegte kurz vor Feierabend, wie ich das Wolkenfenster nutzen würde. Großangelegtes auf der Vereinssternwarte verwarf ich aufgrund zu hohen Aufwandes schnell wieder. Zum Auf- und Abbau meines eigenen Equipments im Garten habe ich bis zur Errichtung der Säule wahrscheinlich auch keine Lust mehr. Also blieb die mobile Lösung. Auch wenn dann wider der Prognose doch Wolkenschleier hereinzogen, bin ich mit der Ausbeute eigentlich zufrieden, wenn man bedenkt, wie schwach das h-Alphagefutzel im Hintergrund dieser Himmelsregion doch ist.

Nach Ostern gehts nach Südfrankreich, da geht die iOptron natürlich mit. Für Orion wirds dann leider zu spät sein, aber dafür steht die Schwanregion wieder erreichbar über dem Horizont

Grüße,

Jens


Antwort von: Ullrich
Gesendet am: 20.03.2014 08:06:33 Uhr
Beitrag:

Zitat:
Original erstellt von: kopfgeist

Hallo Frank,

ja, öfter mal was Neues
Am Freitagabend schnallte ich die ASI 120 auf den Skytracker und wollte mit einem h-Alphafilter die Wintersternbilder aufnehmen. Aber da kam irgendwie kein Signal durch das beigefügte 2.1-mm-Objektiv. Oder ich habe einfach nicht lang genug belichtet...

Bislang ergab sich aber noch nicht die Möglichkeit, das mal genauer auszuprobieren... es fehlt einfach an einer durchweg klar angesagten Winternacht...

Michael: ich denke es wird kein Fehlkauf sein. Man muss sich halt im Klaren sein, dass man keinen Refraktor draufschnallen kann

Grüße,

Jens




Hallo Jens -

gibts dazu schon erste Ergebnisse?

Mich interessiert die ASI auch...also ganz allgemein...

Gruß

ullrich


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 20.03.2014 10:04:09 Uhr
Beitrag:

Zitat:
Original erstellt von: Ullrich
...
gibts dazu schon erste Ergebnisse?
...

Ja, die gibt es. Aber die vom vergangenen Freitag sind auf den ersten Blick so schlecht, dass sie noch unberührt auf der festplatte schlummern .
Ich packte das 50 1.2L abgeblendet auf f/3.5 vor die ASI zusammen mit einer Filterschublade mit 7 nm h-Alphafilter darin. Ich startete eine Serie von 30-Sekunden-Belichtungen. Auf diesen war der Flammennebel/Pferdekopfnebel gerade mal ansatzweise zu erahnen. Nicht zu übersehen waren jedoch die vielen Hotpixel. Ich denke, die Empfindlichkeitskurve geht im h-Alphabereich einfach zu stark zurück. Ansonsten schlägt sie sich bei Langzeitbelichtungen nicht unbedingt grottenschlecht...: http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=160368 (nach unten scrollen).

In den übrigen Einsatzbereichen (Deepsky ohne Filter, Planeten oder Mond mit Filter) schlägt die ASI die DMK subjektiv gesehen um Längen. Ich bin sehr zufrieden und bekomme bessere Ergebnisse als ich sie mit der DMK je erreicht hätte...
(http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=163765)

Grüße,

Jens


Antwort von: Ullrich
Gesendet am: 20.03.2014 15:29:16 Uhr
Beitrag:

Zitat:
Ja, die gibt es. Aber die vom vergangenen Freitag sind auf den ersten Blick so schlecht, dass sie noch unberührt auf der festplatte schlummern .
Ich packte das 50 1.2L abgeblendet auf f/3.5 vor die ASI zusammen mit einer Filterschublade mit 7 nm h-Alphafilter darin. Ich startete eine Serie von 30-Sekunden-Belichtungen. Auf diesen war der Flammennebel/Pferdekopfnebel gerade mal ansatzweise zu erahnen.


Ein 'Nicht-Ergebnis' ist auch ein Ergebnis...daß die ASI für h-alpha nicht taugt... schade, aber ist halt so. Dann muß man halt nach Alternativen suchen.

Gruß

ullrich


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 21.03.2014 08:49:25 Uhr
Beitrag:

Hallo zusammen,

gestern Abend gab es doch tatsächlich mal längere Zeit klar. Von Ende der astronomischen Dämmerung an bis etwa 22:00 Uhr hielt ich mit dem EF 100 2.8 Makro L auf die Region h & chi Perseii und Heart & soul nebula. Hier das Ergebnis:


100 2.8L an EOS 70Da
IDAS LPS D1 Clipfilter
f= 100 mm, f/3.5, 1.600 ISO
t= 50 x 2 min
Abzug von 15 gemittelten Darkframes

Der Himmel war wesentlich besser als am Abend zuvor. Aber es windete recht kräftig. Die Sternabbildung war nach 2 Minuten Belichtungszeit bei ca. 90 % der Bilder noch absolut punktförmig. Ich wollte dies jedoch nicht weiter ausreizen und beließ es bei 2 Minuten. Daher lieber ein paar Frames mehr...

Ich geh an die EBV nochmal gewissenhafter ran

Grüße,

Jens


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 23.04.2014 11:39:48 Uhr
Beitrag:

Hallo zusammen,

nach einigen Wochen der Astroabstinenz gab es gestern Nacht einen wunderbar klaren udn transparenten Sternhimmel. Als bekennender Milchstraßenfreund freute ich mich, dass diese so deutlich zu sehen war. Sie reichte bis hinab zum Südhorizont, ehe der aufgehende Mond und die einsetzende Morgendämmerung das Schauspiel beendeten. Neben den Aufnahmen am Teleskop rödelte auch die SkyTracker, die 70Da mit IDAS und 50 1.2L aufgesattelt:


f= 50 mm, f/3.5, 800 ISO, t= 25 x 3 min.

Grüße,

Jens


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 21.05.2014 21:05:12 Uhr
Beitrag:

Hallo zusammen,

kurz vor Aufgang (des zunehmenden Halbmondes) habe ich "noch schnell" diese Aufnahme des Sommerdreiecks gemacht:


70Da mit 24 1.4L Objektiv
f= 24 mm, f/4.5
t= 8 min, 800 ISO
IDAS LPS D1 Clipfilter.
UNBEARBEITETES Einzelbild (abgesehen von leichter Anpassung der Tonwertkurve im linken Bereich sowie Beschriftung und Skalierung).

Grüße,

Jens


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 23.06.2014 17:21:47 Uhr
Beitrag:

Hallo zusammen,

ich bleibe mal beim Schwan und biete noch dieses Ergebnis der iOptron Skytracker von letzter Nacht. Ich habe zwar nebenan einen eigenen Thread aufgemacht, aber ich würde das Bild auch gerne ins iOptron-Thema einspielen...:


EOS 70Da mit 100 2.8L Objektiv
f= 100 mm, f/3.5
t= 4 x 4 min, 1.600 ISO

Die Sonne stand zum Aufnahmezeitpunkt nur noch minus 15 Grad unterm Horizont. Mit mehr Belichtungen und weiter geschlossener Blende kann man das sicher noch optimieren... Über die Farbgebung bin ich mir nicht so recht im Klaren, das rutscht bei mir schnell ins Magenta oder in die Übersättigung ab... Und "amerikanische Farbgebungen" wollen wir hier doch nicht haben

Grüße,

Jens


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 04.07.2014 14:06:11 Uhr
Beitrag:

Hallo zusammen,

um das Ganze hier mMn etwas interessanter zu gestalten, würde ich gerne meine subjektiven Erfahrungen (bis hierhin) mit der neuen Skywatcher StarAdventurer (Adv.) mit hier einfließen lassen. Die iOptron Skytracker kenne ich nun seit September 2013 und konnte ihr durchaus positive Erfahrungen abgewinnen. Dennoch ließ mich das Erscheinen des Adv. nicht kalt und ich orderte diesen kurzerhand. Ich möchte somit einen subjektiven Vergleich der beiden Geräte anstellen.

Vorneweg: beide Geräte haben ihre Vorteile und Daseinsberechtigungen. Ich konnte vor allem den Adv. noch nicht auf Herz und Nieren überprüfen, erlaube mir aber nach einer ersten, sehr klaren Astronacht dennoch ein erstes Fazit.

Was mir im direkten Vergleich gleich auffiel:
+ der Adv. ist kompakter
+ der Adv. ist "vertrauenserweckender", vor allem mit der optionalen Polhöhenwiege
+ der Adv. ist merklich stabiler
+ der Adv. bietet mehr Einstellmöglichkeiten (Nachführgeschwindigkeit, direkte Shuttersteuerung, Timelapse)
+ der Adv. lässt sich vie USB (5.2 V) betreiben, ideal für die mobilen Powerblocks

- der beleuchtete Polsucher ist nur optional erhältlich
- der beleuchtete Polsucher ist nur während des Vorgangs der Einnordung aufsetzbar.
- der bel. Polsucher des Adv. ist ein lummeliges Ding, das mir 49 Euro kein zweites Mal wert wären
--> den kann man sich sparen und sich ggf. mit einem Handydisplay behelfen.
- sitzt die Kamera auf dem Adv., so ist zumindest mit der Kugelkopf/GP-Klemmen-Halterung kein (beleuchteter) Blick auf Polaris möglich
(wie das mit dem optionalen L-Halter aussieht, weiß ich nicht)
- der beleuchtete Polsucher der iOptron ist dem des Adv. überlegen, da wie erwähnt (je nach Kamerastellung) ein ständiger Blick möglich ist. Zudem ist dieser schön beleuchtet und erkennbar.
- das Batteriefach der iOptron ist recht lummelig und man muss aufpassen, keine Kabel zu klemmen. Punkt hier für den Adv.


Ergebnisse Adv. bisher: 4 min bei f= 200 mm (bei recht zügigem Wind und nicht optimaler Einnordung)
Ergebnisse iOptron bisher: 7 min bei f= 50 mm oder 4 min bei f= 100 mm. 200 mm wurden nicht ausprobiert.

So... lange Rede, kurzer Sinn. Hier mal ein erstes Bildergebnis von heute Nacht:


M 8 und M 20
EOS 70Da mit IDAS Filter auf Skywatcher Star Adventurer
EF 200 2.8L
f= 200 mm, f/4.5
t= 3 x 240 sec, 800 ISO
Einsatz ohne Guiding und ohne Gegengewichtsstange/Gegengewicht.
Anmerkung: die Einnordung war nicht 100%-ig und es ging ein recht kräftiger Wind.

Ich werde bei den nächsten Gelegenheiten weiter den Adv. einsetzen und Vergleiche zur iOptron ziehen. Unterm Strich kann ich jedoch jetzt schon sagen, dass der Adv. leistungsfähiger ist ergo mehr Last trägt bei höherer Präzission.

Grüße,

Jens


Antwort von: WolfgangL
Gesendet am: 05.07.2014 00:29:22 Uhr
Beitrag:

Hallo Jens,

also das M8/M20 Weitfeld mit 200mm und auf der kleinen Star Adventurer, nur nachgeführt und nicht geguidet, ich muss sagen, das finde ich SEHR überzeugend!

Herzlichen Dank für diesen tollen Vergleich von iOptron und Star Adventurer, das ist genau die Art von Beiträgen, die wir uns alle wünschen (denke ich) ;o))

LG & CS
Wolfgang


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 06.07.2014 11:46:06 Uhr
Beitrag:

Hallo zusammen,

hier ein zweites Ergebnis aus der Nacht 3./4. Juli...:


70Da mit 100 2.8L
f= 100 mm, t= 9 x 5 min, 1.600 ISO

Und hier ein Crop aus der Aufnahme:




Zitat:
Original erstellt von: WolfgangL
...
also das M8/M20 Weitfeld mit 200mm und auf der kleinen Star Adventurer, nur nachgeführt und nicht geguidet, ich muss sagen, das finde ich SEHR überzeugend!

Herzlichen Dank für diesen tollen Vergleich von iOptron und Star Adventurer, das ist genau die Art von Beiträgen, die wir uns alle wünschen (denke ich) ;o))

Gern geschehen, ich bin für solche Vergleiche selbst immer dankbar. Ich muss nun aber och weitere Erfahrungen mit dem Star Adventurer sammeln. Wer selbst welche hat, ist gerne eingeladen, diese hier mitzuteilen.

Bei der nächsten Gelegenheit investiere ich mehr Mühe in die Einnordung. Ein Autoguiding werde ich erst einem späteren Zeitunkt angehen, wenn ich die "natürlichen" Grenzen des Star Adventurers ausgelotet habe.

Grüße,

Jens


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 17.07.2014 13:26:10 Uhr
Beitrag:

Hallo zusammen,

und wieder die Gegend im Schwan, dieses mal mit nur 50 mm Brennweite, dafür aber mit CCD-Kamera auf dem Star Adventurer:


ATIK 383L+ mit EF 50 1.2L Objektiv
f= 50 mm, f/4
t= 40 x 5 min, ungebinnte Aufnahme, kein Autoguiding.
Bei den letzten ~ 5 bis 8 Aufnahmen begann die Optik zuzutauen, deshalb musste ich auch 10 Aufnahmen entsorgen, die waren am Ende überhaupt nicht mehr zu gebrauchen

Grüße,

Jens


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 17.07.2014 16:41:29 Uhr
Beitrag:

Hallo zusammen,

hier was mit 200 mm Brennweite:


3 x 3 min, noch in der abenddämmerung (nautisch) bei aufgehendem Mond.

Hier das Setup:



Wenn ich bei noch etwas gewissenhafterem Aufstellen 5 Minuten bzw. mit Augoguiding auf 10 Minuten Belichtungszeit bei 200 mm Brennweite komme, dann erfüllt der Star Adventurer in jeder Hinsicht meine Erwartungen... Ich bin gespannt... Autoguiding gehe ich jedoch erst in einer mondloseren Nacht an...

Grüße,

Jens


Antwort von: timmk1gmxde
Gesendet am: 17.07.2014 16:44:22 Uhr
Beitrag:

Hallo,

hatte gestern endlich auch eine kurze Gelegenheit die Star Adventurer zu testen. Leider kamen immer wieder große Wolkenfelder.

Hier mal eine Aufnahme mit 85mm Brennweite und 7 min Belichtungszeit



und noch ein 100% Crop daraus



Grobe Einnordung mit Kugelkopf und Polsucher.

Bisher macht sie einen wirklich Guten ersten Eindruck


Antwort von: Sho
Gesendet am: 18.07.2014 10:43:28 Uhr
Beitrag:

Hallo Zusammen,

entschuldigt, falls ich es irgendwo übersehen habe, aber auf welches Stativ packst du den Star-adventurer?

Grüsse

Matthias


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 18.07.2014 10:48:44 Uhr
Beitrag:

Hallo,

vom Stativ habe zumindest ich noch nichts Konkretes geschrieben. Ich habe ein Astro & Nature Stativ von Baader Planetarium (kostete mich auf dem ATT 2011 145 Euro). Dies ist ganz OK. Mit dem Stativ steht und fällt das Ganze sprichwörtlich. Es sollte schon eine gewisse Stabilität haben. Ich habe mir nun auch angewöhnt, die Stativbeine nicht auszufahren, um maximale Stabilität, Steifigkeit und Windfestigkeit zu haben.

Grüße,

Jens


Antwort von: Sho
Gesendet am: 18.07.2014 10:58:40 Uhr
Beitrag:

Ok, danke, also im Grunde genommen einfach ein herkömmliches qualitativ gutes Fotostativ (da sollte man ja allgemein nix wackeliges kaufen ;) )

Der Star adventerur ist im Preis deutlich unter dem Skytracker...ich überleg mir grad ernsthaft, mir das Teil zu kaufen, vor allem auch, weil ich schon ewigs die Werbung im Interstellarum gesehen habe und mich immer gefragt hab ob das Teil etwas taugt...

Es reizt, es reizt :D


Antwort von: timmk1gmxde
Gesendet am: 20.07.2014 19:13:27 Uhr
Beitrag:

Hi,

die Tage konnte ich wieder ein paar Photonen sammeln. So langsam bekomme ich übung im ausrichten des Star Adventurers.

Hier ein Blick in das Sommerdreieck:



EOS 5D III
EF 24/1.4 (==>)f/3.2
ISO 1000
6 x 2min


Antwort von: timmk1gmxde
Gesendet am: 21.07.2014 20:42:47 Uhr
Beitrag:

und noch ein letztes Bild vom Freitag:

Panorama der Nördlichen Milchstraße



2x 24mm je 10x 2min


Antwort von: Komet98
Gesendet am: 21.07.2014 20:49:34 Uhr
Beitrag:

Hallo Tim,

die beiden Bilder sehen richtig gut aus, vorallem das 2.. Wie weit abseits von Städten machst du die Bilder das man selbst Richtung Horizont noch einen so klaren&dunklen Himmel hat?

Gruß
Stefan


Antwort von: timmk1gmxde
Gesendet am: 21.07.2014 20:54:09 Uhr
Beitrag:

Stefan,

ich fotografiere neben einer 8000 Seelen-Gemeinde.
Hatte schon stark mit Gradienten zu kämpfen. Werde das nächste mal mit dem CLS Filter testen, dann wird's hoffentlich besser.


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 21.07.2014 21:07:51 Uhr
Beitrag:

Die speziell dafür gemachten Filter CLS oder IDAS schlucken schon ordentlich Fremdlicht und damit Gradienten...

Dieses Bild wurde direkt neben Weikersheim gemacht (das Städtchen und das des nachts beleuchtete Schloss sind knapp rechts außerhalb des Bildfeldes):


f= 50 mm, t= 2 x 2 min, 800 ISO.
Das Bild ist nicht großartig bearbeitet.
iOptron.

Grüße,

Jens


Antwort von: Komet98
Gesendet am: 21.07.2014 21:11:10 Uhr
Beitrag:

Da hast du aber Glück, neben einer 25000 Einwohner Stadt(1-2km) ist der Himmel selbst im Zenit extrem Hell und unbrauchbar

Gruß
Stefan


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 21.07.2014 22:05:01 Uhr
Beitrag:

Mit IDAS-Filter nicht...:



Mitten aus einer 23.000 EW Stadt, f= 200 mm
Belichtung direkt in Richtung Bundesstraße in ca. 40 Grad Höhe...
Verwendetes Gerät Star Adventurer.

Grüße,

Jens


Antwort von: Komet98
Gesendet am: 21.07.2014 23:12:54 Uhr
Beitrag:

Richtung Stadt sieht man wirklich gar nichts, auf dem Bild sieht man es recht gut nur waren da aber auch ein par Wolken unterwegs, normal ist es nicht ganz so schlimm.
https://www.dropbox.com/s/n4d39iroh10no75/DSCF9466.JPG
und nach oben
https://www.dropbox.com/s/licm5r7irih18db/DSCF9465.JPG

Gruß
Stefan


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 22.07.2014 20:56:20 Uhr
Beitrag:

Hallo nochmal,

hier ein Schuss in die Gegend von IC 1396 an der Grenze von Schwan zu Cepheus... Auffallend rot Herschels Granatstern...:


f= 85 mm, f/3.2
t= 8 x 3 min, 1600 ISO.

Ich sollte vielleicht mal wirklich eine ganze Nacht lang oder zumindest mehrere Stunden lang auf ein Objekt halten

Grüße,

Jens


Antwort von: HaHo
Gesendet am: 22.07.2014 21:08:50 Uhr
Beitrag:

Halllo Jens,

hast Du beim letzten Foto einen Filter benutzt ?


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 22.07.2014 21:12:56 Uhr
Beitrag:

Hallo Hans,

ja, ich habe den IDAS-Filter standardmäßig in der 70Da eingeclipst.

Grüße,

Jens


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 27.07.2014 14:40:29 Uhr
Beitrag:

Hallo zusammen,

nach mehreren Monaten Gebrauch beider Geräte gleichzeitig biete ich nun meine iOptron Skytracker hier zum Verkauf an:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=169454
Anhaltsbilder als Beispiel hat es im Thread hier doch genügend, hoffe ich

Grüße,

Jens


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 03.08.2014 00:52:31 Uhr
Beitrag:

Hallo zusammen,

bei vercirrtem Stadthimmel habe ich soeben mit dem Star Adventurer in den Himmel gehalten, für mich das erste Mal mit Autoguiding durch den Lacerta MGEN. Hier ein 20-Minüter bei 85 mm Brennweite und 1.600 ISO, abgeblendet auf f/5.6:



Der 1:1-Crop allerdings offenbart leichte Sternstriche, welche jedoch zumindest in der verkleinerten Version nicht auffallen:



Der 10-Minüter hingegen stellt mich voll zufrieden. Das vekleinerte Vollbild sieht ebenso aus wie der 20-Minüter, daher hier nur der 1:1-Crop:



Es sind alles Einzelbilder, also keine Stacks, daher das starke Rauschen. In der Praxis würde ich mit der dSLR ohnehin keine 20-Minüter machen, bei derart warmen Temperaturen wie gestern schon gar nicht (ca. 20 Grad um Mitternacht).

Der Aufbau sah dann so aus:







Ich stelle mir das Ganze grade in der Namibwüste vor

Die Stromversorgung erfolgte völlig unabhängig vom Netz. Ich nutzte den Powerblock von TS mit 15 Ah, welcher den MGEN versorgte. Beides liegt da im Vordergund so unkoordiniert am Boden rum Der Star Adventurer zog seine Power aus einem Satz Batterien, welcher aber ebenso über den Powerblock hätte versorgt werden könnte.

Ich nutzte folgendes Setup, um das Equipment aufzusatteln:

Starway Doppelschiene (950 gr)
EOS 70Da (850 gr)
EF 85 1.2L (1060 gr)
Pro QH-3 Kugelkopf (890 gr)
60 mm TS-Finder mit Sucherschuh (1000 gr).

In der Summe macht das 4.75 kg, was schon ordentlich ist. Meine erste Wahl für etwaige Milchstraßenmosaike in der Pampa wäre das 100 mm 2.8 Makro, welches 400 Gramm weniger wiegt als das 85 mm Objektiv und somit den Star Adventurer etwas entlasten würde.

Mein Fazit in punkto erstes Guiding ist also für mich mehr als zufriedenstellend in Anbetracht, dass ich beim Aufstellen und Einnorden keine höchste Präzision habe walten lassen, da sich von Westen her einige Wolken ankündigten und ich schnell machen wollte. Mit mehr Mühe könnten die Sterne vielleicht auch zwanzig Minuten lang punktfömig bleiben. Die Verziehung der Sterne auf den Bildern war weder in RA- noch in DEC-Richtung (die Nachführung lief laut Driftprofilen auf dem MGEN einwandfrei und verließ nicht ein einziges Mal die eingestellte 0.70-Pixel-Toleranz. Ich schiebe die Sternstriche eher auf nicht ordentlich angezogene mechanische Verbindungen oder leichtes Absacken des Kugelkopfes.

So... dann heißt es mal wieder auf zuverlässig klaren Himmel warten...

Grüße,

Jens

PS: die iOptron ist vorbehaltlich Geldeingangs verkauft


Antwort von: Komet98
Gesendet am: 03.08.2014 01:15:59 Uhr
Beitrag:

Hallo,
ich wünschte so wie auf dem unteren Bild würde es bei mir aussehen . Irgendwie habe ich mir den Star Adventure viel größer vorgestellt, der ist ja richtig klein. Was für ein ISO Wert hast du bei den Bildern? Das sieht so verrauscht aus. Wie stabil muss ein Stativ für den Star Adventure sein? Reicht im 100er bereich oder braucht man ein richtig stabiles Stativ das nichts schwingt?
Hast du mal überlegt ein altes Canon 50mm F/1.4 auf Ebay(oder sonst wo) zu holen? Das kostet teilweise nur 20-40€, da kann bestimmt gut größere Himmelsregionen ablichten.

Gruß
Stefan


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 03.08.2014 09:15:18 Uhr
Beitrag:

Zitat:
Original erstellt von: Komet98

Hallo,
ich wünschte so wie auf dem unteren Bild würde es bei mir aussehen . Irgendwie habe ich mir den Star Adventure viel größer vorgestellt, der ist ja richtig klein. Was für ein ISO Wert hast du bei den Bildern? Das sieht so verrauscht aus. Wie stabil muss ein Stativ für den Star Adventure sein? Reicht im 100er bereich oder braucht man ein richtig stabiles Stativ das nichts schwingt?
Hast du mal überlegt ein altes Canon 50mm F/1.4 auf Ebay(oder sonst wo) zu holen? Das kostet teilweise nur 20-40€, da kann bestimmt gut größere Himmelsregionen ablichten.

Gruß
Stefan

Hallo Stefan,

der Star Adventurer ist handlich und nicht größer als z. B. der iOptron SkyTracker. Mit knapp über einem Kilogramm Gewicht schreit er auch richtig danach, mit auf Reisen genommen zu werden. Und mit 10 Minuten Belichtungszeit kann man bei der Brennweite schon recht viel anfangen. Der ISO-Wert lag bei 1.600, hinzu kommt, dass es draußen noch ca. 20 Grad hatte.

Zur Stativfrage: ich hatte zuvor ein Astro & Nature von Baader, welches ich vor drei Jahren für ca. 130 € auf dem ATT gekauft hatte. Das war schon ganz ordentlich und die Ergebnisse waren zumeist gut. Aber auf einigen Bildern waren die Sterne teilweise hakenförmig und abrupt versetzt. Ich tippe da auf Entspannungen mechanischer Art in den Stativbeinen und evtl. auch thermische Arbeiten. Beides kann aber mit jedem Stativ passieren. Aufgrund einer anstehenden Fernreise legte ich mir aber ein neues Stativ zu (http://www.pcp-online.eu/produkte/produkte.html - das A-408 mit dem Kugelkopf QH-3... so hoch gegriffen muss das Stativ aber bei weitem nicht sein).

Was für ein Objektiv meinst du? Canon 50 1.4 und 20 € passt in meinen Augen nicht zusammen, evtl. nur aus der alten FD-Serie. Zum Adaptieren von FD-Optiken an heutige EF-Bajonette benötigt man Adapter mit Abstandslinsen, die die Bildqualität verschlechtern. Zudem habe ich aus der L-Serie noch das 50 1.2, der Brennweitenbereich wäre also abgedeckt . Wie auch in meinem letzten Posting geschrieben würde ich vorrangig ein 100 mm Objektiv einsetzen, welches fast ein halbes Kilo weniger wiegt. Dadurch wird der Adventurer auch nochmal entlastet. Auch mein 200 mm Objektiv ist wesentlich leichter. Betrachte die obigen Bildbeispiele als Test an der Belastungsgrenze

Grüße,

Jens


Antwort von: timmk1gmxde
Gesendet am: 03.08.2014 10:26:23 Uhr
Beitrag:

Kg,

das sieht ja schon sehr vielversprechend aus.

konnte am Freitag endlich mit der 70Da² testen.

Hier mal ein Bild aus dem Schwan:


5x4min mit dem 85er

und den IC1396

8x3min

es fehlt noch Belichtungszeit, aber als "Test" gefällt mir das schon ganz gut.

"...das Bild wird sooooo geil!" ;-)


Antwort von: Komet98
Gesendet am: 03.08.2014 23:52:38 Uhr
Beitrag:

(==>)Kreislauf
Ich hätte vorher denken sollen, die alten FD Objektive kann man ja nicht einfach mit einem Linsenfreien Adapter an die neuen DSLRs ranschrauben. Da habe ich zu sehr an meine DSLM gedacht, da ist das einfacher.

Gruß
Stefan


Antwort von: Sho
Gesendet am: 04.08.2014 10:10:25 Uhr
Beitrag:

Hallo Jens, vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht über den Star-adventurer, das war wirklich hilfreich. Toll zu sehen dass es auch mit dem MGEN gut funktioniert.


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 04.08.2014 12:23:30 Uhr
Beitrag:

Zitat:
Original erstellt von: Sho

Hallo Jens, vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht über den Star-adventurer, das war wirklich hilfreich. Toll zu sehen dass es auch mit dem MGEN gut funktioniert.

Gern geschehen. Über den autogeguideten Star Adventurer habe ich im Netz noch gar nichts gefunden. Von daher teile ich meine Erfahrungen gerne. Schön wäre ein Sammelsurium an Erfahrungen.

Zwischendrin möchte ich aber noch betonen, dass der iOptron Skytracker ebenfalls erstklassige Arbeit leistet und nur nicht aufgrund Erscheinens des Star Adventurer plötzlich keine Option mehr wäre. Wie gesagt... beide Geräte haben ihre Vorzüge. Ich entschied mich letztendlich für den Star Adventurer aufgrund der Möglichkeit, guiden zu können.

Bei der nächsten Gelegenheit werde ich ein 100 mm Objektiv testen, das wie gesagt etwas leichter ist. Ich werde auch, sofern ich es raffe, die Nachführprotokolle aufzeichnen und hier dann zeigen. Aber anhand des MGEN-Displays konnte ich schon einschätzen, dass es keine Ausreißer zu korrigieren galt, trotz des hohen Gewichts nahe an der Belastungsgrenze. Das Schöne an der Doppelschiene ist auch, dass sie gut ausbalanciert werden kann. Eine Nachführung in Deklinationsrichtung wäre halt das Sahnehäubchen

Grüße,

Jens


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 08.08.2014 18:18:54 Uhr
Beitrag:

Hallo zusammen,

folgendes Ergebnis entstand gestern Nacht bzw. heute früh:


70Da mit EF 100 mm Objektiv
t= 7 x 5 min, f/4, 1.600 ISO
Ungeguided auf den Skywatcher Star Adventurer. Da keine Leitoptiken und Doppelschiene aufmontiert waren, verringerte dies den Hebel erheblich.

Bevor es dunkel wurde, saß statt der dSLR auch mal wieder die CCD-Kamera (ATIK 383L+) mit h-Alphafilter auf dem Adventurer:


t= 11 x 5 min, f= 100 mm, f/4
Aufgenommen im 2-fach Binningmodus.

Grüße,

Jens


Antwort von: Komet98
Gesendet am: 08.08.2014 18:39:12 Uhr
Beitrag:

Schöner Herznebel&Doppelsternhaufen, hast du das Bild noch mit Mond gemacht oder als er unter ging?


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 08.08.2014 20:44:46 Uhr
Beitrag:

Danke.
Das war um 03:40 Uhr, also nach Monduntergang, ging aber schon in die astronomische/nautische Dämmerung hinein. Ich machte eigentlich neun Aufnahmen, di eletzten beiden verwendete ich aber nicht, da der Hintergrund schon zu hell war.

Ich bin sehr gespannt, was mit dem Star Adventurer und der 70Da unter Wüstenhimmel anzustellen ist

Grüße,

Jens


Antwort von: gscholz
Gesendet am: 08.08.2014 20:45:14 Uhr
Beitrag:

Hallo Leute

wie Jens war ich mit den max 200mm (eingeschränkt) des Skytracker nicht zufrieden und habe mir auch einen Star Adventurer geholt.
Erste Versuche sind sehr vielversprechend. Neben der deutlich besseren Nachführgenauigkeit (200mm gehen wirklich, nicht nur auf dem Papier) ist die Guidingfähigkeit besonders interessant. Da mein Scopos 66/400 fotografisch nicht geht, plane ich einen INED70/420 draufzuschnallen (und OAG-Guiding mit MGEN). Da sollte ich komplett deutlich unter 4kg kommen.

Als Härtetest hab' ich mal den ED80/600 mit OAG und Lodestar mit Gegengewicht montiert und vermessen. Alles zusammen (EOS1000Da+Flattener mit LP-Sucher im Blitzschuh, OAG mit Lodestar, DEC-Einheit und Gegengewicht) wiegt 4950g, geht also gerade noch.
Die Fotostativ-Platte des ED80 musste ich dazu neu plazieren, damit alles auch sauber ausbalanciert ist.

Hier die ersten Ergebnisse mit dem ED80:


M27 Einzelaufnahme 180s geguided (Crop/4)


M27 Einzelaufnahme 180s geguided, Ausschnitt 100%


M27 Einzelaufnahme 180s nicht geguided, Ausschnitt 100%

und hier die Guidelogs (mit SC3 und K3CCD):


2 Perioden ohne Guiding


1 Periode geguided

Auch die Polausrichtung (nach Kochab) klappt sehr genau, die DEC-Drift ist (selbst bei dieser Brennweite) meist vernachlässigbar, falls nicht, muss ich halt nachjustieren.

Weiter Messungen und Bilder folgen.


Gruss
Günter


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 12.08.2014 12:04:51 Uhr
Beitrag:

Hallo Günter,

danke für deine Erfahrungen. Einen kleinen Apo draufzupacken rückt den Star Adventurer sicher an seine Grenzen, aber man sieht, es geht irgendwie
Danke auch für deine Guidelogs, das muss ich auch unbedingt mal machen. So wie es aussieht, wird es zumindest hier heute Abend mal klar, aber der Mond ist noch recht voll, so dass evtl. ein paar Experimente drin sind

Grüße,

Jens


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 12.08.2014 16:58:34 Uhr
Beitrag:

Hier noch ein kleiner Nachtrag, nachdem heute die L-Halterung angekommen ist (Skywatcher benötigt anscheinend noch bis Ende September, das ist mir für den unmittelbar bevorstehenden Kurztrip nach Südfrankreich zu spät, deshalb gabs was kurzfristig bei Fernrohrland )...:



Das Bild oben zeigt das Setup, wie ich es in Namibia gerne einsetzen würde: die 70Da mit 200 mm Objektiv (rechts), nachgeführt mit dem MGEN am 50 mm oder 100 mm Objektiv (links). Die Nachführoptik wird von einem Geoptik-Adapter gehalten (sehr robust und hochwertg, klare Empfehlung!), die EOS sitzt auf einem massiven Kugelkopf (900 gr... das is fast ne Nummer zu viel...). Alles sitzt auf der L-Schiene, welche einen sehr hochwertigen Eindruck macht. Durch Drehen des Knopfes (rot gekennzeichnet) kann man bequem und fein die Höhe der Nachführoptik (linke Seite) verstellen. Damit findet man IMMER einen Leitstern.

Zudem kann man durch das Langloch der L-Schiene stets einen Kontrollblick auf Polaris werfen, ob er noch an der Stelle sitzt, wo er es soll. Hier werde ich mir wohl eine rote schwache LED unter die Schiene basteln, damit diese in den Polsucher hineinleuchtet.

Mit 3.6 kg ist das Ganze auch ein Kilo leichter als mit der Starway Doppelschiene von TS und auch der Hebel ist deutlich geringer. Optimieren kann man immer, ich werde auch mal einen kleineren Kugelkopf ausprobieren...

Und hier ein kurzer Bericht nach den ersten Fotoversuchen gestern Abend:

3 Minuten bei f= 200 mm: kein Problem.
5 Minuten bei f= 200 mm: zunächst leichte Strichspuren in Deklinationsrichtung, aber schon auf der zweiten Aufnahme der Belichtungsreihe minimieren sich diese. Ab der dritten Aufnahme sind auch hier die Sterne nahezu punktförmig. Ich gehe davon aus, dass es mit der Be-/Entlastung durch das Betätigen des Kabelauslösers bzw. dem Drücken auf den EOS-Knöpfchen zu tun hat --> Kabelauslöser irgendwo fixieren und aufs Rumdrücken an den Knöpfchen verzichten.

10 Minuten bei 200 mm Brennweite sind mein Ziel. Wenn das erreicht ist, kann der Urlaub unterm Südhimmel kommen


f= 200 mm, f/4.5, t= 210 sec, 200 ISO.

Grüße,

Jens


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 19.08.2014 23:42:24 Uhr
Beitrag:

Hallo zusammen,

dreimal 5 Minuten bei 200 mm Brennweite mit der 70Da auf den Kometen Jacques, der gerade zwischen iC 1805 und IC 1848 steht, ergeben dies hier:


70Da mit EF 200 mm f/2.8L
f= 200 mm, f/4, t= 3 x 5 min, 800 ISO

Viel mehr Aufnahmen gehen auch kaum, wenn man nicht seperate Stacks auf Sterne und Komet machen möchte. Der Komet ist sehr schnell.

Vielleicht lässt er sich nochmal blicken heute Nacht...

Grüße,

Jens


Antwort von: andre13
Gesendet am: 22.08.2014 16:32:13 Uhr
Beitrag:

Hallo Jens ,

Habe mir mal erlaubt dein Bild zu bearbeiten . Ich dachte mein Monitor hat sein Farbprofil verschoben.
Ein kleinwenig den HG kalibriert und die Mangenta verschoben und es gefällt mir noch besser als jetzt so schon .

Was nicht weg ging war der rote Rand um die Sterne . Wenn das nicht wäre .....





Antwort von: HaHo
Gesendet am: 08.09.2014 19:47:19 Uhr
Beitrag:

Hallo Jens,

mit welcher Software bearbeitest Du Deine DSLR-Aufnahmen (wenn man fragen darf)? Viele Astrobearbeitungsprogramme sind ja eher für Aufnahmen mit höheren Brennweten konzipiert. DSS z.B. macht bei WW-Aufnahmen bei mir oft Zicken.
Die tiefen Farben und die Brillianz Deiner Bilder sind Klasse.


Antwort von: HaHo
Gesendet am: 19.09.2014 11:59:55 Uhr
Beitrag:

Hallo,

mal wieder ein Foto mit dem iOptron-SkyTracker. 130x30sec mit 55mm Brennweite. Der SkyTracker war grob ohne Polsucher ausgerichtet.


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 19.09.2014 18:50:20 Uhr
Beitrag:

Hallo Hans,

sehr schöne Aufnahme.
Deine Frag in deinem vorherigen Posting habe ich gar nicht mitbekommen, sorry. Ich stacke die Aufnahmen meistens im Deepskystacker, aber nur dann, wenn ich genügend Einzelbilder habe. Sind es nur wenige, so lege ich diese in Photoshop manuell übereinander. Beides klappt recht gut.

Grüße,

Jens


Antwort von: HaHo
Gesendet am: 19.09.2014 19:07:51 Uhr
Beitrag:

Hallo Jens,

meine Frage galt eigentlich mehr der Bearbeitung nach dem Stacken. Und, wenn Du dazu bereit wärest, gerne ein paar Details der EBV und nicht nur, welche Programme Du benutzt. Gerne würde ich auch mal zum Vergleich mit meinen eigenen Resultaten ein Einzelbild sehen (z.B. vom Orion-Widefield mit 10*120sec mit der unmodifizierten 70D).


Antwort von: HaHo
Gesendet am: 24.09.2014 19:16:40 Uhr
Beitrag:

Hallo,

nochmal 2 Aufnahmen mit dem Skytracker. 55mm Brennweite, 25 bzw. 75 x 30sec. Milchstraße im Adler und südl. Milchstraße mit M16, M17, M23, M24 und M25.





Kann mich mal jemand aufklären, wie man die Bilder hier größer abgebildet bekommt!


Antwort von: Sho
Gesendet am: 24.09.2014 20:41:13 Uhr
Beitrag:

Soweit ich weiss beschränkt der Astrotreff-Upload die Bilder auf max. 800px Breite. Wenn du die Bilder in grösserem Format zeigen willst, nimm einen externen Upload Dienst (zbp imgur.com oder abload.de, abload hat aber ein bisschen mühsame Werbung).

Die grossen Bilder bitte nur verlinken, ansonsten zerschiesst es den Table des Forum (und die User mit kleinen Bildschirmen dürfen auch anfangen horziontal zu scrollen)


Antwort von: HaHo
Gesendet am: 24.09.2014 22:44:53 Uhr
Beitrag:

Hallo Matthias,

danke für deine Auskunft. Dann versuch ich´s gleich mal.


Antwort von: nuazo
Gesendet am: 24.09.2014 23:08:30 Uhr
Beitrag:

Hallo Leute,

ich konnte die Skytracker vor ein paar Wochen in Ungarn das erste mal richtig testen. Dabei kam eine Aufnahme von M31 heraus:

(Größere Auflösung bei Klick auf das Bild verfügbar)
Canon 6D mit Batteriegriff und Tamron 90mm f2.8 Makro(==>)f4
20x150s, ISO800

Ich hatte bei 150s und 90mm schon leichte Eiersterne, was aber vor allem an der schlechten Einnordung lag. Letzte Woche konnte ich die Skytracker noch mal mit guter Einnordung laufen lassen und da waren gut und gern 4 Minuten bei 90mm im Bereich Schild/Schütze drin, bevor die Sterne zu Eiern wurden. Man muss auch dazu sagen, dass die Montierung durch die große 6D inklusive Batteriegriff doch schon recht stark belastet ist. Einen Test mit 200mm werde ich bei Gelegenheit machen.

Grüße, Marcus


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 04.11.2014 15:40:59 Uhr
Beitrag:

Hallo zusammen,

schöner M 31, auch die Milchstraßenbilder gefallen mir .
Ich habe diesen Thread etwas aus den Augen verloren, werde aber meine Star-Adventurer-Ergebnisse der letzten Wochen die Tage noch nachreichen

Grüße,

Jens


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 04.11.2014 19:33:44 Uhr
Beitrag:

Hallo zusammen,

so... hier dann mal die Astrobildchen von unterwegs...:

Gum 12 im Vela und Puppis:

f= 50 min, t= 40 x 5 min
70Da, 400 ISO
(unbeschnittenes Bildfeld, der Nebel ist wirklich so ausgedehnt!)
Weitere Infos hier:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=172760

Große und kleine Magellansche Wolke

f= 24 mm

Große Magellansche Wolke

f= 100 mm, f/4
t= 8 x 4 min, 800 ISO
70Da mit IDAS Clipfilter


f= 200 mm mit den Farbinformationen aus dem Bild mit 100 mm Brennweite
Weitere Infos hier:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=172919

Und schließlich der Orion mit allem, was dazu gehört

70Da mit 35 mm Walimex Objektiv (von Timm Kasper)
t= 23 x 6 min, 400 ISO, abgeblendet auf f/4
Weitere Infos hier:
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=172782

Grüße,

Jens


Antwort von: AstroErwin
Gesendet am: 04.11.2014 20:53:49 Uhr
Beitrag:

Abend Leute
Sehr schöne Aufnahmen sind das mit der kleinen StarAdventurer Montierung.
Mir wird diese kleine Montierung auch immer sympatischer. Das letzt mal habe ich es mit der Eos600d und einen LeicaR 100mm Objektiv versucht. Bis 600sek. lief es von alleine. Ein kleiner gratis APP Astro Tools hilft mir sehr beim einordnen der Montierung.
Ich hoffe das ich noch bis zu einen 180mm Objektiv steigern kann.



Schöne Grüsse Erwin


Antwort von: watchgear
Gesendet am: 04.11.2014 21:14:47 Uhr
Beitrag:

Mahlzeit,

ich hätte da auch noch was vom Star Adventurer. Mit einer motorisierten Deklinationseinheit in beiden Achsen per MGEN geguidet:


Volle Auflösung: http://www.watchgear.de/images/fullsize/NGC6960_NGC6992_2014-10-17.jpg

SX-Trius694 an Canon 70-200L/2,8 bei 200/5,6 jew. 6x10min Ha & OIII


Mein bisheriger Extrem-Test:


Volle Auflösung: http://www.watchgear.de/images/fullsize/M57_2014-10-03.jpg

SX-Trius694 an GSO 6"RC (1370mm Brennweite). 5x5min L + jew. 2,5min RGB (Bin2). Bei völliger Windstille...



Gruß
Klaus


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 07.11.2014 09:06:57 Uhr
Beitrag:

Wow... das nenn ich mal Grenzbereich... Ich hielt Tommy Nawratil schon für pionierhaftig, als er seinen kleinen Apo auf den Adventurer schnallte. Aber der M 57 zeigt, was mit "Handtaschenastrofotografie" möglich ist. Auch der Cirruskomplex ist echt klasse. Das macht direkt Lust darauf, derartige Nebelkomplexe tief und detailliert mit CCD abzubilden. Gegenden hats dafür ja genug (NGC 7000, NGC 6992/6960, Orion, Kepheus, Fuhrmann etc...).

Ich unternahm bislang nur Brennweitenversuche bis 200 mm. Mit Autoguiding kam ich auf verwertbare Ergebnisse zwischen 15 und 20 Minuten, was aber ein Wort ist, will man mobil und spontan bleiben. Leider hat Petrus derzeit was gegen spontane Versuche. Man kann drauf gehen, dass trotz klarem, blauen Taghimmel der Nebel nach Einbruch der Dunkelheit aufzieht. Und zig Kilometer auf Höhen ~ 1.000 m fahren ist dann doch nicht mehr so spontan

Grüße,

Jens


Antwort von: Ruediger L
Gesendet am: 13.12.2014 21:13:53 Uhr
Beitrag:

Damit dieser schöne Thread der Kleinstmontierungsbesitzer nicht einschläft ..... hier mal mein Beitrag

Konnte heute meine frisch astromodifizierte EOS 1000Da zusammen mit meinem neuen CLS CCD Clip Filter testen. Region um Deneb und Sadr.

Canon 100mm Makro mit f4 - ISO 800 - t 180 sek. Einzelbild

Ich bin sehr zufrieden

[URL=http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=e810d5-1418500119.jpg]


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 17.12.2014 16:34:05 Uhr
Beitrag:

Hi Rüdiger,

sehr schönes Ergebnis mit super Abbildung. Hast du da das 100 2.8 Makro L eingesetzt? Ich bin von dieser Linse mehr als überzeugt, bzgl. Abbildung neben dem 200 2.8L meine Lieblingslinse, mit welcher man auch in der Astrofotografie durchaus sehr weit kommt. Gerade im Nebelzeugs im Orion und Schwan kann man damit viel erreichen

Grüße,

Jens


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 17.12.2014 16:37:34 Uhr
Beitrag:

Wo wir schon dabei sind... ich habe mein Orionbild aus Namibia noch einmal etwas überarbeitet und versucht, die Nebelregionen stärker hervorzuheben...:



Es wird Zeit, dass man auch hierzulande wieder etwas Sternenlicht zu Gesicht bekommt. Langsam wirds frustrierend, wie beharrlich das Grau am himmel ist...

Grüße,

Jens


Antwort von: Ruediger L
Gesendet am: 21.12.2014 11:34:49 Uhr
Beitrag:

Hallo Jens,

Vielen Dank für Dein Lob, baut mich richtig auf :-)

Ich habe in der Tat das 2.8 L verwendet, ein ganz tolles Objektiv.

Dein Orion Komplex ist allerdings der Hammer, fantastisches Bild. Die kleinen Brennweiten fehlen mir noch ... das 24-70mm 2.8 L ohne IS bietet meiner Meinung nach nicht so schöne Sternabbildungen, hatte meine liebe Not damit zumal der Fokus langsam aber sicher mit der Zeit wegwanderte :-(

Hat jemand jetzt mal erfolgreich 400mm am Star Adventurer getestet? Ohne guiding?


Antwort von: timmk1gmxde
Gesendet am: 28.12.2014 14:43:10 Uhr
Beitrag:

Hallo zusammen,

nach langer Durststrrecke konnte ich meine Adventurer endlich wieder Gassi führen.

Orion und die Nebel drumherum:


EOS 70Da² + EF 24/1.4
20 x 5min (==>)ISO800

Und hier noch mal eine ziemlich übertriebene Bildbearbeitung, um zu zeigen, was neben den Pleaden noch so am Himmel rumkreucht:


EOS 70Da² + EF 100mm
15x5min (==>)ISO800


Antwort von: Ruediger L
Gesendet am: 20.02.2015 20:35:24 Uhr
Beitrag:

Auch von mir mal wieder was neues. Rosettennebel und Konusnebel mit dem Canon 100mm Makro 2.8L bei f3,5.
14 x 180 sek. mit ISO 800.
[url=http://www.fotos-hochladen.net][/url]


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 03.08.2015 14:49:12 Uhr
Beitrag:

Hallo zusammen,

sicher kein Pretty picture, aber ein kleines Feldexperiment, dass der Star Adventurer auch mit 3.5 Kilo optischer Last zurecht kommt (große CCD-Kamera mit 100-400L Objektiv dran). Anbei eine ungeguidete Einzelaufnahme mit 10 Minuten Belichtungszeit und 125 mm Brennweite.



So sah das ganze im Einsatz aus:



Absolut punktförmige Abbildung... da wären sicher noch 15 Minuten gegangen. Das Bild ist nur ein Test. Es war stark diesig.

Grüße,

Jens


Antwort von: Komet98
Gesendet am: 03.08.2015 15:14:57 Uhr
Beitrag:

Hallo Jens,
wie gut nordest du den SA ein das du 10min Belichten kannst . Gestern Nacht habe ich 3min bei 100mm Belichtet und hatte schon ~1/4-1/3 Ausschuss an Bildern mit Unförmigen Sternen mit nur 1-1.5kg Gewicht.

Gruß
Stefan


Antwort von: Jonas242
Gesendet am: 03.08.2015 15:35:39 Uhr
Beitrag:

krass, haette nicht erwartet, dass das teil mit dem gewicht noch so sauber laeuft, beeindruckend.

hab mir ja mittlerweile auch eine staradventurer zugelegt - der test steht noch aus ..

Jonas


Antwort von: Jonas242
Gesendet am: 04.08.2015 09:35:08 Uhr
Beitrag:

sooo mein firstlight mit dem startadventurer hatte ich gestern dann endlich auch mal,
- eos 1100da, canon 50mm/1.8 auf 3.2, iso 400, 60s je frame ..

das ganze so 5km außerhalb meiner kleinstadt mitten aufm feld - mit zich tausend mücken :)



.. noch etwas dunkel und zu rot - aber hatte heute nacht keine zeit mehr für die komplette bearbeitung, es sind nur 20 frames - aber ich bin zutiefst beeindruckt wie gut der staradventurer nachfuehrt - leider ist das 50mm objektiv doch nicht soo dolle - am rand werden die sterne zu kreuzen ...

Jonas


Antwort von: Jonas242
Gesendet am: 06.08.2015 13:11:59 Uhr
Beitrag:

Nächster Versuch (also 2ndLight) - diesmal mit dem Canon 24mm 2.8 STM - und auf 2min / Frame hochgegangen ..



Die Sternenabbildung des Objektivs ist auch nicht perfekt (siehe verzogene Sterne am Rand) - aber besser als die vom 50mm 1.8 ..

Jonas

ps: aufgenommen ca 2km ausserhalb einer kleinstadt mitten aufm feld - das reicht nicht wirklich um die milchstraße ohne gradienten und aufhellungen einzufangen ..


Antwort von: HaHo
Gesendet am: 06.08.2015 14:18:16 Uhr
Beitrag:

Hallo Jonas,

schönes Ergebnis, bin auf weitere Aufnahmen von Dir gespannt.
Ich würde allerdings die Farbsättigung deutlich reduzieren, sonst sieht das Foto so "amerikanisch" aus.


Antwort von: Jonas242
Gesendet am: 06.08.2015 14:32:52 Uhr
Beitrag:

da hast du natuerlich recht :) .. deutlich zu sehen an den sternen links ..

Jonas


Antwort von: mavvy
Gesendet am: 07.08.2015 13:49:11 Uhr
Beitrag:

Hallo, ich wollte mal vorsichtig in die Astrofotografie einsteigen und hatte mir vor einiger Zeit einen iOptron Skytracker gekauft, den ich aus Zeit- und Wettergründen nicht wirklich testen konnte. Diesen habe ich deswegen dann schweren Herzens verkauft, aber nun hat mich das Interesse doch wieder gepackt und ich habe ihn mir wieder gekauft.

Welches Himmels-Objekt würdet ihr einem Anfänger zu dieser Jahreszeit raten zu fotografieren, damit am Ende auch ein Wow-Erlebnis rauskommt :) Optisch gefällt mir der Orion-Nebel ja am besten, aber den sieht man zu dieser Jahreszeit wohl nachts noch nicht, oder nicht mehr. Daher suche ich nun nach einem anderen größeren Objekt/Nebel, evtl Andromeda oder doch etwas anderes?

An der 6D hätte ich folgende Brennweiten verfügbar: 16-35/4, 24/2.8, 35/2, 24-70/4, 85/1.8, 70-200/4. Am Himmel kann ich mich halbwegs zurechtfinden, wenn der Himmel klar ist - also den großen und kleinen Wagen oder Kassiopeia finde ich schonmal^^ ansonsten würde ich dann eine Sternenkarte oder eine App zu Hilfe nehmen.

Eure Bilder hier sehen einfach klasse aus, vor allem die des Orion. Das möchte ich auch gerne schaffen :)


Antwort von: Komet98
Gesendet am: 07.08.2015 14:19:38 Uhr
Beitrag:

Hallo Mavvy,
jetzt bietet sich ganz klar die Milchstraße an, mit der würde ich mich mal Anfangen, kurze Brennweiten sind einfacher zu Handhaben. Andromeda kannst du jetzt auch fotografieren, die steht Abends rechts von Cassiopeia im Osten. Für Orion musst du dich noch etwas gedulden.

Gruß
Stefan


Antwort von: Jonas242
Gesendet am: 07.08.2015 14:31:26 Uhr
Beitrag:

- Michstraße
- Schwan
- Kassipeoa
- Großer Wagen
- Andromeda

... ach da gibts viel :)


Antwort von: mavvy
Gesendet am: 07.08.2015 14:47:08 Uhr
Beitrag:

Ja, ich werde mich dann wahrscheinlich am Schwan in der Milchstraße und am Andromeda-Nebel versuchen. Auf jeden Fall möchte ich eher Nebel als Sternbilder einfangen^^ vielen Dank euch schonmal. Ich hoffe ich kann eines Tages auch schöne Fotos hier posten.

Übrigens freue ich mich auf die Perseiden, dann wahrscheinlich ohne Skytracker, mal schauen :)


Antwort von: Jonas242
Gesendet am: 07.08.2015 16:19:57 Uhr
Beitrag:

hier ein erneuter versuch mit dem staradventurer - wieder der schwan:



- 15x120s, iso 200, 600da
- darks/flats/bias
- dss/pi/ps

Jonas ... immer noch begeistert von dem kleinen teil :))


Antwort von: timmk1gmxde
Gesendet am: 07.08.2015 16:51:21 Uhr
Beitrag:

Hi Jonas,

schöner Ausschnitt, Die Nebel kommen schön raus..

Hatte gestern ein ganz ähnliches Bildfeld, nur mit 35mm bei Vollformat und unmodifiziert:



EOS 5D3 + 35/1.4
ISO 400
11x 4min
StarAdventurer ungeguided


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 08.08.2015 08:54:19 Uhr
Beitrag:

Ja... der liebe Schwan . Auch von mir ein Ergebnis, ein Einzelbild:


EOS 70Da mit 85 f/1.2
t= 4 min bei 400 ISO, abgeblendet auf f/3.5
Kamera und Objektiv bringen es immerhin auch auf etwas mehr als 2 kg.

Grüße,

Jens


Antwort von: kopfgeist
Gesendet am: 08.08.2015 11:40:04 Uhr
Beitrag:


20.000 Klicks dieses Threads...
Vielleicht werdens noch mehr, um sich hier über den Star Adventurer oder vergleichare Reisemontierungen auszutauschen...


Antwort von: mavvy
Gesendet am: 14.08.2015 00:40:40 Uhr
Beitrag:

Ich war in der Nacht zum 13. August wegen den Perseiden im Taunus und habe den SkyTracker zum ersten Mal mit der 6D und dem 16-35/4 benutzt. Hier mal eine Komposition aus 30 Einzelbildern à 59 Sekunden (bei 1 Minute sponn mein JJC Intervalometer irgendwie herum), 4er Blende, ISO 1600 bei 19mm Brennweite... bin wohl irgendwie auf den Zoom gekommen :) bei 16mm wären die Sternbilder sicher ganz geblieben.

Leider habe ich keine Darks oder Flats gemacht aus Vergesslichkeit, die Sternschnuppen haben mich abgelenkt!

Und so kam wohl nach dem Stacken mit DSS ein sehr grelles Bild heraus, das nach dem Runterbelichten einfach nur Blau war... da muss ich noch ein bisschen üben!

Aus Interesse habe ich auch mal die Sternbilder nachgezeichnet, am Anfang echt schwierig, aber mit Stellarium ging es dann recht einfach.



Demnächst versuche ich dann mal etwas mehr Nebel herauszubekommen, ich hoffe dafür muss ich nicht unbedingt auf eine EOS xxDa sparen :)


Antwort von: Jonas242
Gesendet am: 14.08.2015 12:48:52 Uhr
Beitrag:

Hier mal wieder ein neuer Versuch mit dem Skywatcher Staradventurer am Schwan - diesmal mit 3min je Frame - auch kein Problem für die Nachführung ..

- 22x 180s, ISO 400, 600Da, 24mm 2.8 STM Pancake Objektiv, Darks / Flats, Skywatcher Staradventurer



Jonas


Antwort von: timmk1gmxde
Gesendet am: 05.10.2015 22:00:49 Uhr
Beitrag:

Nach längerer Abstinenz möchte ich auch noch mal ein paar Ergebnisse mit der StarAdventurer zeigen.

Alles relativ geringe Gesamtbelichtungszeit, da es nur nebenher gelaufen ist.

Sternbild Cassiopeia
Canon EOS 70Da mit 35mm
7x300sek bei ISO800
StarAdventurer




Sternbild Adler
Canon EOS 70Da mit 35mm
11x300sek bei ISO800
StarAdventurer




Sternbild Andromeda
Canon EOS 70Da mit 35mm
6x300sek bei ISO400
StarAdventurer


Antwort von: Ruediger L
Gesendet am: 12.10.2015 19:16:13 Uhr
Beitrag:

Kleine Aufnahme von mir, gestern Abend noch schnell mitgenommen.

Milchstrasse Region Schwan mit der Canon 1000Da - Canon 24-70mm (==>) 24mm f3,5.
Insgesamt 10 Aufnahmen a 180 sek - 5 darks und 5 bias.

Die Abbildungsleistung vom Objektiv ist nicht so der Kracher, aber ich hatte keine andere kleine Brennweite zur Hand. Und ein Milchstrassenfoto fehlte mir noch in der Sammlung


Antwort von: Starlord
Gesendet am: 16.11.2015 21:37:42 Uhr
Beitrag:

Hallo,
nach den vielen tollen Bildern würde mich trotzdem noch interessieren, wie das Fazit aussieht.
Vielleicht nachdem man jetzt noch einiges an Erfahrung sammeln konnte.
Ich stehe nämlich vor der gleichen Entscheidung.
Ioptron Skytracker oder Skywatcher Star Adventurer.
Die Tabelle auf Seite 3 zeigt schon einen schönen Vergleich.

Für mich spricht für den Ioptron Skytracker:
- Kompaktere Bauweise
- beleuchteter Polsucher inkl.
- Polsucher auch bei montierter Kamera nutzbar

Für den Adventurer:
- höhere Belastung
- mehr Features bezgl. Geschwindigkeiten usw.
- etwas günstiger in der Anschaffung

Aber wirklich entscheiden kann ich mich nicht.

Kennt jemand das Zünglein an der Waage für das ein oder andere Gerät?

CS

Starlord


Antwort von: Komet98
Gesendet am: 16.11.2015 22:33:52 Uhr
Beitrag:

Hallo Stefan,
ich hab den Star Adventurer jetzt seit einem Jahr und habe es nicht bereut. Als ich mir den Star Adventurer geholt habe, hatte ich nicht mal an die IOptrin Nachführung gedacht....
Der Einzige Grund mich für die Ioptrin Montierung zu entscheiden wäre die geringere Größe, aber sonst...
Ganz klar der Star Adventurer, mit der L-Schiene für den SA und etwas Klebeband kannst du die Polsucher Beleuchtung auch während die Kamera Montiert ist benutzen.

Gruß
Stefan


Antwort von: Jonas242
Gesendet am: 16.11.2015 23:01:00 Uhr
Beitrag:

.... mir ist die USB Buchse meiner SA abgerissen :( ... USB-Stecker der PowerBank war noch drinne, während ich das Teil im Kofferraum hatte um raus ins Dunkle zu fahren .. Buchse ist sauber von der Platine abgerissen, alles funktioniert noch, Strom per Akku/Batterien klappt auch noch, tja nur kein Firmware-Update mehr, keine Stromversorgung per USB mehr .. mist ..

Jonas

achja: trotzdem geniales Teil :)


Antwort von: KwieKatze
Gesendet am: 21.12.2015 19:46:17 Uhr
Beitrag:

Zitat:
Original erstellt von: watchgear

Mahlzeit,

ich hätte da auch noch was vom Star Adventurer. Mit einer motorisierten Deklinationseinheit in beiden Achsen per MGEN geguidet:


Volle Auflösung: http://www.watchgear.de/images/fullsize/NGC6960_NGC6992_2014-10-17.jpg

SX-Trius694 an Canon 70-200L/2,8 bei 200/5,6 jew. 6x10min Ha & OIII


Mein bisheriger Extrem-Test:


Volle Auflösung: http://www.watchgear.de/images/fullsize/M57_2014-10-03.jpg

SX-Trius694 an GSO 6"RC (1370mm Brennweite). 5x5min L + jew. 2,5min RGB (Bin2). Bei völliger Windstille...



Gruß
Klaus



Hallo Klaus,

kannst du ein paar Worte zum Guiding, speziell zu der Passage " motorisierten Deklinationseinheit in beiden Achsen per MGEN" verlieren beziehungsweise einmal genau auflisten, was du da an Teilen verwendet hast? Mich beeindrucken deine Ergebnisse doch sehr und ich würde gerne auch in das Thema Autoguiding mit dem Star Adventurer einsteigen. Ein kleines kompaktes Teleskop (INED70/420) sowie den Star Adventurer habe ich bereits, nur von Autoguiding habe ich bisher absolut keine Ahnung und weiß auch nicht so recht, was da in Kombination mit dem Star Adventurer zu empfehlen ist... ;)


Vielen Dank,
Carsten


Antwort von: timmk1gmxde
Gesendet am: 28.12.2015 17:48:57 Uhr
Beitrag:

Haallo,

nach langer Zeit hab ich den StarAdventurer mal wieder entstaubt und die Region um den California Nebel über 7 Stunden belichtet

Hier eine Aufnahme der Taurus Dunkelwolken mit dem California Nebel



California nebula - NGC1499 wiedefield
EOS70D(a)
35/1.4 f/5.6
ISO 800
44x 10min
NGC1499, M45, IC405; NGC1893, IC410; NGC1931, Taurus darknebula complex


Antwort von: Luron
Gesendet am: 28.12.2015 19:56:25 Uhr
Beitrag:

Hallo

Mechanisch eindeutig besser ist der Star Adventure. Ich habe den iOptron auch noch rumliegen. Schwachstelle ist die Polhöheneinstellung. Selbst im festangezogenen Zustand lässt sich die Polhöhe leicht verstellen. Grund: Der sehr glatte Lack auf den Klemmflächen. Also zerlegt und den Lack entfernt. Ergebnis: Etwas besser, aber immer noch nicht verstellsicher weil das Spritzgußaluminium sich nicht so zusammen pressen läst das eine feste Klemmung entsteht.
Kleiner ist sie natürlich, aber der mechan. Nachteil wiegt schwerer für mich. ENTSORGT!

Gruß Reiner


Antwort von: Starlord
Gesendet am: 14.02.2016 19:12:07 Uhr
Beitrag:

Hallo zusammen,
habe mich letztendlich für den Skywatcher Star Adventurer entschieden.
Obwohl noch nicht umfangreich getestet und alle Funktionen in Betrieb genommen, bin ich begeistert.
Die positiven Bewertungen sind allesamt gerechtfertigt.

Hier meine Bewertung
- Verarbeitung sehr gut ( wirkt sehr robust )
- kompakt genug um im Fotorucksack Platz zu finden
- einfach zu bedienen, auch mit Handschuhen
- Gleich die ersten Tests mit M42 waren unkompliziert und erfolgreich.
( 1 min. Belichtungszeit für Einzelbilder )

Zu bemerken ist wirklich die Batteriefachabdeckung.
Hier hätte das Kunststoffteil eine etwas höhere wanddicke vertragen.
Bei entsprechender Handhabung sollte dies aber keine Probleme bereiten.

Die fehlende Polsucherbeleuchtung ist fakt.
Hier kann man sicher aber selbst mit Rotlicht ( bei mir Stirnlampe ) behelfen, oder eben nachrüsten.

Die Test wurden mit der PANASONIC Lumix FZ200 und der CANON EOS 700D gemacht mit KIT-Objektiv ( 18-55 mm ) gemacht.

Fazit für mich:
Richtige Entscheidung, voll zufrieden, würde ich wieder kaufen.





Antwort von: erik.wischnewski
Gesendet am: 07.03.2016 20:31:45 Uhr
Beitrag:

Hallo,
ich besitze seit einigen Wochen auch die Star Adventurer mit Zubehör. Auch wenn ich nicht so ausführlich berichten werde, wie es hier teilweise und mit wundervollen Bildern erfolgt ist, so möchte ich doch zwei drei Erfahrungen beisteuern.

Wenn ich die L-Klemme mit Gegengewicht, DSLR 60Da und 200 mm Tele f/2.8 sowie Kugelkopf und Remote-Bedienung allesamt auf die Montierung setze, komme ich auf etwas mehr als 6 kg. Sie soll aber nur bis 5 kg tragen. Genauso ist es. Die Kamera ist an der Seite zu schwer und zieht während der Belichtung ganz langsam abwärts. Ich habe viele verzweifelte Versuche gemacht, aber die Schwerkraft der Erde hat bei 6 kg gesiegt.

*** Korrektur am 9.3.16: Gewicht nur 3.8 kg (nicht 6 kg). ***
*** Korrektur am 10.3.16: ein neuer Versuch mit der L-Klemme ging positiv aus, d.h. KEIN Rutschen.

Nun verwende ich die Kamera mit Tele und Remote-Aufsatz auf einem Kugelkopf mit der kleinen Prismenschiene. Dabei ist die Kamera auch vom Schwerpunkt her gut über der Montierung. Gewicht nun sind ca. 4 kg. Die werden bestens getragen und nachgeführt. Bei mir dauert eine 3D-Ausrichtung (Horizontale mittels Libelle und Stativbeinchen, Richtung und Höhe an der Monti) nur etwa 2 Minuten. Danach konnte ich im Süden garantiert jedesmal 1 Min. belichten, um Punkte zu erhalten, fast immer waren 2 Min. für mich noch punktförmig genug, nur bei 3 Min. möchte ich auch nicht mehr zustimmen.

Insgesamt bin ich mit der Verarbeitung und dem Zubehör sehr zufrieden. Finde es allerdings schade, dass die preiswert konstruierte (aber teuer verkaufte) Polsucherbeleuchtung nicht Bestandteil des Gesamtsets ist. Von mir gebe es aber eine klare Kaufempfehlung.


Antwort von: Kraichgaupfaelzer68
Gesendet am: 08.03.2016 21:17:16 Uhr
Beitrag:

Hallo Erik,

etwas mehr Angaben zur Befestigung wären hilfreich. Meine Vermutung ist hier, dass die Rutschkupplungen bei RA oder der L-Schiene nach dem Einstellen und Ausbalancieren nicht richtig geschlossen wurden. Wobei ich bei ähnlicher Belastung bei mir das angegebene Gewicht von 6 kg absolut nicht nachvollziehen kann. Bei diesem Aufbau (Bild)komme ich auf ein Gesamtgewicht von gerade mal 3 kg für Kamera mit Objektiv + L-Schiene + Sucher + Gegengewicht. Wobei es bei mir für die Balance besser war, das schwere 200mm Objektiv mit einer Objektivschelle zu befestigen.



Wegen der Beleuchtung würde ich beim Händler mal nachfragen, ob sie evtl. vergessen wurde. Bei mir lag sie dem Komplettpaket bei.


Antwort von: erik.wischnewski
Gesendet am: 08.03.2016 21:26:33 Uhr
Beitrag:

Hallo Thomas,

bezgl. Beleuchtung zu spät. Hatte den Händler kurz darauf angesprochen und musste dann leider bezahlen (mit etwas Rabatt dankenswerterweise). Ich hatte noch einen Kugelkopf unter der Kamera, der u.a. die Ursache für das Rutschen gewesen sein könnte. Es kein so ganz teuer. Andererseits rutschte dieser aber sonst bisher nicht. Bezgl. meines Gewichtes werde ich morgen mal die Positionen mailen. Ich habe sämtliche Einzelteile mit Gewichten in einer Exceltabelle zum beliebigen Kombinieren. Leider habe ich jetzt keine Zeit und schalte den PC nach dieser Antwort ab. Bis morgen.


Antwort von: erik.wischnewski
Gesendet am: 09.03.2016 09:18:31 Uhr
Beitrag:

Hallo Thomas,

wie versprochen habe ich einen Blick in meine Exceltabelle geworfen und leider zwei Fehler entdeckt (Schande über mein Haupt). Die Tabelle enthält auch Kombination für das gewicht, dass das Stativ tragen muss und Reisegepäckgewichte. Ich hatte versehentlich das Gewicht inkl. Montierung erwischt. Der zweite Fehler bezieht sich dann auch genau darauf, denn auch dieses ist nicht 6 kg, sondern nur 5.5 kg (ein Teil war zweimal drin). Somit ist also das Gewicht, das die Montierung (sprich Motorblock) tragen muss:

Canon 60Da + Tele 200mm mit Schelle und Fokussierhilfe + Kugelkopf + L-Klemme mit Gegengewicht = 3.8 kg.

Ich bitte um Nachsicht und bedanke mich auch für den kritischen Hinweis, denn so werde auch ich der Sache mit dem Rutschen noch einmal nachgehen. Am Gewicht kann das also nicht liegen und wie man bei Dir sieht, hast Du einen genausolangen Hebelarm wie ich. Der Kugelkopf sollte es aber auch nicht sein, da er sonst nie gerutscht ist. Außerdem war die Rutschrichtung genau passend zur Deklinationsachse. Vielleicht habe ich tatsächlich bei den Versuchen den Rutschkupplungsring nicht fest genug gedreht. Da hatte ich nämlich die Erfahrung gemacht, dass ich bei einer zu festgedrehten Kupplung zum Wiederlösen so viel Kraft aufwenden muss, dass das Stativ wackelte und die Ausrichtung nicht mehr passte. Seitdem bin ich beim Festziehen etwas zurückhaltender, vielleicht zu zurückhaltend. Ich werde das noch einmal testen.

Auch den Kugelkopf möchte ich am liebsten weglassen. Den hatte ich aber bisher verwendet, um die Kamera zum Objekt ausrichten zu können (waagerecht/senkrecht). Nun habe ich aber gesehen, dass ich auch ebensogut das Objektiv in seiner Schelle (bei Dir im Bild beige) drehen kann. Alles zusammen gilt hier also der übbliche Grundsatz: Übung macht den Meister. Das ist mir allerdings nicht neu, deshalb übe ich im Garten jetzt auch bei mäßigem Wetter. Im Ernstfall unterwegs muss alles blind reibungslos laufen, sonst ärgert man sich nur.


Antwort von: erik.wischnewski
Gesendet am: 10.03.2016 19:41:57 Uhr
Beitrag:

Hallo Thomas,

gestern hatte ich nun die Möglichkeit, noch einaml mit dem StarAdventurer und der L-Klemme zu testen. Allerdings dieses Mal ohne den Kugelkopf, der ja weitere Möglichkeiten des Rutschens bietet. Ich muss meine frühere Aussage korrigierend ergänzen. Dieses Mal rutschte nichts, die Aufnahmen wurden sehr scharf. Und zwar alle Bilder einer Stunde je 1 min und 10 Bilder je 2 min. Ich muss also offenbar sorgfältiger ALLE Klemmungen überprüfen, ob sie fest sind. Da war vermutliche eine nicht gut genug angezogen.

Gleichzeitig habe ich aber auch mal geschaut, wie hoch die Drift ist. Ich nehme mein Fotostativ mit dem StarAdv in die hand, geh raus, stell es hin und nehem mir nur maximal 120 s Zeit, einzunorden. Gut, ich habe nicht auf die Uhr geschaut. Können auch nur 100 s gewesen sein. Aber wirklich blitzschnell. Heraus gekommen ist ein Drift in den beiden Achsen (X, Y wie sie DeepSkyStacker angibt) von 1.5"/min und 1.0"/min, kombiniert also 1.8"/min. Je nach seeing kann man da also 1-2 min belichten und genau das sind meine Erfahrungen. Ab 3 min genügt diese Schnellausrichtung nicht mehr. Allerdings ist in meinem Garten der Himmel dann auch schon recht hell. Bei 2 min und ISO 400 hatte ich bei M81/82 (über 70° hoch) schon 3.6 % Hintergrundhelligkeit.


Zum Bild: Die ersten 55 Bilder sind je 1 min, ab Bild 56 bis 65 je 2 min.


Antwort von: Arno_Becker
Gesendet am: 13.03.2016 13:20:40 Uhr
Beitrag:

Moin,

toller thread....danke besonders an Jens.....

habe mich von Euch inspirieren lassen und das Teil
bestellt. Soll wohl Montag da sein. Mein Plan und
dazu haette ich gerne Eure Meinung:

zur Zeit habe ich für unterwegs einen Carbon TS ED 70 mm f/6 Reiseapo
auf einem Triopo Carbon Stativ. Gewicht alles zusammen mit 9mm Nagler:
4,1 kg - mit 550D 4,6 kg. Das Stativ mit Kopf wiegt 1,8 kg. Vornehmlich benutze ich den ED zur Zeit als Spektiv.




=Instrumentenlast ca. 4 kg: ED70/420+550D+7x50 MGEN-Sucher
Vorteil dabei: kann mein 2" IDAS weiter benutzen, da der
ED einen 2" Auszug hat.

was meint Ihr zu diesem Setup? - (welches ich auf der Reise
noch für alles mögliche benutzen kann: z.b.Sonne mit Herschel,
terristrisch mit AMICI)

Tauglich für Star Adventurer ? was meint Ihr?

LG Arno


Antwort von: Kraichgaupfaelzer68
Gesendet am: 13.03.2016 13:48:29 Uhr
Beitrag:

Hallo Arno,

Den Sucher mit MGEN kannst Du Dir aber schenken. Guiden geht nicht, DEC läßt sich nicht nachführen. Einen ausführlichen Bericht mit einem 72/432 Lacerta APO findest Du hier.

http://www.astronomieforum.at/viewtopic.php?f=35&t=8239


Antwort von: Arno_Becker
Gesendet am: 14.03.2016 11:22:39 Uhr
Beitrag:

Moin,

heute morgen eingetrudelt die SA.....auspacken
und man kommt sofort damit klar, finde ich.

Habe mal probeweise aufgebaut und etwas sinnfrei
belastet: da sind jetzt 6kg auf der SA mit allem drumherum.

nun braucht es klaren Himmel....
LG Arno


Antwort von: 40 Eridani
Gesendet am: 23.07.2016 16:15:44 Uhr
Beitrag:

Moin zusammen,

der letzte Eintrag ist doch schon eine Weile her. Deshalb möchte ich gerne mein letztes Ergebnis mit dem iOptron SkyTracker zeigen.

Der Ausschnitt den Schwan und die Leier, aus Stadtrandnähe. Dank IDAS LPS-D1 Filter geht aber dennoch einiges. Im kommenden Sommerurlaub will ich mehr Zeit für die Aufnahmen investieren, also auf CS hoffen.



auf astrobin: http://www.astrobin.com/254634/


Aufnahmedaten:
03. Juli 2016 - 00:42-02:54 Uhr MESZ
in der Nähe von Erfurt, 205 m NN

Lights: 26 x 307 sek (1,9 h) bei ISO 400
Bias: 10
Darks: 15
keine Flats

iOptron Skytracker v2
Canon EOS 1000d
Canon EF 28 mm f2,8 (==>) f4,0
IDAS LPS-D1 MFA Filter
Tiffen Double Fog 3 Filter

NGC 7000 ist schon "gut" zu erkennen, mehr Belichtungszeit schadet natürlich trotzdem nicht. Weiter Ergebnisse werden folgen.


LG
Marco


Antwort von: Luron
Gesendet am: 24.07.2016 14:05:31 Uhr
Beitrag:

Hallo Arno

Der "Belastungstest des SA schaut schon sehr abenteuerlich aus. Ich hatte auch erst ein Carbonstativ "Mantona" drunter. Problem.... die relativ große Auflagefläche der Polwiege zur kleinen des Kugelkopfes. Ich habe mir dann ein Berlebach Report 172 gekauft wo die ganze Fläche voll aufliegt. Da zittert nix mehr. Beim Carbon war´s doch eher ein Wackeldackel. Mit einem 72/430 habe ich es aber noch nicht probiert. Nikon 7100 + Objektiv und Timer bringen auch schon 3 Kg auf die Waage.

Gruß Reiner


Antwort von: Ruediger L
Gesendet am: 02.10.2016 21:25:50 Uhr
Beitrag:

Auch ich konnte die Schönwetterphase ausnutzen und endlich mal wieder ein paar Widefields mit dem Star Adventurer machen.

Cirruskomplex mit Canon 1000da - 70 x 120 sek. bei ISO 800 - keine Filter
DSS - Fitswork - Photoshop

Herz- und Seelennebel - Canon 1000ds - 50 x 180 sek. bei ISO 1600 - Astronomik CLS-CCD
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Objektiv Canon 100mm Makro f2.8 bei f3.5




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